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Die
Oste - der Fluss, der alles hat *****,,
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Seebär
liest
im Ostewatt
"Mocambo"-Ziel Ostewatt
40. Krimi an
Röhl (M.) mit Horeis und Renate Bölsche 11. 6. 2011. Oberndorfs Bürgermeister Detlef Horeis und Renate Bölsche vom AG-Osteland-Projekt Krimiland Kehdingen-Oste gratulierten am Freitag auf dem Oberndorfer Fahrgastschiff "Mocambo" dem Niederstricher Krimiautor Wolfgang Röhl: Der "Stern"-Reporter stellte bei einer abendlichen Lesung ("Mord an Bord im Abendrot") in der Hexenbucht bei Hemmoor seinen neuesten Krimi "Straßenkampf" vor - den 40. Krimimalroman, der entweder in der Krimi-Region angesiedelt und/oder hier geschrieben worden ist.
Stimmungsvoll: Nachtfahrt auf der Oste Auf der voll besetzten Mocambo würdigte AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche die touristische Bedeutung des vor 5 Jahren gegründeten Krimiland-Projekts, das viele Auswärtige neugierig mache auf das reizvolle, aber abgelegene Osteland. Bölsche: "Jeder Regionalkrimi ist ein Stück Werbung für die Region." Während die "Mocambo" zu einer stimmungsvollen Fahrt in den Sonnenuntergang ablegte, begrüßte Bölsche an Bord unter anderem die Hemmoorer Tourismus-Managerin Manuela Köster, die Mainzer Krimitourismus-Forscherin Carolin Heymann, den Bürgermeister des Mocambo-Heimathafens Oberndorf, Detlef Horeis, und sogar Gäste aus der Oste-Quellregion, darunter Dr. Hans Lefevre und Ehefrau Inge aus Sittensen, Osteland-Wanderführer Andreas Rathjens aus Groß Meckelsen und Osteland-Vorstandsmitglied Hans-Hermann Steiger aus Schneverdingen.
Gebannt: Krimifreunde in der Hexenbucht Aufgrund mehrerer spontaner Eintritte in die AG Osteland - die seit fünf Jahren Trägerin des Krimiland-Projekts ist - konnte Bölsche auf der Mocambo das 444. Mitglied der "Lobby für die Oste" begrüßen: Ulrike Bosselmann aus Bremervörde. Die "Schnapszahl" wurde mit einem zünftigen Schluck "Osteland-Aquavit" gefeiert.
Die Oste als Jordan
Tauf-Ort Ostesteg des TSV Bremervörde Pfingsten 2011. Vor gut zwei Jahren stand der Bremervörder TSV-Steg an der Oste im Blickpunkt der Öffentlichkeit, als dort der experimentelle Störbesatz des Flusses gestartet wurde. Am Pfingstmontag, 13. Juni, 11 Uhr, findet dort nun erneut ein bemerkenswertes Ereignis statt: Vier Kirchengemeinden feiern auf dem Oste-Steg ein gemeinsames Tauffest für 17 Kinder und Jugendliche; dabei predigt Suprerintendent Wilhelm Helmers. Bremervörde liegt mit einer Taufe in der freien Natur im Trend, wenngleich andere Pastoren - so in den Samtgemeinden Hemmoor und Am Dobrock - bislang einer Zeremonie im stehenden Gewässer den Vorzug vor einer Flusstaufe gegeben haben.
Per Ostefähre zum Burgfest
Broberger Ritter begrüßen die Gäste 10. 6. 2011. In Brobergen an der Deutschen Fährstraße werden die Ritter wieder lebendig. Rund um die Burg- und Fährstelle in Brobergen, exakt im "Dreiländereck" der Kreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg gelegen, findet auch in diesem Jahr am Pfingstwochenende ein mittelalterliches Burgfest statt. Die Besucher können erleben, wie es im 13. Jahrhundert auf der Burg derer zu Brobergen an der heutigen Fährstelle wohl zugegangen sein mag. Der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung e. V., der seit 2008 an dieser Stelle die historische Prahmfähre (um 1924 gebaut) betreibt, weist damit auf die besondere Geschichte des Ortes hin, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. - Mehr auf der Website des Vereins.
Neue Lieder für die Oste
"Liederjan" vor der Ostelied-Premiere 22. 5. 2011. Was für ein Mai-Wochenende! Bei strahlendem Sonnenschein erlebten begeisterte Gäste in den Oste-Orten Estorf und Neuhaus die Präsentation zweier Lieder für und über das Osteland. Bei einem Open-Air-Konzert an der Grundschule Estorf (Samtgemeinde Oldendorf), die 2010 mit dem Ostekulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden war, erfolgte am Samstagabend die Premiere eines großartigen, fünf Minuten dauernden Schwebefähren-Liedes der prominenten norddeutschen Folk-Gruppe "Liederjan", angeregt von AG-Osteland-Mitglied Peter Wortmann.
Kehdinger Kinderchor singt das Balje-Lied Zuvor, am Nachmittag, hatte der Kinderchor Kehdingen in der Neuhäuser Festhalle ein von Chorleiter Christian Clasen verfasstes Lied auf den kürzlich durch Bürgerinitiative vor dem Verfall geretteten alten Leuchtturm in Balje vorgetragen.
Umjubelte Leuchtturm-Revue in Neuhaus Die Kinder sangen im Vorprogramm der mit starkem Beifall aufgenommenen Schlager- und Pop-Revue "Leuchtfeuer" der Neu-Wulmstorfer Theatergruppe "Caramba". Veranstaltet wurde der Nachmittag vom Altenbrucher Förderverein "Dicke Berta e. V." und von der 2009 mit dem Ostekulturpreis bedachten Baljer Leuchtturm-Fördergesellschaft um Eckard Klitzing sowie Waltraud und Gerhard Gebhardt. In Estorf dankten die AG-Osteland-Vorstandsmitglieder Jochen und Renate Bölsche (Osten) am Sonnabend dem "Liederjan"-Sänger/Songwriter Jörg Ermisch für das brandneue Schwebefähren-Lied: "Ein weiterer wunderschöner Werbeträger für die Oste und für unser Osteland."
Künstler inspiriert: Peter Wortmann Liederjan liegt voll im Trend: Die Oste, die noch vor wenigen Jahren als "unbekannter Fluss" galt, wird in jüngster Zeit zunehmend auch von Kulturschaffenden entdeckt.
Frauenband "Kaktusblüte" in Gräpel Dazu zählt die Buxtehuder Frauen-Band "Kaktusblüte", die - ebenfalls angeregt von Peter Wortmann - im Sommer 2009 auf der Gräpeler Prahmfähre ein stimmungsvolles Oste-Lied präsentierte; weitere Auftritte u. a. im Osten und Hechthausen folgten (Liedtext hier, Video auf Youtube).
Liedertafel "Störtebecker" in Iselersheim Ebenfalls 2009, beim 5. Tag der Oste in Iselersheim, stellten der Oberndorfer Uwe Mählmann und seine "Liedertafel Störtebeker" ein Lied auf den Oste-Hecht mit dem Titel "De Hero in de Oost..." vor (Text des Liedes hier, Übersetzung ins Hochdeutsche hier, Youtube-Video hier).
Cover der Rollo333-CD "Twee" Der aus Hemmoor stammende plattdeutsche Sänger "Rollo 333" - mit bürgerlichem Namen Rolf Peters - fühlt sich ebenfalls seiner Heimat verbunden. Sein CD-Album "Twee" enthält das Lied "Mit'n Boot op'e Oost", das sich fast wie eine Hymne des "Blauen Netzes Oste" anhört. Reinhören in Rollos Oste-Lied (gesungen nach der Melodie "Dirty Old Town") kann man hier auf der Amazon-Website. Daneben hat der Komponist Christian Rüthing im Verlag Atelier im Bauernhaus (Fischerhude) von Ostepreisträger Wolf Dietmar Stock eine CD mit dem Titel "Die Klangfarben der Oste" herausgebracht. Neue Lieder
Nachdem es nunmehr fünf Osteland-Lieder gibt - und dazu (noch) unvertonte Oste-Gedichte von Elke Loewe (Text hier) sowie von Peter Schütt (Texte hier) - sollte es sich bald lohnen, all diese Stücke auf einer eigenen CD zusammenzufassen.
