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Die
Oste - der Fluss, der alles hat *****,,
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Neuer Großenwördener Anleger: Ein Fest für die gesamte Oste
Hunderte feiern den neuen Anleger 7. 5. 2011. "Ein Festtag für die gesamte Oste" - so bewertet die AG Osteland die Einweihung des Großenwördener Anlegers, die Hunderte von Menschen am Sonnabend auf dem Ostedeich feierten und mit der die Kette der Großschiffsanleger auf der Unteren Oste - nach Balje, Neuhaus, Oberndorf, Osten, Hechthausen-Klint und Gräpel jetzt komplettiert worden ist.
Sektdusche für den Anleger "Holger" Bei strahlendem Sonnenschein wurde der "schönste Anleger an der ganzen Oste" (so Planer Dipl.-Ing. Peter Neumann aus Eckernförde) mit einer Sektdusche auf den Namen "Holger" getauft - nach Bürgermeister Holger Falcke (Samtgemeinde Himmelpforten), der das Projekt mit großem Engagement gegenüber Zuschussgebern und Behörden durchgeboxt hat.
Enthüllung des neuen Stationsschildes Über den letzten Lückenschluss an der Blauen Route der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel zeigte sich auch die AG Osteland erfreut, deren Vorsitzender Jochen Bölsche gemeinsam mit dem Großenwördener TSV-Chef Reinhard Schlichtmann das neue, von der Elbfähre gestiftete Stationsschild enthüllte. Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer, der das neue Ausflugsziel bereits in sein Programm "Schippern und Radeln" einbezogen hat, lud die Großenwördener zu Gratis-Schnuppertouren auf seinen Oste-Oldtimer ein.
Erstes Hafenfest in Großenwörden
Plakate laden zur Einweihung ein 22. 4. 2011. In Großenwörden herrscht Vorfreude auf das erste Hafenfest, das im Ort gefeiert werden kann. Das Plakat mit der Einladung zur Eröffnungsfeier weist auch am Zugang zum Anleger auf das große Fest am Sonnabend, 7. Mai, 10 Uhr, hin.
Neu: der Schaukasten am Deich Inzwischen ist auch schon der neue Schaukasten am Deich eingerichtet worden. Neben Informationen zu den Bauarbeiten begrüßt ein Dauer-Werbeplakat der AG Osteland die Gäste am "Fluss, der alles hat", mit 19 Fotos vom Ober- und Unterlauf.
Hurra, der Anleger ist da!
Der neue Großenwördener Anleger
Mocambo: Ab Mai nach Großenwörden Zur Zeit wird in Großenwörden zudem die Gründung einer TSV-Wassersportsparte in die Wege geleitet.
Der neue Anleger wird montiert Die Vorbereitungsgruppe hat Lüneberg für den heutigen Mittwoch, 13. April, 19 Uhr, in den Großenwördener Hof eingeladen.