"Mord an Bord im Abendrot"
Das Krimischiff legt in Oberndorf ab 20. 5. 2011. Im Krimiland Kehdingen-Oste, einer durch Presse und Fernsehen bundesweit bekannt gewordenen Brutstätte literarischer Verbrechen, ist ein weiterer Krimi entstanden. Der in Oberndorf-Bentwisch lebende langjährige "Stern"-Autor Wolfgang Röhl legt nach seinen erfolgreichen Krimikömödien "Im Norden stürmische Winde" und "Inselkoller" in Kürze seinen dritten Roman vor, der unter dem Titel "Straßenkampf" kriminelles Treiben im Umfeld von Autobahnplanungen zum Inhalt hat und der wiederum durch die Landschaft an Elbe und Oste, zwischen Moor und Meer, inspiriert ist. Präsentieren wird Röhl sein neues Werk auf einer nächtlichen Fahrt mit dem Oste-Oldtimer "Mocambo", dem ältesten aktiven Fahrgastschiff Deutschlands, das am Freitag, 10. Juni, 19.30 Uhr, in Oberndorf/Oste ablegt und die Hexenbucht bei Hemmoor ansteuert. Veranstalter ist die vor fünf Jahren gegründete Projektgruppe Krimilandder gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., die unter dem Motto "Mord an Bord im Abendrot" für die Literaturlandschaft am längsten Nebenfluß der Niederelbe wirkt. Zur Röhl-Lesung auf der "Mocambo" (begrenzte Platzzahl) bittet die AG Osteland um rechtzeitige Anmeldungen bei Renate Bölsche per E-Mail renate.boelsche@gmx.de. Die Teilnahme einschließlich Schifffahrt kostet 15 Euro pro Person. Der Krimi "Straßenkampf" erscheint in Kürze im Drochterser MCE-Verlag. Autor Röhl, Jahrgang 1947, arbeitet seit 1980 als Autor für das Hamburger Magazin "Stern". Zuvor war der Hamburger mit Reetdach-Bauernhaus an der Oste als freier Publizist und Redakteur tätig gewesen.
Osteland- Preisträger Röhl (r.) mit Sponsor Ewald Romund und Laudatorin Christine Reimer Für seine Oste-Reportage "Amazonas hinterm Deich" (Wortlaut) wurde Röhl 2008 mit dem Oste-Kulturpreis "Der goldene Hecht" ausgezeichnet.
Förderverein plant Leuchtturm-Revue
Werbung für das Benefiz-Projekt 16. 5. 2011. Am Sonnabend, 21. Mai, 15 Uhr, findet in der Festhalle Neuhaus ein besonderes Ereignis statt: Gemeinsam planen der Altenbrucher Förderverein "Dicke Berta e. V.“ und der "Förderverein Baljer Leuchtturm von 1904 e. V." eine Schlager- und Pop-Revue mit dem Titel "Leuchtfeuer", dargeboten von dem Ensemble "Caramba". Autorin und Regisseurin Birgit Steinhart widmet das Projekt der Unterstützung und Erhaltung der Leuchttürme Alte Liebe (Cuxhaven), Sylter Turm (Kampen/Sylt) Dicke Berta (Altenbruch), Schlanke Anna (Altenbruch) und Westerheversand (Eiderstedt).
Blick auf die Baljer Leuchttürme Im ersten Akt erwecken die Darsteller die über zwei Meter großen Nachbauten dieser Leuchttürme zum Leben. Den Zuschauer erwarten über 40 bekannte, mit neuen Texten versehene Musiktitel aus Schlager, Rock, Pop und Musical.
Martime Bilder aus dem Osteland
Werke von Ulrich Kirschstein (Bentwisch) 14. 5. 2011.
Erstmals findet in Oberndorf eine Kunstausstellung auf der Empore der St.-Georgs-Kirche
statt. Noch bis Mitte Juli zeigt der Bentwischer Künstler Ulrich Kirschstein
in der schönen Kirche am Fluss täglich von 15 bis 18 Uhr Holzschnitte
und Radierungen, darunter maritime Motive. Am Sonnabend, 28. Mai, 11 Uhr,
gibt es eine Einführung in die Ausstellung mit Musik von Hannah Louise
Winzentsen auf der klassischen indischen Slidegitarre.
Ostefotos in der Ostekrone
Tödter (2. v. r.) mit Goldenem Hecht 22. 4. 2011. Der Ostepreisträger Hermann Tödter zeigt seine meisterhaften Oste-Fotos demnächst in Hechthausen. Der Heimatverein Hechthausen e. V. lädt, wie Vorsitzender Klaus Torborg mitteilt, zu dem Vortrag "Die Oste – Faszination einer Landschaft" am Freitag, 6. Mai, 20 Uhr, im Restaurant "Ostekrone" in Hechthausen ein. Der Eintritt ist frei.
Prachtstücke aus den Kellerwerften
Gratulierte dem SMC: Bürgermeister Saul
Lothar Peterskeit mit Buddelschiffen Gezeigt werden Schiffsmodelle aller Art, die in den "Kellerwerften" der Mitglieder entstanden sind, unter anderem aus den Bereichen Marine, Fischerei, Fracht und Container, Schlepper, Freizeit. Präsent ist auch Lothar Peterskeit, der "Herr der 1000 Buddelschiffe" (siehe SONDERSEITE). Die Indianergruppe des SMC ist mit ihren Kanus, die nur mit den Paddeln der Indianerpuppen angetrieben werden, und dem großen Floß, das eine Häuptlingsbestattung zeigt, vertreten.
Bernd Jürgens gratuliert zum Jubiläum Der rund 35 Mitglieder starke SMC wurde 1986 gegründet. Sechs Gründungmitglieder, die immer noch aktiv im Verein mitarbeiten, wurden von Gerd Drewes mit Urkunde und Präsent geehrt: Günter Altmann, Ingmar Hellweg, Heino Jäger, Horst Köncke, Rolf Petersjohann und Herbert Stelling. Die ersten 15 Jahre bis zu seinen Tod war Ernst Erfurt Vorsitzender. In den 25 Jahren seines Bestehens ist der Verein weit über die Grenzen von Hemmoor bekannt geworden. Die ersten Veranstaltungen (Schaufahren mit Modellschiffen) fanden im Heidestrandbad statt. Dann erhielt der Verein von der Stadt Hemmoor die Zusage, den See am Baumarkt nutzen zu dürfen. Nach einigen Auseinandersetzungen wurde vom Landkreis ein Materialcontainer genehmigt; im Gegenzug hält der Verein den See und das Ufer sauber.
Glückwünsche von Bürgermeister Saul Am Vereinssee veranstaltet der SMC drei- bis viermal ein Schaufahren, außerdem ein weiteres alle zwei Jahre im September zum Tag der offenen Tür der Lebenshilfe Cuxhaven, Standort Hemmoor. Darüber hinaus beteiligt sich der SMC an den Ausstellungen und Schaufahren der benachbarten und befreundeten Vereine sowie in unregelmäßigen Abständen am Bahnhofstraßenfest und am Fährfest. Aufsehen erregt immer wieder die von Volker Hagenmeyer und dem verstorbenen Heinz Bunge gegründete Kanugruppe, die einzige ihrer Art im Elbe-Weser-Dreieck. Seit mehreren Jahren tüfteln Mitglieder unter Anleitung von Hagenmeyer an den mechanisch, sowie auch elektronisch sehr aufwendigen Modellen. "Die Kanugruppe will zeigen, dass es auch andere Modelle als Arbeitsschiffe oder Fischereifahrzeuge gibt und was im Schiffsmodellbau alles möglich ist," erläuterte Gerd Drewes. bei der Eröffnung der Ausstellung. Abschliessend führte der Vorsitzende aus: "Zum Schiffsmodellbau gehören handwerkliches Geschick, Kenntnis von Holz- und Kunststoffbearbeitung, Elektrokenntnisse, technisches Verständnis und Ausdauer. Dies alles haben unsere Mitglieder in den letzten 25 Jahren bewiesen." An einem Info-Tisch der AG Osteland ist unter anderem der neue Oste-Hafenführer des Blauen Netzes Oste kostenlos erhältlich. Außerdem gibt es eine Tombola mit vielen schönen Preisen.
Das ist das neue Fähren-Lied
"Liederjan"-Werbebanner in Estorf 24. 5. 2011. Erstmals seit
der Eröffnung der Ostener Schwebefähre
im Jahre 1909 hat mit der Folk-Formation "Liederjan"
eine prominente Gruppe deutscher Musiker dem markanten maritimen Bauwerk
über dem Ostestrom ein Lied gewidmet (siehe unten).