Doppeltes Fährdenkmal
Einweihung der neuen Fährmann-Statue
Einweihung der Fährgast-Statue Die Fährgaststatue vis-à-vis am Bentwischer Ufer soll an den berühmten Oberndorf-Gast und Freiheitsdichter Hoffmann von Fallersleben erinnern. Sie wurde von Jörg Hoffmann (links) vom Heimatverein Fallersleben sowie den Sponsoren Albertus Lemke und Kati und Rike van der Weerd aus Oberndorf enthüllt. Dank an "heimlichen
Bürgermeister Horeis vor der Enthüllung
Zum Dichter-Geburtstag
Mit Horeis an der Fallersleben-Eiche Der aus Fallersleben angereiste Jörg Hoffmann zeigte sich gerührt darüber, dass genau an diesem Tag, dem 213. Geburtstag des großen Dichters, in Oberndorf, wo er einst Asyl vor politischer Verfolgung durch die hannöversche Obrigkeit fand, die Kiebitzschule einige von Hoffmanns Liedern vortrug. Im Herbst werde Hoffmanns berühmteste Dichtung 170 Jahre alt: das partiell zur Nationalhymne erhobene "Lied der Deutschen", das von Einigkeit und Recht und Freiheit kündet. Bereits am Vorabend hatte sich das Gast von Bürgermeister Horeis die den dem Dichter gepflanzte Oberndorfer Fallersleben-Eiche zeigen lassen (siehe auch HOFFMANN IN HADELN). Dank für Ideen, Tatkraft,
Feuerwehr-Ständchen auf der Modellfähre Am Nachmittag, den die Segler-Gemeinschaft Oberndorf und die Oberndorfer Touristiker ausrichteten, kam bei strahlendem Sonnenschein rasch Volksfeststimmung auf zwischen Hüpfburg und Festzelt, Bierstand und Hasenfleeter Molkereiwagen. Zum Gelingen trugen nicht zuletzt der Schulchor und die Cheerleaders, die Feuerwehrkapelle, der Shantychor und DJ Uwe Prüss bei. Standbilder wiegen
Mit Spannung erwartet wurde das Ergebnis des Wettschätzens: Wieviel wiegen die beiden neuen Statuen? 283 Tipps wurden abgegeben, um 18 Uhr gab Wettleiter Eddy Uhtenwoldt das Resultat bekannt: Die beiden Standbilder wiegen insgesamt 702 Kilo, am dichtesten dran war der Ostener Jochen Bölsche (701 Kilo), gefolgt von den Oberndorfern Renate Lemke, Heino Küth und Detlef Horeis aus Moorstrich, dem Namensvetter des Bürgermeisters. Der Sieger erhielt einen 50-Euro-Gutschein für das am 1. April eröffnete Restaurant "53 Grad Nord", ehemals Dorfgemeinschaftshaus. Viele Fotos vom Fährfest stehen auf dieser SONDERSEITE.
Hafenfest am neuen Anleger
Ein Mini-Rettungsring für den TSV-Chef 7. 5. 2011. So ein Fest hat Großenwörden lange nicht erlebt: Hunderte von Menschen, darunter viele auswärtige Gäste aus Oste-Orten von Balje bis Gräpel, feierten am Sonnabend die Einweihung des neuen Großschiff-Anlegers und damit "die Realisierung eines Traums" und die "Möglichkeit, jetzt die Oste in Großenwörden neu zu erleben", so Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke. Nach Falcke, einem der Väter des Projekts, wurde der Anleger nacb einer Andacht von Pastor Bernhard Pippiers (Drochtersen) auf den Namen "Holger" getauft.
Armonat schwärmt von der Oste Falcke hob insbesondere die gute Kooperation u. a. mit den Deichgrafen Gunter Armonat und Horst Wartner, dem Amt für Landentwicklung, der Maritimen Landschaft Unterelbe und anderen hervor, die das Projekt erst ermöglichst hätten. Besonderes Lob erfuhr der langjährige Ratsherr, Sportfischer und Oste-Preisträger Dietrich Meyn, dem die ersten Anstösse zum Anleger-Projekt mit zu verdanken sind und der jetzt auch das Hafenfest mit organisiert hat. Falcke: "Didi, das habt ihr wunderschön hinbekommen."
Pastor Pippiers, Oste-Preisträger Meyn Oberdeichgraf Armonat hob hervor, dass der Anleger die Aussichten verbessere, die Osteregion ("eine einzigartige Landschaft mit besonderem Flair") als Tourismusziel bekannt zu machen, und dankte dem Vorstand der AG Osteland, die in dieser Hinsicht "eine Menge Entwicklungsarbeit" geleistet habe.
Großenwördener Hafenmeister Böckmann Viel Beifall ernteten auch TSV-Chef Reinhard Schlichtmann und sein Mitstreiter Jens Lüneberg, deren Verein die Gründung einer Wassersportsparte vorbereitet. Schulen der Nachbarorte sowie die Jugendkonferenz Himmelpforten, mit Bernd Reimers und einer Kanudelegation vertreten, haben Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Auch einen Hafenmeister gibt es schon: Für diese verantwortungsvolle Aufgabe konnte Heinz Böckmann gewonnen werden, übrigens frischgebackenes Mitglied der AG Osteland.
Enthüllung des "Fährienstraßen"-Schildes Zu der "Anlage, die im Landkreis Stade ihresgleichen sucht" (Armonat), zählt auch der gleichzeitig mit dem Anleger und der Deichstraße eingeweihte neue, idyllisch gelegene Wohnmobilplatz hinterm Deich, der gut angenommen zu werden verspricht.
Ostefreunde aus Nah und Fern feiern mit Über die wassersportlichen und -touristischen Angebote am Fluss, in die Großenwörden nun voll einbezogen ist, informierte am AG-Osteland-Stand Ewald Romund, dessen gemeinnütziger Verein seinen kostenlos erhältlichen Oste-Hafenführer gerade neu aufgelegt hat.
Ewald Romund im Osteland-Infostand Nach den Festreden, musikalisch umrahmt vom Shanty-Chor Hemmoor, vergnügte sich das Publikum auf einer langen Festmeile.
Gerd Drewes vom Shantychor Hemmoor Zum Festprogramm zählten Flohmarktstände und viele kulinarischen Angebote von der Delikatess-Mettwurst aus dem Fleisch des Bunten Bentheimer Schweins bis zu den legendären Torten der Großenwördener Landfrauen und Leckerem aus der Küche des Großenwördener Hofs von Marion Driller und Jens Luhrmann.
Jetzt eingeweiht: der Wohnmobilplatz Am Rande des Festes war viel Gelegenheit zu Gesprächen mit Gästen aus anderen Oste-Gemeinden. So festigten die Wassersportler vom Fluss, vereint im Blauen Netz Oste, ihre Kontakte, indem Egon Wesseloh von der Segler-Vereinigung Oste Hemmoor (SVOH) und Karsten Lutz von der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) dem TSV-Vorsitzenden Schlichtmann ihre Stander übergaben - mit dem Versprechen auf gute Zusammenarbeit mit der neuen TSV-Wassersportabteilung. Ebenfalls unter den Gratulanten: viele Vereinsvorsitzende, darunter die AG-Osteland-Mitglieder Wolfgang Schütz (Sportfischer) und Werner Breves (Wasserfreunde Hemmoor) sowie die Bürgermeister Detlef Horeis (Oberndorf), Silke Mahler (Osten), Johann Schlichtmann (Oldendorf), Thomas Scharbatke (SG Oldendorf) und Hans-Wilhelm Bösch (Drochtersen).
Witt (l.) bei der Standerübergabe Für den gastgebenden Bürgermeister Bernhard Witt war das Fest nicht nur der Höhepunkt seiner bisherigen Amtszeit, sondern auch der Abschluss der Dorferneuerung, bei der 780.000 Euro investiert worden sind - bei, man staune, gleichzeitiger Senkung der Pro-Kopf-Verschuldung. Witt, der insbesondere seiner quicken Vize-Gemeindedirektorin Jutta Patjens Dank sagte, zog für die winzige, nur rund 450 Einwohner umfassende Gemeinde eine positive Bilanz der letzten Jahre: "Die Lebensqualität in Großenwörden ist ein gutes Stück verbessert worden."