"Liederjan"-Texter, -Komponist, -Musiker und -Sänger Jörg
Ermisch hat uns dankenswerterweise den stimmungsvollen
und historisch stimmigen Text zur Veröffentlichung zur
Verfügung gestellt:
Wortmann begrüßt das Publikum 22. 5. 2011. Weit über Norddeutschland hinaus bekannt ist die vor über 35 Jahren gegründete Folk-Gruppe "Liederjan" (Website). Die, wie Spötter sagen, "dienstälteste deutsche Boygroup mit Dame" (Michael Lampelius, Jörg Ermisch, Hanne Balzer) reüssierte nicht nur mit irischen Stücken und altbekanntem deutschem Liedgut, sondern auch mit fast vergessenen Liedern. Später textete und komponierte Liederjan immer häufiger eigene Werke. Dabei verwendet das Trio, das mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet worden ist, auch ungewöhnliche Zupf- und Streichinstrumente.
Fünf Minuten lang besungen: Ostens Fähre Für den jüngsten Auftritt am Sonnabend zum Auftakt der 900-Jahr-Feier im Oste-Dorf Estorf hat die Gruppe auf Anregung von AG-Osteland-Mitglied und Veranstalter Peter Wortmann ("Kultur in der Aula") eine fünfminütige Ode an ein maritimes Kleinod getextet und komponiert: ein wunderbares Stück über die 102-jährige Geschichte der Schwebefähre. Dazu hat sich Jörg Ermisch - der nach der Uraufführung die Glückwünsche des Vorstands der AG Osteland entgegen nahm - gründlich mit der Vergangenheit des Baudenkmals befasst, vor allem durch die Lektüre des Bild- und Textbandes "Über die Oste" von Gisela Tiedemann und Jochen Bölsche.
Aufmarsch der Gruppe Liederjan in Estorf Bevor das Trio das neue Schwebefähren-Lied intonierte, stimmte Michael Lampelius das Publikum mit einem Gedicht des in Basbeck aufgewachsenen Schriftstellers Peter Schütt ein, das mit den Zeilen beginnt: "Die Sonne geht im Orient auf. / Der Mond nimmt in Osten seinen Lauf. / Gottes himmlische Galeere / fährt am liebsten Schwebefähre" (voller Wortlaut hier). Dutzende von Liederjan-Stücken aus dem 35-jährigen Schaffen der Gruppe sind mittlerweile als Video auf youtube.de verfügbar - seit diesem Wochenende auch die Estorfer Uraufführung des Schwebefähren-Liedes, von dem zu hoffen ist, dass es noch viele Menschen entlang der Oste in Live-Konzerten erleben können.
Revue für einen alten Leuchtturm
Leuchtturm-Revue in der Festhalle Neuhaus 22. 5. 2011. Ein schönerer Rahmen war kaum denkbar für den Auftritt des Kinderchors Kehdingen, der unter anderem ein Lied auf den kleinen alten Leuchtturm in Balje darbot: Im Vorprogramm der fetzigen Leuchtturm-Revue "Leuchtfeuer" der Neu-Wulmstorfer Theatergruppe Caramba waren die Chorkinder mit ihrem Leiter Christian Clasen am Sonnabend in der Festhalle in Neuhaus genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Christian Clasen (l.) mit Kinderchor Mitveranstalter des Nachmittags war die Fördergesellschaft für den bis vor kurzem vom Verfall bedrohten kreiseigenen Baljer Leuchtturm aus dem Jahre 1904.
Alter und neuer Baljer Leuchtturm Das Baudenkmal wird mit dem Refrain besungen: "Kleiner alter Leuchtturm, / stehst du da schon 100 Jahr', / kannst uns viel erzählen / von Fischern und Matrosen und Piraten auf der Fahrt." Balje-Lied
steht als
Hemmoorer Liedermacher Clasen Weil nun Schiffe "riesig wie eine große Stadt" auf der Elbe schwimmen, habe - so der Text weiter - ein "großer Bruder, lang und schlank" her gemusst. "Alter Leuchtturm, hast jetzt Ruh', unser Wahrzeichen, das bleibst du," endet das Lied, das in einer Solo-Version als MP3-Datei im Internet steht und hier gehört werden kann.
In der Festhalle sind alle Stühle besetzt
Fetziges
Stück - "erfrischend
Werbung für das Leuchtturm-Stück Gewidmet hat die Autorin das von einer versierten Truppe aufgeführte und perfekt inszenierte Stück der Unterstützung und Erhaltung der Leuchttürme "Alte Liebe" (Cuxhaven), "Sylter Turm" (Kampen/Sylt) "Dicke Berta" (Altenbruch), "Schlanke Anna" (Altenbruch) und dem "Westerheversand" (Eiderstedt). Als nicht übertrieben erwies sich die Ankündigung, das Stück sei "erfrischend und bewegend wie das Meer". Im ersten Akt erwecken die Darsteller die über zwei Meter großen Nachbauten dieser Leuchttürme mit witzig-spritzigen Texten zum Leben. Dazu intonierten sie über 40 bekannte, mit neuen Texten versehene Musiktitel aus Schlager, Rock, Pop und Musical.
Witzig und fetzig: die Neuhäuser Revue "Leuchttürme üben eine besondere, ja majestätische Faszination aus. Sie stehen als Symbol und geben dem Menschen ein Gefühl von Heimat. Deshalb soll der Drei-Akter nicht nur kurzweilige Unterhaltung bieten, sondern auch auf die Dringlichkeit des Denkmalschutzes aufmerksam machen," heisst es auf der "Caramba"-Website - ein Anliegen, das der Baljer Förderverein als Mitveranstalter unterstützen wollte. Die Akteure um Eckard Klitzing sowie Waltraut und Gerhard Gebhardt hatten, wie berichtet, fünf Jahre lang, letztlich erfolgreich, für die Rettung des maritimen Denkmals an der Deutschen Fährstraße gekämpft - siehe auch Begründung für die Verleihung des Ostekulturpreises 2009 an den Baljer Verein.
Fähr-Denkmal findet Resonanz
Artikel der "Wolfsburger Allgemeinen" Der Ort Fallersleben, Namensgeber des deutschen Freiheitsdichters Hoffmann von Fallersleben, gehört heute zu Wolfsburg. Und so widmete die "Wolfsburger Allgemeine" - wie ein uns jetzt zugesandter Artikel belegt - Mitte April einen großen, farbig bebilderten Artikel der Einweihung des Oberndorfer Doppel-Denkmals, das den berühmten Fährgast aus Fallersleben und einen traditionellen Fährmann darstellt.
Eine Seefahrt, gar nicht lustig
Geffken-Buch zur Seefahrtsgeschichte
In seinem Vortrag am 12. Mai will Geffken auf Einladung des "Arbeitskreises Literatur & Politik" darlegen, ob sich seither etwas sichtbar am Inhalt und Konzept des Deutschen Schifffahrtsmseums verändert hat. Zuvor hatte Geffken auch zum Internationalen Maritimen Museum ("Tamm-Museum) in Hamburg eine kritische Denkschrift ("Schifffahrt ohne Leben") veröffentlicht.
Festival zur Industriekultur am Wasser
"Abendblatt"-Bericht mit Schwebefähre 23. 2. 2011. Auch an der Oste sind die Vorbereitungen für eine überregionale Veranstaltung angelaufen, die vom 19. bis 21. August stattfinden soll und die gesamte Metropolregion Hamburg einschließt. Die "Tage der Industriekultur am Wasser" stellen unter anderem 68 geschichtlich bedeutsame Denkmale der Industriegeschichte zwischen Elbe und Oste vor, die vielen Menschen bisher weitgehend unbekannt sind. Neben der Schwebefähre Osten-Hemmoor, deren Foto einen Vorbericht des Hamburger Abendblatts illustriert, wird beispielsweise Einblick in das Museumsschiff Cap San Diego und den Dampfeisbrecher Elbe ermöglicht. Einbezogen sind aber auch überregional weniger bekannte Zeitzeugnisse im Osteland, etwa die Torfabbauanlagen bei Gnarrenburg und die Prahmfähre bei Gräpel. Mehr auf der Website zur Veranstaltung.
Blaue Jungs an der Oste
Der Bremerhavener Marinechor rückt an
Der "Original Marinechor Blaue Jungs aus Bremerhaven" (Website) wurde bereits 1960 gegründet, ursprünglich als reiner Freizeitchor der damaligen Technischen Marineschule II in Bremerhaven. Er ist bis heute eine dienstliche Einrichtung zur Freizeitgestaltung für Soldaten an der Marineoperationsschule in Bremerhaven und finanziert sich allein durch Auftrittsgagen und Notengeld, wie Kulturmühlen- Schriftführer Michael Hermann auf der Website des Vereins mitteilt. Nach dem ersten - und eigentlich einzigen - damals geplanten Auftritt war die Resonanz so groß, dass der Chor weitermachte. Inzwischen sind es mehr als 1600 Auftritte geworden. Der Marinechor ist kein Shantychor, sondern ein vielseitig orientierter Seemannschor. Das Repertoire spannt einen weiten musikalischen Bogen, der vom Seemannslied und Shanty über Evergreens, Schlager, Volkslied bis hin zum Popsong reicht.