7000 Hafenführer werben für die Oste
Zum Download hier klicken 22. 4. 2011. Noch vor wenigen Jahren galt die idyllische Oste, die sich über 150 Kilometer durch das Zentrum des Elbe-Weser-Dreiecks schlängelt, als "vergessener Fluss". Jetzt registrieren Touristiker, dass der längste Nebenfluss der Niederelbe zunehmend von Wassersportlern und Wassertouristikern entdeckt wird. Nachdem es lange Zeit keinen Flussführer gab, hat die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. ein 20-seitiges, reich bebildertes Heft mit dem Titel "Tipps für Segler, Ruderer, Kanu- und Motorbootfahrer" neu aufgelegt. Darin wird die Oste vorgestellt als ein besonders vielfältiger "Fluss, der alles hat". Die Eisvogeltäler am Oberlauf (Landkreis Rotenburg) sind - hinreichender Wasserstand vorausgesetzt - in ideales Revier für Kanuten und Kajakfahrer . Der von Ebbe und Flut regierte 75 Kilometer lange Unterlauf nördlich von Bremervörde dagegen, der durch die Landkreise Stade und Cuxhaven fließt, empfiehlt sich für Kajütboote, bevor sich unterhalb der markanten, für das Weltkulturerbe angemeldeten Schwebefähre Osten - Hemmoor bis kurz vor den Seehundbänken an der Elbmündung etliche Segelhäfen aneinanderreihen. Der kostenlos erhältliche "Hafenführer 2011/12" zitiert nicht nur begeisterte Ostefreunde wie den Schriftsteller Wolfgang Röhl, der den stillen Fluss als "schilfwogend, nordseefrisch und wundergrün" rühmt. Er enthält auch Ansteuerungstipps für Segler, Öffnungszeiten von Klappbrücken sowie viele Informationen über Häfen und Liegegebühren sowie Mietstationen für Kanufahrer. Wer nicht selber schippern möchte, kann den Unterlauf des Flusses auch mit dem Oste-Oldtimer "Mocambo" erkunden, dem ältesten motorgetriebenen Fahrgastschiff Deutschlands. Und auch Informationen über die urtümlichen Prahmfähren, die noch immer in Brobergen und Gräpel den Fluss queren, enthält das Heft, das von dem Journalisten und AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche mit Hilfe der örtlichen Tourist-Infos zusammengestellt worden ist. Der Osteführer kann unter anderem bei der Tourismus GmbH Wingst, Hasenbeckallee 1, 21789 Wingst, angefordert werden, wo er auch online über www.wingst.de/wingst geordert werden kann (bitte "Service" und "Prospektbestellung" auswählen). Zum Download steht der Hafenführer hier bereit.
Erstes Hafenfest in Großenwörden
Plakate laden zur Einweihung ein 22. 4. 2011. In Großenwörden herrscht Vorfreude auf das erste Hafenfest, das im Ort gefeiert werden kann. Das Plakat mit der Einladung zur Eröffnungsfeier weist auch am Zugang zum Anleger auf das große Fest am Sonnabend, 7. Mai, 10 Uhr, hin.
Neu: der Schaukasten am Deich Inzwischen ist auch schon der neue Schaukasten am Deich eingerichtet worden. Neben Informationen zu den Bauarbeiten begrüßt ein Dauer-Werbeplakat der AG Osteland die Gäste am "Fluss, der alles hat", mit 19 Fotos vom Ober- und Unterlauf.
Hurra, der Anleger ist da!
Der neue Großenwördener Anleger
Mocambo: Ab Mai nach Großenwörden Zur Zeit wird in Großenwörden zudem die Gründung einer TSV-Wassersportsparte in die Wege geleitet.
Der neue Anleger wird montiert Die Vorbereitungsgruppe hat Lüneberg für den heutigen Mittwoch, 13. April, 19 Uhr, in den Großenwördener Hof eingeladen.
Hafenhäuschen für Geversdorf
So soll das Sanitärgebäude aussehen
Trendbarometer
Hintergrund der Pläne für Geversdorf: Das Durchschnittsalter von Bootseignern (derzeit 56 Jahre) wird weiter deutlich steigen. Damit kommen neue Anforderungen auf die Hafen-Betreiber zu. Gefragt seien unter anderem temperierte, saubere Sanitäranlagen. Darauf hat jetzt die Arbeitsgemeinschaft Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) in einem "Trendbarometer für Hafenbetreiber" (PDF) hingewiesen. In der LAG-Sitzung soll auch eine "Halbzeitbewertung des Leader-Prozesses" vorgenommen und über "Neuerungen in den Förderregularien" berichtet werden, wie der LAG-Vorsitzende und Himmelpfortener Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke mitteilt.