Doppeldenkmal für Oberndorf
Die Figuren treffen ein
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Noch roh: Fährmann- und Fährgast-Statue Mehr über den Festakt zur Einweihung am Sonnabend, 2. April, 14.30 Uhr - übrigens der 213. Geburtstag des Dichters - steht auf unserer SONDERSEITE zum Thema Hoffmann in Hadeln.
Ostefotos in der Ostekrone
Tödter (2. v. r.) mit Goldenem Hecht 22. 4. 2011. Der Ostepreisträger Hermann Tödter zeigt seine meisterhaften Oste-Fotos demnächst in Hechthausen. Der Heimatverein Hechthausen e. V. lädt, wie Vorsitzender Klaus Torborg mitteilt, zu dem Vortrag "Die Oste – Faszination einer Landschaft" am Freitag, 6. Mai, 20 Uhr, im Restaurant "Ostekrone" in Hechthausen ein. Der Eintritt ist frei.
Neuhaus plant ein Bärbel-Fest
So soll die "Bärbel" bald wieder aussehen 21. 4. 2011. Die 75 Jahre alte Barkasse "Bärbel", die zur Zeit in Neuhaus restauriert wird, soll im Mittelpunkt eines Barkassenfests stehen, das der Förderverein aus Anlass Wiederinbetriebnahme der musealen Rarität am Sonnabend, 4. Juni, ab 10 Uhr plant. Beginnen soll das Fest mit einem Frühschoppen im Hafen, mittags wird Bratfisch serviert, nachmittags folgen Gästefahrten, und nach einem Tauziehen über dem Wasser soll der Tag mit einer Party im Hafenschuppen endet, wie Alfred Bücker von der Fördergesellschaft mitteilt.
Barkassenfreund Alfred Bücker Kapitän Bücker gehört zu einem Kreis von Aktiven, die nicht am Schiff arbeiten, sondern sich auch mit Werbeaktionen - etwa dem Verkauf von "Bärbelade" - bemühen, Geld für die aufwändige Restaurierung zu beschaffen.
Prachtstücke aus den Kellerwerften
Gratulierte dem SMC: Bürgermeister Saul
Lothar Peterskeit mit Buddelschiffen Gezeigt werden Schiffsmodelle aller Art, die in den "Kellerwerften" der Mitglieder entstanden sind, unter anderem aus den Bereichen Marine, Fischerei, Fracht und Container, Schlepper, Freizeit. Präsent ist auch Lothar Peterskeit, der "Herr der 1000 Buddelschiffe" (siehe SONDERSEITE). Die Indianergruppe des SMC ist mit ihren Kanus, die nur mit den Paddeln der Indianerpuppen angetrieben werden, und dem großen Floß, das eine Häuptlingsbestattung zeigt, vertreten.
Bernd Jürgens gratuliert zum Jubiläum Der rund 35 Mitglieder starke SMC wurde 1986 gegründet. Sechs Gründungmitglieder, die immer noch aktiv im Verein mitarbeiten, wurden von Gerd Drewes mit Urkunde und Präsent geehrt: Günter Altmann, Ingmar Hellweg, Heino Jäger, Horst Köncke, Rolf Petersjohann und Herbert Stelling. Die ersten 15 Jahre bis zu seinen Tod war Ernst Erfurt Vorsitzender. In den 25 Jahren seines Bestehens ist der Verein weit über die Grenzen von Hemmoor bekannt geworden. Die ersten Veranstaltungen (Schaufahren mit Modellschiffen) fanden im Heidestrandbad statt. Dann erhielt der Verein von der Stadt Hemmoor die Zusage, den See am Baumarkt nutzen zu dürfen. Nach einigen Auseinandersetzungen wurde vom Landkreis ein Materialcontainer genehmigt; im Gegenzug hält der Verein den See und das Ufer sauber.
Glückwünsche von Bürgermeister Saul Am Vereinssee veranstaltet der SMC drei- bis viermal ein Schaufahren, außerdem ein weiteres alle zwei Jahre im September zum Tag der offenen Tür der Lebenshilfe Cuxhaven, Standort Hemmoor. Darüber hinaus beteiligt sich der SMC an den Ausstellungen und Schaufahren der benachbarten und befreundeten Vereine sowie in unregelmäßigen Abständen am Bahnhofstraßenfest und am Fährfest. Aufsehen erregt immer wieder die von Volker Hagenmeyer und dem verstorbenen Heinz Bunge gegründete Kanugruppe, die einzige ihrer Art im Elbe-Weser-Dreieck. Seit mehreren Jahren tüfteln Mitglieder unter Anleitung von Hagenmeyer an den mechanisch, sowie auch elektronisch sehr aufwendigen Modellen. "Die Kanugruppe will zeigen, dass es auch andere Modelle als Arbeitsschiffe oder Fischereifahrzeuge gibt und was im Schiffsmodellbau alles möglich ist," erläuterte Gerd Drewes. bei der Eröffnung der Ausstellung. Abschliessend führte der Vorsitzende aus: "Zum Schiffsmodellbau gehören handwerkliches Geschick, Kenntnis von Holz- und Kunststoffbearbeitung, Elektrokenntnisse, technisches Verständnis und Ausdauer. Dies alles haben unsere Mitglieder in den letzten 25 Jahren bewiesen." An einem Info-Tisch der AG Osteland ist unter anderem der neue Oste-Hafenführer des Blauen Netzes Oste kostenlos erhältlich. Außerdem gibt es eine Tombola mit vielen schönen Preisen.
Doppeltes Fährdenkmal ziert Ostedeiche
Einweihung der neuen Fährmann-Statue
Einweihung der Fährgast-Statue Die Fährgaststatue vis-à-vis am Bentwischer Ufer soll an den berühmten Oberndorf-Gast und Freiheitsdichter Hoffmann von Fallersleben erinnern. Sie wurde von Jörg Hoffmann (links) vom Heimatverein Fallersleben sowie den Sponsoren Albertus Lemke und Kati und Rike van der Weerd aus Oberndorf enthüllt. Dank an "heimlichen
Bürgermeister Horeis vor der Enthüllung
Zum Dichter-Geburtstag
Mit Horeis an der Fallersleben-Eiche Der aus Fallersleben angereiste Jörg Hoffmann zeigte sich gerührt darüber, dass genau an diesem Tag, dem 213. Geburtstag des großen Dichters, in Oberndorf, wo er einst Asyl vor politischer Verfolgung durch die hannöversche Obrigkeit fand, die Kiebitzschule einige von Hoffmanns Liedern vortrug. Im Herbst werde Hoffmanns berühmteste Dichtung 170 Jahre alt: das partiell zur Nationalhymne erhobene "Lied der Deutschen", das von Einigkeit und Recht und Freiheit kündet. Bereits am Vorabend hatte sich das Gast von Bürgermeister Horeis die den dem Dichter gepflanzte Oberndorfer Fallersleben-Eiche zeigen lassen (siehe auch HOFFMANN IN HADELN). Dank für Ideen, Tatkraft,
Feuerwehr-Ständchen auf der Modellfähre Am Nachmittag, den die Segler-Gemeinschaft Oberndorf und die Oberndorfer Touristiker ausrichteten, kam bei strahlendem Sonnenschein rasch Volksfeststimmung auf zwischen Hüpfburg und Festzelt, Bierstand und Hasenfleeter Molkereiwagen. Zum Gelingen trugen nicht zuletzt der Schulchor und die Cheerleaders, die Feuerwehrkapelle, der Shantychor und DJ Uwe Prüss bei. Standbilder wiegen
Mit Spannung erwartet wurde das Ergebnis des Wettschätzens: Wieviel wiegen die beiden neuen Statuen? 283 Tipps wurden abgegeben, um 18 Uhr gab Wettleiter Eddy Uhtenwoldt das Resultat bekannt: Die beiden Standbilder wiegen insgesamt 702 Kilo, am dichtesten dran war der Ostener Jochen Bölsche (701 Kilo), gefolgt von den Oberndorfern Renate Lemke, Heino Küth und Detlef Horeis aus Moorstrich, dem Namensvetter des Bürgermeisters. Der Sieger erhielt einen 50-Euro-Gutschein für das am 1. April eröffnete Restaurant "53 Grad Nord", ehemals Dorfgemeinschaftshaus. Viele Fotos vom Fährfest stehen auf dieser SONDERSEITE.
Welterbe-Antrag ist in Arbeit
Referentin Greiner, Vorsitzender Ahlf 29. 1. 2011. Gut voran kommen die Arbeiten an einem internationalen Sammelantrag mit dem Ziel, nach dem Vorbild der Schwebefähre in Bilbao auch den übrigen sieben Schwebefähren in Großbritannien, Deutschland, Argentinien und Frankreich den begehrten Titel Unesco-Weltkulturerbe zu verleihen. Das berichtete in der Jahreshauptversammlung der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten-Hemmoor am Freitag im Ostener Fährkrug die Cuxhavener Ingenieurin Birgit Greiner, Denkmalschützerin beim Landkreis Cuxhaven, dem das nationale Baudenkmal gehört. Der Welterbetitel wäre "die Krone meines Schaffens", bemerkte der Vorsitzende Horst Ahlf, der dem Verein seit 35 Jahren vorsteht und der in der Versammlung seinen Rückzug aus der Vorstandsarbeit ankündigte: "Im nächsten Jahr ist Wachablösung." Ausführliche Berichte unter www.schwebefaehre.org.
Fotokünstler zeigt die Oste
Oberndorf-Foto von Paul 28. 1. 2010. Farbbild-Vorträge über die Oste finden immer mehr Anhänger (siehe unten). "Typisch untere Oste" heißt eine neue Bilderschau, die Dirk Paul vom Fotokreis Stade am Montag, 14. Februar, 19.30 Uhr, in der Villa von Issendorff in Himmelpforten zeigt. Veranstalter ist der Kulturkreis Himmelpforten (Karten für 6 Euro an der Abendkasse). - Wer sich vorab einen Eindruck von Pauls Arbeiten verschaffen möchte, findet brillante Bildbeispiele von der Oste auf der Fotokreis-Website.
Industriekultur an der Oste
Metropolregion-Seite mit Fährstraße (rot)
Küstenschifffahrtsmuseum in Wischhafen An der Route können eine Reihe von Zeugnissen maritimer Industriekultur besucht werden, so das Detlefsen-Museum in Glückstadt, der Zollkreuzer "Rigmor von Glückstadt",das Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum in Wischhafen, das Küstenmotorschiff "Iris-Jörg", die Schwebefähre Osten - Hemmoor und die Prahmfähre Brobergen.
Logo des Industriekultur-Projekts Alle diese Ziele werden auf gesonderten Seiten in Wort und Bild vorgestellt.
Freude über Fähren-Pläne
Oberndorf-Gast Hoffmann von Fallersleben 23. 11. 2010. Die Absicht, in der Nähe des neuen Fährmodells in Oberndorf aus Spendengeldern neben einer hölzernen Fährmannfigur auch eine Fährgaststatue mit den Zügen des deutschen Nationaldichters Hoffmann von Fallersleben aufzustellen, ist in Wolfsburg - zu dem Fallersleben heute gehört - auf Zustimmung gestoßen.
Oberndorfer Fallersleben-Eiche Ein Nachfahre des Freiheitsdichters, der auf der Flucht vor der hannöverschen Obrigkeit in Oberndorf und anderswo in Hadeln Unterschlupf fand und u. a. vom Ostener Notar Hurtzig finanziell unterstützt wurde, hat sich zu einem Besuch in Oberndorf angesagt. Außerdem will er den Oste-Ort, in dem bereits eine Straße und eine Eichengruppe nach einem Ahnherrn benannt sind, in dem von ihm herausgegebenen Fallersleben-Kalender 2011 vorstellen.
Fallersleben-Straße in Oberndorf Begrüßt wird das geplante Fallersleben-Standbild, wie die NEZ meldet, auch von der Vizepräsidentin der von-Fallersleben-Gesellschaft,Brigitte Blankenburg aus Wolfsburg. Erfreut zeigen sich auch die drei jungen Wolfsburger Fussballer Thorsten Sawatzki, Rouven Schrock und Björn Stiller: Sie hatten, wie berichtet, beim N3-TV-Quiz "Stadt gegen Land" das Oberndorfer Rate-Team - die Zwillinge Kati und Rike van der Weerd und den Kaufmann Albertus Lemke - nur knapp geschlagen und den Oberndorfern großzügigerweise ein Zehntel der 20.000-Euro-Siegprämie überlassen.
N3-Ratespiel Oberndorf gegen Wolfsburg Dass die 2.000 Euro aus der Heimat des Nationaldichters nun an der Oberndorfer Fähre für ein Fallersleben-Standbild Verwendung finden sollen, halten die Fussballer aus Wolfsburg-Reislingen für eine gute Idee. Unser Foto zeigt Thorsten Sawatzki, Rouven Schrock und Björn Stiller vom FC Wolfsburg-Reislingen (r.) mit N3-Moderator Alexander Bommes (M.) und dem Team Oberndorf mit Kati und Rike van der Weerd und Albertus Lemke. Die Figuren des berühmten Fährgasts und eines Fährmanns werden zur Zeit von dem Nordholzer Künstler-Paar Dieter Holst und Sigrid Naujoks geschnitzt, die auch schon das schwimmende Stör-Denkmal für Oberndorf gestaltet haben.
Einbäume fürs "Blaue Klassenzimmer"
Kiebitzschüler transportieren ihr Werk 21. 6. 2010. Das wohl originellste Kunstprojekt, das 2009 zum Jahr der Oste gestartet wurde, fand am heutigen Montag seinen vorläufigen Abschluss: Kinder der Oberndorfer Kiebitzschule (Leitung: Christiane Möller) haben unter Anleitung des Diplom-Kunsttherapeuten Michael Bungard eine Eiche aus der Wingst in monatelanger Arbeit in drei Einbäume verwandelt.
Jana tauft "Kiebitz 1" mit Ostewasser Im "Blauen Klassenzimmer" im Bentwischer Vordeichgelände feierten die Kinder mit Liedern ("Ich lieb' die Oste") und mit Orangeneis-Cocktail der Abschluss der Bauarbeiten.
Das K steht für "Blaues Klassenzimmer" In Anwesenheit von Bürgermeister Detlef Horeis, Vertretern von Deichverband und AG Osteland sowie etlicher Sponsoren, etwa der KSK-Kulturstiftung, wurden zwei der Einbäume auf die Namen "Kiebitz 1" und "Kiebitz 3" getauft.
Die Kiebitzkinder besingen die Oste Das Boot "Kiebitz 2", noch in Arbeit, soll demnächst als "Schiffsschaukel" an der Schule installiert werden. Welchen zum Teil abenteuerlichen Zwecken "Kiebitz 1" und "Kiebitz 3" dienen, steht unter KULTUR.
Brobergen: Fährentaufe unter Tränen
Geehrter Helmut Hudaff mit Taufpatin 20. 6. 2010. Die letzte Motorfähre auf der Oste bei Brobergen – eine der Hauptattraktionen der Deutschen Fährstraße – heißt seit Sonntag "Helmut Hudaff". Mit der feierlichen Taufe, eingebettet in ein zweitägiges Mittelalterfest und auf Plattdüütsch vollzogen von der jungen Taufpatin Ann Katrin Rieckmann, wurden die Verdienste des Ehrenbürgermeisters der Gemeinde Brobergen gewürdigt, dem ganz wesentlich die Rettung der historischen Fähre zu verdanken ist. "Am Anfang
stand
Ausgelassene Stimmung an der Fähre Während sich viele Zuhörer verstohlen Tränen aus den Augen wischten, dankte der 82-jährige Hudaff – ebenfalls sichtlich bewegt – für diesen "schönsten Tag meines Lebens". Im Kampf um die Erhaltung der Fähre "stand ich anfangs ganz allein", erinnerte sich der verdiente Kommunalpolitiker – bis ihm dank der AG Osteland die spätere Fährvereinsgründerin Corinna Kolf zur Hilfe gekommen sei.
Vorsitzende Kolf, Festrednerin Klempow An die Adresse des Deichverbandes und einiger Kommunalpolitiker gerichtet, sagte Hudaff, "die Behörden" hätten Fährhaus und Fährstelle zunächst abreißen wollen – aber "das haben wir verhindert". Unter Tränen versprach der Geehrte, der für seine Verdienste auch mit dem Ostekulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden ist (Begründung hier): "Ich bleibe so lange auf der Fähre, bis sie untergeht." "Nicht alle
zogen
Glückwünsche von Osteland-Vize Bölsche In Abwesenheit des Oldendorfer Samtgemeindebürgermeisters Thomas Scharbatke, der wegen mangelnder Unterstützung für die Fähre mehrfach massiv öffentlich kritisiert worden war, äußerte der Stader Vize-Landrat Hans-Jürgen Detje (Horneburg) seine Verwunderung darüber, dass in dieser für die Region so wichtigen Angelegenheit "nicht alle an einem Strang" gezogen hätten.