Oste-Werbung mit 4000 "Hafenführern"
Neuer Hafenführer der AG Osteland 23. 3. 2011. In der Hauptversammlung des Vereins Tourismus an der Oste im Ostener "Fährkrug" hat der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche am Dienstag den soeben erschienenen, vom Arbeitskreis "Blaues Netz Oste" herausgegebenen "Hafenführer 2011/12" vorgestellt. Das Heft gibt auf 20 Seiten Tipps für Wassersportler und bewirbt die Oste als "Fluss, der alles hat" - ein Slogan, der zur Zeit auch auf Postkarten, Großplakaten und Tischsets verbreitet wird. Der kostenlos erhältliche, spendenfinanzierte Wassersportführer, von dem in diesem Jahr von Ehrenamtlichen weitere 4000 Exemplare (Vorjahr: 3000 Exemplare) in ganz Norddeutschland gestreut werden sollen, steht auch im Internet zum Download bereit.
"Störvater" Schütz beim Beamer-Vortrag Die Versammlung schloss mit einem Beamer-Vortrag von Wolfgang Schütz, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische Oste, über die Bemühungen zur Wiederansiedlung des verschollenen urzeitlichen Europäischen Störs in der Oste - ein Projekt, das der Flussregion internationale Audfmerksamkeit beschert und damit auch tourismuspolitisch bedeutsam ist. Mehr über das Stör-Projekt steht unter www.oste-stoer.de. - Alle seit dem Jahre 2001 auf oste.de erschienenen Berichte zum Thema Oste-Stör stehen in unserem STÖR-ARCHIV.
Mehr Tiefgang für die Oste-Skipper
Vorständler Andreas Schläfer, Niels Dehde, Dr. med. Manfred Toborg, Johann Bohmbach 17. 3. 2011. Mit überwiegend guten Nachrichten konnten die Vorsitzenden des Wassersportclubs Osten (WSCO), Niels Dehde und Dr. Manfred Toborg, gestern in der Hauptversammlung im Klubhaus des Vereins aufwarten: Die Kassenlage ist gesund, neue Wassersportler haben sich in die Schlengelanlage eingekauft - und vor allem: Durch Umbau - die Schwimmpontons werden um drei Meter in Richtung Strommitte versetzt - bietet der Vereinsanleger unterhalb der Schwebefähre jetzt komfortable Liegeplätzefür Boote mit mehr Tiefgang. Kurzum: Der Klub ist fit für die Saison.
Der Anleger wird gen Strommitte verlegt Vorsitzender Dehde konnte über eine Reihe erfolgreicher Veranstaltungen berichten - vom An- und Abmotoren über die Lampionfahrt und den Stör-Info-Abend bis zum Skipperball (siehe unten) und zur Teilnahme am Ostener Adventstreff.
Skipperball des WSCO in der Festhalle Osten Gut angenommen worden ist das Angebot an die knapp 90 Mitglieder, für 50 Euro (plus 8 Euro Stromgeldanteil im Winterhalbjahr) das Vereinshaus an der Ostebrücke für private Feste zu mieten.
Versammlung im gemütlichen Klubhaus Am Sonntag, 7. Mai, wollen WSCO-Mitglieder mit einigen Booten an der Anleger-Einweihung (ab 10 Uhr) in Großenwörden teilnehmen, wo eine neue Wassersportsparte entsteht (mehr unter GROSSENWÖRDEN). Im Juni soll eine Info-Veranstaltung für Jugendliche stattfinden, für die bei genügendem Interesse eine Jugendabteilung ins Leben gerufen werden soll - eventuell in Zusammenarbeit mit benachbarten Vereinen, wie der 2. Vorsitzende Dr. Manfred Toborg anregte.
Werbemittel der AG Osteland Schatzmeister Andreas Schläfer, dem die Revisoren eine exzellente Kassenführung bescheinigten, wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Bevor Niels Dehde die Versammlung mit dem Vereinsgruß "Godewind ahoi" schloss, berichtete AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche über die Bemühungen des Blauen Netzes Oste, überregional für den Wassersport auf der Oste zu werben - mit einem gratis in Norddeutschland verteilten 20-seitigen "Oste-Hafenführer" (Auflage: 7000 Exemplare), Flaggen ("Lust auf Osteland") sowie mit Großplakaten, Tischsets und Ansichtskarten mit dem Slogan "Die Oste - der Fluss, der alles hat".
Neuer Hafen an der Oste
Aktiv: Schlichtmann, Kellermann, Witt
Tipps: Juko-Sprecher Bernd Reimers (r.)
- Wassersport
für Kanuten, Kajak- und Ruderbootfahrer,
MLU unterstützt Elbrevier-Skipper
Hafencheck der Zeitschrift "Segeln" 18. 2. 2011. Unterstützung bei der Törnplanung für das Unterelbe-Revier bietet ein Auszug aus dem "Hafencheck" der Zeitschrift "Segeln", die einen Download auf ihrer Seite www.maritime-elbe.de/schifffahrt zur Verfügung stellt, wo Häfen beschrieben und bewertet werden. Download...
Hafeninfos der Maritimen Landschaft Weitere Hafeninfos stellt die Arbeitsgemeinschaft Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) unter dem Navigationspunkt "Segel- und Motorbootsport" bereit: Der Flyer "Wassersportrevier Maritime Landschaft Unterelbe 2011“ liefert eine Übersicht von 42 Yacht- und Sportboothäfen im Revier mit deren Kontaktdaten. Er steht gleichfalls als Download zur Verfügung. Hilfestellung im härter werdenden Wettbewerb um Sportbootfahrer finden Hafenbetreiber im "Trendbarometer für Hafenbetreiber". Unter der Fragestellung "Was macht einen Sportboothafen attraktiv?" fasst er den aktuellen Stand rund um die Entwicklungen im Wassersport zusammen.
Großenwörden setzt aufs Wasser
Für Mai geordert: Brauerei-Ballon 13. 1. 2011. Außerstehende sind immer wieder erstaunt, wieviel Gemeinsinn, Tatkraft und Ideen selbst (oder gerade!) in kleinen und kleinsten Gemeinden stecken können, vor allem, wenn sie engagiert und inspiriert geführt sind. Am Mittwochabend tagte in Großenwörden - bereits zum drittenmal - ein Kreis von rund 20 Aktivbürgern, um für Anfang Mai ein großes Fest zur Einweihung des neuen Wohnmobilplatzes und des neuen Fahrgastschiff-Anlegers sowie eines TSV-Bootsanlegers vorzubereiten. Die mit 460 Einwohnern kleinste selbständige Gemeinde der Region plant für Mai einen Heißluftballon-Besuch, eine Festmeile mit Flohmarkt, Tortenzelt und Wurstbude, die Begrüßung der Teilnehmer einer Geschwaderfahrt aus Nachbarhäfen und vieles mehr.
Powert fürs Dorf: Bürgermeister Witt (M.) In Anwesenheit von Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falke, der das Dorf-Projekt mit viel Liebe, Rat und Tat begleitet, von Bürgermeister Bernhard Witt und Altbürgermeister Erich Kahrs berichtete Jens Lüneberg als Versammlungsleiter von einer Vielzahl erfolgreicher Entwicklungen in dem Minidorf: Die Sportfischer planen zwei Ausgabestellen für Gäste-Angelkarten, die Tankstelle von Holten richtet einen Fahrradverleih und einen Bootsbenzin-Service ein, ein Wanderweg nach Hüll ist fertiggestellt, erste Spenden - darunter Ruhebänke vom Ex-Ratsherrn und Ostepreisträger Dietrich Meyn - sind zugesagt.