Vize-Landrat Detje dankt dem Fährverein "Dank und Respekt" zollte Detje der "Beharrlichkeit und Ausdauer" der Fährvereinsvorsitzenden Kolf, die geholfen habe, eine Fähr- und Burgstelle zu erhalten, die nicht nur als "tolle touristische Attraktion" bedeutsam sei: "Diese Fähre gehört zu unserer Heimat", rief Detje aus und stellte dem Fährverein eine 2000-Euro-Zuwendung des Kreises Stade in Aussicht.
Mehr Fotos von Sönke Franz auf Facebook Fortsetzung unter GESCHICHTE.
Ein Lied auf den alten Leuchtturm
Alter und neuer Baljer Leuchtturm 4. 6. 2010. Riesenfreude bei Denkmalschützer Gerhard Gebhardt und den mit dem "Oste-Oscar" ausgezeichneten Kehdinger Leuchtturmfreunden: Der Hemmoorer Musikpädagoge Christian Clasen (Website) hat ein Lied auf den alten Baljer Leuchtturm, direkt an der Deutschen Fährstraße, getextet und komponiert, für dessen Erhaltung die Seezeichenfreunde seit Jahren kämpfen. Ausführlicher Bericht unter www.kehdingen.org.
Ritterfest zur Rettung einer Oste-Fähre
Ritter auf der Oste-Fähre Brobergen 1. 6. 2010. Die Fähre Brobergen ist gerettet! Der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung hat durch viel ehrenamtliches Engagement seiner Fährmänner und die Unterstützung durch zahlreiche Firmen und Sponsoren den Weiterbetrieb gesichert. Diesen Erfolg will der Verein, so die Vorsitzende Corinna Kolf, am 19. und 20. Juni mit einem Mittelalterfest auf dem historischen Burggelände am alten Fähranleger feiern. Am Sonntag, 20. Juni, 14.30 Uhr, wird die Fähre getauft und in das Schiffsregister eingetragen. Es folgt ein Gottesdienst. Der Taufe werden auch der Landrat des Landkreises Stade, Michael Roesberg, und der Vorsitzende der Niedersächsischen Bingostiftung, Karsten Behr, beiwohnen. 10.000 Euro
von
Fährbetrieb in Brobergen Anlass zum Feiern bieten die Übernahme der Fähre durch den Fährverein und die erfolgreiche Instandsetzung des denkmalgeschützten Fahrzeugs. Neben dem enormen Einsatz der Vereinsmitglieder haben auch zahlreiche Sponsoren dazu beigetragen, dass die 1924 gebaute Fähre weiterhin die Gäste aus Nah und Fern über die Oste setzen kann. Zu den größten Spendern zählte die Maschinenfabrik "Hatlappa" aus Uetersen, die 1924 die Seilwinde der Fähre gebaut und sie jetzt kostenlos für den Verein überholt hat. Die Bingostiftung und die Marion-Köser-Stiftung aus Beverstedt spendeten dem Verein jeweils 5.000 Euro. Ihnen zollt der Verein im Rahmen des Festes besonderen Dank. Damit bleibt dem Verein zurzeit ein Eigenanteil von 10.000 Euro. Beim Landkreis Stade wird noch über eine angemessene Beteiligung nachgedacht. Hier hofft der Verein auf gute Neuigkeiten durch den Landrat am Tag des Fährfestes. Feuerschlucker,
Pestumzug
Werbung für das Fährenfest Mittelalterliche Heerlager, Marktleute, Tänzerinnen und Musiker erwarten die Gäste. Heiß und kalt dürfte es den Besuchern werden, wenn der Feuerschlucker seine Künste darbietet oder die vom Kampf erhitzten Ritter im kühlen Badezuber Erfrischung suchen. Für Unterhaltung und Abwechslung sorgt unter anderem eine Modenschau mit mittelalterlichen Gewandungen. Spielszenen versetzen das Publikum in die Zeit um 1300, als in Brobergen eine mächtige Burg die Schifffahrt auf der Oste kontrollierte. Ein Blidenmeister führt seine historische Steinschleuder vor. "Skadis Wachen" bieten Alt und Jung Gelegenheit, sich im Wettkampf mit Pfeil und Bogen zu messen. Johann von Brobergen wird neue Truppen aus den angereisten Heerlagern rekrutieren. Bei einem Pestumzug kann man schließlich das Mittelalter noch einmal hautnah erleben. Kinder "unter
Schwertmaß"
Für die kleinen Gäste sind zahlreiche Spiele vorbereitet, während sich Eltern und Großeltern am Kuchenbüfett, beim Fischmann oder am Bratwurststand stärken können. Und auch gegen den Durst bietet der Markt so manche Erfrischung. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 19. Juni, von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag, 20. Juni, von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt inklusive Fährfahrt 2 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Jugendliche; Kinder "unter Schwertmaß" haben freien Eintritt. Mehr Infos unter: www.faehre-brobergen.de (Quelle: www.oste.de),
Wieder Tauziehen über dem Fluss
Duell Hechthausen - Burweg (2009) 1. 6. 2010. Die Vorfreude ist groß: Das erfolgreiche "Fest an der Oste" an der Mühle Hechthausen soll im vorigen Jahr auf Wunsch vieler Bürger wiederholt werden. Der Termin steht bereits fest: der Sonnabend, 21. August. Hauptattraktion wird wieder ein Tauziehen über die Oste zwischen Hechthausen und Burweg sein. Oste soll
zwei Stunden
Zur Zeit bemüht sich Krista Reibe, Vorsitzende des Gewerbevereins Hechthausen / Oste e.V., um eine schifffahrtspolizeiliche Genehmigung zur Sperrung der Oste eine Stunde vor bis eine Stunde nach Hochwasser, das laut Tidenkalender um 14.25 Uhr zu erwarten ist (Quelle: www.oste.de). - Mehr vom Fluss unter www.blaues-netz-oste.de.
Mord an Bord in Oberndorf
Oberndorfer Restaurantschiff "Ostekieker"
Karten gibt
es ab sofort
Wegen der begrenzten Platzzahl sollte der Vorverkauf genutzt werden. Karten gibt es ab sofort auf dem Ostekieker für 6 Euro (einschliesslich Grillwurst und Kartoffelsalat), mehr über das neue Buch steht auf www.krimiland.de.
Osteland, Märchenland
Gäntgen-Foto auf fotocommunity.com 2. 10. 2010. Hellauf begeistert äußern sich in- und ausländische Mitglieder von fotocommunity.com immer wieder über die prächtigen Oste-Bilder der Fotografin und AG-Osteland-Mitstreiterin Gundula Ida Gäntgen aus Hechthausen. Einige der jüngsten Urteile: "Eine Stimmung wie im Märchenland. Klasse Foto!", "Wow, einfach traumhaft anzuschauen!", "Kaum zu fassen, solche Bilder von der Oste zu bekommen." Mehr...
Ein Dorf und sein Fluss
Ortsheimatpfleger Günter Lunden
Gezeigt werden außerdem Ausstellungen im Heimatmuseum im alten Rathaus zum Thema "Erlebnisse an, auf und mit der Oste", darunter Erinnerungsstücke von der Sturmflut 1962. Zu sehen sind ferner "Fundstücke", eine nicht ganz ernst gemeinte Sammlung archäologischer Besonderheiten der Autorin, Fotografin und Neu-Geverstorferin Elke Loewe, ferner Schmetterlinge, Falter und andere Fluggäste aus der Sammlung von Amandus Ahlf. Kirchenbesichtigungen bieten die Möglichkeit, Geversdorf einmal vom Turm der St.-Andreas-Kirche aus zu betrachten. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Wattwurmtorte für die Malerin
Seelke-Arbeiten in Neuhaus (2007)
Kurt Bonnet: Ostemündung bei Ebbe Vertreten ist Anja Seelke auch in der Sommerausstellung der Matthaei-Gesellschaft, die unter dem Titel "Die Kunst und das Wattenmeer" noch bis zum 25. September donnerstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr im Schleusenhaus, Schleusenplatz 8, sowie gegenüber im Kornspeicher zu sehen ist. Neben dem Namensgeber der neuen Kunstgesellschaft, Karl Otto Matthaei (1863 – 1936), und anderen Klassikern wie etwa Kurt Bonnet (1911- 1971) sind auch viele Gegenwartskünstlerinnen und -künstler mit Werken zum Thema Watt vertreten, darunter Raimund Adametz, Ursula Kirchberg, Elke Loewe, Heidi Poser-Waller, Brigitta von Richmar und Till Warwas, der erste Neuhäuser Fleckenmaler.
B. von Richmar: Watt aus Watt (Ausschnitt) Nicht zuletzt um die Warwas-Nachfolgerin geht es bei der Finissage am 29. September, 15 Uhr, in der Festhalle Neuhaus. In der Veranstaltung, in der auch Krimiautor Dr. Reinhold Friedl liest, wird auch Anja Seelke vorgestellt und das enorm vielfältige Oeuvre der erfolgreichen Keramikerin und Malerin zur Sprache kommen, von dem die schöne Website anjaseelke.de einen guten Eindruck vermittelt. Im Eintrittspreis der Finissage (10 Euro) sind übrigens "Kaffee und Wattwurmtorte" inbegriffen, wie Matthaei-Vorsitzender und Oste-Kulturpreisträger Wolf-Dietmar Stock mitteilt. - Mehr auf der Site der Karl-Otto-Matthaei-Gesellschaft.
Ein Oste-Einbaum für den Amazonas?
Oberndorfer Kunsttherapeut Bungard 21. 6. 2009. Nicht erst seit dem Jahr der Oste 2009 bezieht die Oberndorfer Kiebitzschule den Fluß mit in den Unterricht ein. Schon 2008 wurde gemeinsam mit dem Oberndorfer Diplom-Kunsttherapeuten Michael Bungard, der mit Ehefrau Angela das Kunstwerk Grün betreibt (Website hier), das Projekt "Blaues Klassenzimmer" gestartet.
Direkt am Fluss: das Blaue Klassenzimmer Ein blaues "K" im Bentwischer Vordeichgelände, das von der Familie Scheske zur Verfügung gestellt wurde, markiert ein Areal, auf dem naturnaher Unterricht praktiziert werden kann. Voriges Jahr begann Bungard, mit den Kiebitz-Grundschülerinnen und -schülern drei Einbäume zu bauen.
Steigt und fällt mit der Tide: "Kiebitz 1" Eines der Boote, noch in Arbeit, soll als "Schiffsschaukel" auf dem Schulhof aufgestellt werden. Das zweite wurde heute vormittag als "Kunstinstallation, die mit dem Wasserstand auf und ab geht" (Bungard), an zwei Stangen im Vordeichgelände installiert und mit bunten Tüchern geschmückt.
Der Einbaum "Kiebitz 3" wird enthüllt Die spannendste Aufgabe ist dem Boot "Kiebitz 3" zugedacht: Es soll als "Botschafter der Schule in die weite Welt geschickt werden" - etwa an eine Schule in einem anderen Land, vielleicht "nach Japan oder an den Amazonas", wie Bungard zur Freude der Kinder vorschlug.
Rektorin Christiane Möller Die Schüler hatten - unter dem Eindruck der Fussball-WM - gleich noch ganz andere Vorschläge parat: "Serbien!", "Kamerun!", "Ghana!" Noch sei die Zukunft des Bootes, so Bungard, "völlig offen".
Bürgermeister Horeis (l.) bestaunt das Werk Bei der Arbeit an dem Einbäumen hätten viele Kinder, wie Rektorin Möller sagte, "Selbstwertgefühl aufgetankt", aber laut Bungard auch "gemeinsames Handeln" und den Umgang mit "hartem Holz und scharfem Werkzeug" eingeübt.
Lieder über die Oste....
... umrahmten die Bootstaufe Zugleich wachse beim geduldigen und langwierigen Werken an einem Einbaum - entstanden in der Jungsteinzeit - "die Achtung vor der Leistung der Menschen, die vor uns mit einfachsten Werkzeugen solche Boote gebaut haben". Mehr über Bungard und sein Kunstwerk Grün hier.
Mord an Bord in Oberndorf
Oberndorfer Restaurantschiff "Ostekieker" 29. 5. 2010. Die alte Geversdorfer Fähre war auf dem Titelbild des Krimi-Erstlings ("Tödliches Tabu") von Dr. Reinhold Friedl zu sehen, ein Elbschiff ziert den Titel des zweiten Friedl-Krimis "Die große Hochzeit". Maritim ist auch das Ambiente der Premieren-Lesung: Krimifreunde aus dem Osteland können den neuen Roman erstmals am Freitag, 18. Juni, 19.30 Uhr, im Salon des Oberndorfer Restaurantschiffs "Ostekieker" kennenlernen. Friedl liest auf Einladung der AG Osteland im Salon der ehemaligen Ostsee-Fähre, mit Blick auf die Oste. Wegen der begrenzten Platzzahl sollte der Vorverkauf genutzt werden. Karten gibt es ab sofort auf dem Ostekieker für 6 Euro (einschliesslich Grillwurst und Kartoffelsalat), mehr über das neue Buch steht auf www.krimiland.de.
150 Kinder singen auf der Oste-Halbinsel
Zuckowski mit Elbkinder-Chor (Archivbild) 15. 5. 2010. Der beliebte Hamburger Liedermacher und Sänger Rolf Zuckowski gibt am Sonntag, 6. Juni, ein Konzert im Elbe-Küsten-Park des Natureums Niederelbe in der Ostemündung. Zusammen mit 170 Kindern tritt er dort im Rahmen seiner neuen Tournee "Singen im Elbkinderland" auf. Es ist das einzige Gastspiel, das der Künstler am niedersächsischen Ufer der Unterelbe geben wird. Die Elbe in Tschechien mit ihrem viel besungenen Nebenfluss Moldau, das Elbsandsteingebirge, Dresden, Magdeburg und die weiten Niederungen über Hamburg bis Cuxhaven geben den roten Faden für das Programm. Die Lieder handeln von den Kindern und Menschen an der Elbe mit ihren Hoffnungen und Wünschen, von der Natur und dem Fluss selbst. In internationaler Besetzung bestreiten insgesamt 200 Mitwirkende das Programm. Das große Open-Air-Konzert mit mehr als 1000 erwarteten Besuchern steht im Zeichen der fröhlichen Begegnung von Menschen entlang der Elbe, die ihre Verbundenheit über Grenzen hinweg demonstrieren wollen. Das Motto „Hallo Elbe - Hallo Europa“ begleitet die Teilnehmer und Besucher. So werden die Lieder „Europa Kinderland“ und „Children of Europe“ auch im Elbe-Küsten-Park in Balje erklingen. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Kinder ihren Fluss von der Mündung bei Cuxhaven bis zur Quelle im Riesegebirge als lebendiges und verbindendes Band erkennen“, betont Rolf Zuckowski, Gründer und Schirmherr des gemeinnützigen Vereins „Elbkinderland“ mit derzeit 26 Mitgliedern. Er wurde 2005 mit dem „Deutschen Einheitspreis“ ausgezeichnet.
Zuckowski im Natureum Niederelbe Die kleinen Sängerinnen und Sänger aus fünf Chören wirken mit, darunter die Buxtehuder Stieglitze, der Chor der Elbtal-Grundschule Bleckede, ein Chor und eine Folkloregruppe aus Tschechien und der dem Natureum verbundene Kehdinger Kinderchor. Jeder Chor und jede Gruppe gestaltet ein eigenes Programm und singt außerdem ein Lied mit Rolf Zuckowski. Gemeinsam sind alle Chöre in deutscher und tschechischer Sprache zu hören. Balje steht am Anfang einer Sommertournee mit insgesamt 17 Konzerten der 30 Kinder- und Jugendchören vom tschechischen Podebrady elbabwärts bis Balje und Brunsbüttel. Die Darbietungen spielen sich auf einer 8 mal 16 Meter großen, fahrbaren Bühne ab, auf der nicht nur gesungen, sondern dank der Folkloregruppe aus Melnik auch getanzt wird. Vor 10 Jahren gab es schon einmal eine Elbtournee mit Zuckowski und den Elbkindern, die von 25 000 Kindern und Eltern besucht wurde. Das Bewusstsein für die Vielfalt der Natur entlang der Elbe zu stärken, ist nach den Worten von Zuckowski ein wichtiger Bestandteil der Tournee. Elbe-Küsten-Park und Natureum Niederelbe bieten an diesem Tag ab 10 Uhr ein Ganztagsprogramm mit verbilligter Eintrittskarte. Das Tagesprogramm schließt neben dem Parkbesuch ab 13 Uhr das „Elbkinderlandspiel“ und ab 16 Uhr das Konzert ein. Im Spiel können Kinder unter freiem Himmel an zwölf Stationen Natur und Kultur an der Elbe mit Hand und Herz erfahren. Tageskarten für die Veranstaltung am 6. Juni einschließlich Elbkinderlandspiel und Konzert sind im Vorverkauf zum reduzierten Preis von 14,90 € für Erwachsene, 9,90 € für Kinder erhältlich. Vorverkaufsstellen sind alle Zweigstellen der Kreissparkasse Stade sowie viele Touristinformationen im Landkreis Cuxhaven. Tageskarten und Karten nur für das Konzert können im Internet unter www.natureum-niederelbe.de gebucht werden, wo es auch ausführliche Informationen zur Veranstaltung am 6. Juni gibt. An der Tageskasse sind nur Karten mit dem Tagesaufschlag von je 1 € zu erhalten.