Wirtin Driller, TSV-Chef Schlichtmann Gastronomin Marion Driller ("Großenwördener Hof") und Partner Jens Luhrmann organisieren - sofern die Wetterbedingungen stimmen - den Besuch eines Brauerei-Heißluftballons. Hincke Nimmert vom Reitsportverein hat Schiff/Planwagen-Angebote angedacht. TSV-Vorsitzender Reinhard Schlichtmann berichtete über den soeben erfolgten Kauf eines zusätzlichen Vereinsanlegers für Sportboote und über die bevorstehende Gründung einer TSV-Wassersportsparte (Rudern und mehr), in der auch Mitglieder anderer Sportvereine aus der Samtgemeinde Himmelpforten willkommen sind. In Satzungs- und Finanzierungsfragen, lobte Schlichtmann, seien die Sportkameraden Dieter Dede und Eddy Uhtenwoldt von der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) außerordentlich "offen, freundlich und kollegial" behilflich.
Projektförderer Falke (l.), Lüneberg (M.) Unterstützung für ihre Mitgliedsgemeinde Großenwörden sagten auch Vorstandsvertreter der AG Osteland zu, die das große Stationsschild für den Mocambo-Anleger beisteuert und das Dorf im neuen Oste-Hafenführer 2011 ihres Blauen Netzes Oste und in einem geplanten Oste-Wohnmobilführer propagieren will. Außerdem wird das Info-Projekt "Gelbe Welle" der Metropolregion Hamburg unterstützt, dessen Federführung für die Osteregion bei der Gemeinde Oberndorf und der Samtgemeinde Am Dobrock liegen. Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer hat bereits am vorigen Wochenende, bei der jüngsten Sitzung des Blauen Netzes, angekündigt, Großenwörden in sein Programm "Wandern und Schippern 2011" einzubeziehen. Jens Lüneberg denkt noch ein Stück weiter: Ihm schweben mittelfristig ein Boots- und Klubhaus ("zwei übereinander gestellte Container) am Deicn und ein Naturerlebnis-Aussichtsturm mit Blick auf den idyllischen Ostebogen vor.
Bootsanleger mit eigener Website
Website zum Bootsanleger Brobergen 1. 6. 2010. Für Gäste, die per Boot nach Brobergen kommen, steht ein Anleger zur Verfügung. Infos gibt es auf der neuen Website www.bootsanleger-oste.de.
Experten empfehlen Gelbe Welle
Gelbe Welle - bislang nur in Bremervörde 5. 10. 2010. Die Sportboothäfen an der Oste sollten einheitlich nach dem System "Gelbe Welle" beschildert werden. Diese Anregung des Arbeitskreises Schifffahrt und Gewässer der AG Osteland ("Blaues Netz Oste") wird in einer soeben vorgelegten Expertenstudie unterstützt. Die Berliner Beratungsfirma mediamare consulting GmbH hat im Auftrag der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) eine 112-seitige "Wassertouristische Konzeptstudie für die Metropolregion Bremen-Oldenburg" erarbeitet, in der auch die Oste Berücksichtigung findet; die Studie (PDF) kann hier heruntergeladen werden. Gelbe Welle,
Die "Gelbe Welle" zur wasserseitigen Kennzeichnung von Wasserwanderplätzen, heisst es in der Studie, gebe es zwar schon an 472 Standorten in Deutschland, davon 72 in Niedersachsen, an der Oste aber erst einmal (in Bremervörde) - eine dankbare Aufgabe für die hiesigen Leader-Regionen. Auch aus Kostengründen wird das wenig aufwendige System Gelbe Welle in der Studie ausdrücklich zur "Verbreitung und Aufstellung in der Metropolregion empfohlen". An der Oste hapert es offenbar mit der Umsetzung. Zwar hatte etwa die Samtgemeinde Am Dobrock schon im Mai 2008 in ihren Tourismuskonzept (S. 23) angekündigt: "Geplant ist die Einführung des 'Gelben Welle'." Erkennbar geschehen ist aber auch dort bislang nichts. "Die Oste