Fluss-Maler Stock stellt in Sittensen aus
Stock-Ausstellung im Handwerker-Museum April 2010. An der Oste kennt man ihn als Vorsitzenden des Neuhauser Matthaei-Kunstvereins, als Verleger der beiden Oste-Bücher der AG Osteland, als Kurator vieler Ausstellungen am Fluss und als Träger des Oste-Kulturpreises. Dass Wolf-Dietmar Stock aber "auch malt - das wissen viele nicht", sagte Dr. Klaus Lefèvre (Sittensen, früher Hemmoor) am Sonntag bei der Eröffnung einer großen Ausstellung von Stock-Gemälden im Handwerkermuseum in der Sittenser Oste-Wassermühle.
Maler Wolf-Dietmar Stock (2. v. r.) Auch Museumsleiterin Birgit Weiden (2. v. l.) und Bürgermeister Heinz-Hermann Evers (l.) würdigten das Schaffen des "Kunstliebhabers und Heimatgeschichtlers", der "immer ein Freigeist" (Lefèvre) gewesen sei.
Festredner Dr. med. Klaus Lefèvre "Wolf-Dietmar, ich halte Deine Lebensleistung für großartig und wunderschön" - mit diesen Worten beendete Lefèvre eine launige Ansprache, in der er auch auf Stocks erste künstlerische Regungen einging: Als Kind zeichnete er Comics ("Roland der Ritter"), mit 13 Jahren verkaufte er sein erstes Ölgemälde für 20 Mark an den Pastor seiner Heimatgemeinde.
Mit 13 Jahren: Stocks erstes Ölgemälde Heute kann der Fischerhuder Verleger (seit 1975), der in Paris Kunst und in Tübingen, Göttingen und Hamburg Theologie und Pädagogik studiert hat, für seine Werke - zumeist Landschaftsbilder aus dem Elbe-Weser-Raum, vor allem von Oste und Wümme - jeweils bis zu 4800 Euro ("An der Oste bei Eitzmühlen") verlangen. Einen Namen gemacht hat sich der Verleger als Kurator zahlreicher Wanderausstellungen, darunter Die Wümme (2005), Die Oste (2006), Große Deutsche Kunstausstellung 1927 (2007) und Hugo Friedrich Hartmann (2008 - 2010) in Bremervörde, Neuhaus, Fischerhude, Balje, Scheeßel, Winsen, Sittensen und Lüneburg. Zusammen mit Elke Loewe gab er für die AG Osteland zwei Oste-Bücher heraus.
Tiemann, Ehepaar Oppermann, Loewe (2.v.r.) Unter den Vernissage-Gästen war viel Prominenz aus dem Osteland, darunter der Bürgermeister der Samtgemeinde Sittensen, Stefan Tiemann, der soeben mit dem "Goldenen Hecht" ausgezeichnet worden ist, mit seiner Touristikerin Erika Jaschinski, Oste-Literaturpreisträgerin Elke Loewe (Geversdorf, früher Rönndeich) sowie Alexander Oppermann, Vizevorsitzender des ebenfalls preisgekrönten Bremervörder Kultur- und Heimatkreises e. V., mit Ehefrau Barbara Oppermann, Organisatorin von Bremervörder Kunstausstellungstouren. Auch der Vorstand der AG Osteland gratulierte. Die Ausstellung mit dem Titel "Lichtblicke" ist vom 28. März bis zum 27. Juni im Handwerkermuseum in der Oste-Wassermühle in Sittensen, Mühlenweg 8 a, zu sehen (sonnabends 15 bis 17, sonntags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung).
Kleinode aus den Kellerwerften
Am 1. Mai im Einsatz: ein Heringslogger 27. 4. 2010. Der Schiffs-Modellbau-Club Hemmoor e. V. veranstaltet am Sonnabend, 1. Mai, von 13 bis 17.30 Uhr ein An- und Schaufahren der Modellschiffe am See im Hemmoorer Gewerbegebiet. Was an maritimen Kleinoden im vergangenen Winter in den Kellerwerften der Modellbauer neu gebaut und repariert wurde, wird dann den interessierten Zuschauern gezeigt. Auch die Kanugruppe wird wieder ihre um ihr Land kämpfenden Indianer zeigen. Zu sehen ist unter anderem das Modell eines indianischen Birkenrinden-Kanu, nach historischen Unterlagen von den Hemmoorer Bastlern im Maßstab 1:5 detailgetreu gebaut. Das Original wurde aus der Rinde der Schwarzbirke gebaut, das Modell aus GFK. Die Puppen wurden nach historischem Vorbild mit der Lederbekleidung der Waldland-Indianer ausgestattet. Angetrieben werden die Modelle über eine ausgeklügelte Mechanik, die in die Körper der Puppen integriert ist.
3000 Gäste im Kempowski-Haus
Kempowski in Nartum (2007) April 2010. Zwei der größten deutschen Schriftsteller, beide vor zwei Jahren gestorben, waren dem Osteland eng verbunden: Walter Kempowski und Peter Rühmkorf. Das Kempowski-Erbe am Oberlauf der Oste ist bereits zum Tourismusmagneten geworden.
Tourismus-Werbung mit Kempowskihier Bereits seit Juni 2004 findet an jedem ersten Mittwochnachmittag im Monat in Kempowskis "Haus Kreienhoop" in Nartum ein Literaturnachmittag statt. Inzwischen haben über 3.000 Kulturinteressierte aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland an diesen Veranstaltungen teilgenommen. Regelmäßig finden in Nartum seit langem auch Kempowski-Konzerte statt. Ein Begleitprospekt zum Thema Kempowski mit allen Terminen ist beim Touristikverband Landkreis Rotenburg (Tourow) in Rotenburg, Telefon 04261/81960, oder über info@tourow.de erhältlich. Im Internet informiert Tourow hier über alle Kempowski-Gedenkveranstaltungen.
Das neue Lied der Oste-Skipper
Website von Rollo333 (Ausschnitt) März 2010. Der aus Hemmoor stammende plattdeutsche Sänger "Rollo 333" - mit bürgerlichem Namen Rolf Peters - fühlt sich seiner alten Heimat noch immer verbunden. In seinem jüngsten CD-Album "Twee" ist auch ein Lied mit dem Titel "Mit'n Boot op'e Oost" enthalten, mit dem der in Bützfleth lebende Rollo einen Beitrag zum Jahr der Oste leisten wollte und das sich fast wie eine Hymne des neuen "Blauen Netzes Oste" anhört. Reinhören in das neue Oste-Lied (gesungen nach der Melodie "Dirty Old Town") kann man hier auf der Amazon-Website.
Cover der Rollo333-CD "Twee" Auf Rollos Website steht nicht nur, woher der Namensbestandteil 333 stammt ("Ein gutes Lied ist immer 3.33 Minuten lang"), wo seine Karriere begann (1990 als Schlagzeuger der Bands "Snowiovls" und "Cräx" in Osten). Im Netz findet sich auch der Text des Liedes "Mit'n Boot op de Ost": Ik sing een Leed, vun de olten
Ost
Ik fohr liekut, kiek mi Gräpel
an
In Osten steiht, de old Sweevfähr
In dissen Johr, is dat nu sowiet
Frauenband "Kaktusblüte" in Gräpel Bereits im vorigen Jahr war die Buxtehuder Frauenband "Kaktusblüte" mit einem Oste-Lied an die Öffentlichkeit getreten, das an der Gräpeler Fähre uraufgeführt wurde (Liedtext hier, Video auf Youtube).
Liedertafel "Störtebecker" in Iselersheim Beim 5. Tag der Oste im Frühjahr 2009 in Iselersheim stellten der Oberndorfer Uwe Mählmann und seine "Liedertafel Störtebeker" eine Hymne auf den Oste-Hecht ("De Hero in de Oost...") vor (Text des Liedes hier, Übersetzung ins Hochdeutsche hier, Youtube-Video hier). Mittlerweile hat, wie berichtet, der Komponist Christian Rüthing im Verlag Atelier im Bauernhaus (Fischerhude) eine CD mit dem Titel "Die Klangfarben der Oste" herausgebracht.
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