-
Titel der neuen Studie (Ausschnitt) Die Oste wird von den Experten wegen "der großen Fischpopulation und der besonderen Schönheit" als "Paradies für Angler und Wasserwanderer" und wegen ihrer "großen ökologischen Bedeutung" gerühmt: "Der Fluss ist sehr artenreich und gilt als der erste deutsche Fluss mit einer sich selbst verjüngenden Lachspopulation.... Wegen der großen Fischpopulation und der außergewöhnlichen Landschaft ist die Oste ein beliebtes Revier für Angler und Wasserwanderer, so dass sie nicht nur im Sommer von Touristen und Anglern aufgesucht wird." Pläne
für Neuhaus
In der Elberegion positioniere sich Cuxland als "norddeutsche Premium-Destination im Wassertourismus". Der Landkreis plane Maßnahmen zur "Vernetzung und Attraktivierung des Fahrrad- und Wassertourismus an den Wasserläufen", insbesondere am Hadler Kanal sowie an Oste, Medem und Geeste. Dazu zählten die Aufwertung des Hafens Neuhaus/Oste, des Sportboothafens Geversdorf sowie der Bau diverser Anlegestellen am Hadler Kanal und an der Oste.
Paradies für Wassersportler: die Oste Als Projekte in der Samtgemeinde Hemmoor genannt werden der "Erlebnis- und Veranstaltungsbereich 'Kreidesee Hemmoor'" samt einem "Umweltpädagogischen Rundwanderweg um den Kreidesee mit Anbindung an die Oste" sowie einer "Seetribüne am Kreidesee". Imagekampagne
Imagewerbung des "Blauen Netzes Oste" Die Studie habt besonders die Bedeutung ehrenamtlicher Altivitäten hervor: "Erfolgreich umgesetzt wurden bereits wassertouristische Maßnahmen im Bereich der Samtgemeinde Hemmoor in Kooperation mit der AG Osteland." Zur Funktion der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft heißt es: "Als 'Lobby für die Oste' versteht sich die 2004 gegründete Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., die sich für die Förderung von Natur- und Denkmalschutz und die Entwicklung eines naturverträglichen Tourismus im Osteland einsetzt." Weiter heißt es in der Bestandsaufnahme: "Unter dem Namen 'Blaues Netz Oste' ist 2010 der Osteland-Arbeitskreis Schifffahrt und Gewässer gegründet worden, dem Wassersportler und Wassertouristiker, Sportfischer und Naturschützer angehören. Der Arbeitskreis hat einen Hafenführer veröffentlicht und eine Imagekampagne 'Lust auf Osteland' ins Leben gerufen (www.blaues-netz-oste.de)."
Schiffsanleger-Einweihung in Osten (2010) Verfolgt bzw. realisiert würden an der Oste, so die Studie, derzeit u. a. die folgenden Projekte: > Bau öffentlicher Anleger an der Oste, > Anleger für größere Fahrgastschiffe in Hemmoor, > Anleger Geesthof Hechthausen/Klint, > Wasserwandern auf der Oste, > Leihkajaks, Leihfahrräder, Transporttrailer, Anlegestellen,... > Erweiterung von Übernachtungskapazitäten an privaten Anlegern entlang der Oste. Die Studie (112 Seiten) steht zum Download hier im Netz.
Studentenpläne für alten Oste-Hafen
Buxtehuder Entwurf für Schwarzenhütten 21. 5. 2010. Vor gut einem Jahr, im Mai 2009, hatte eine Gruppe Studenten der Buxtehuder Hochschule 21 begonnen, Ideen zur touristischen und kulturellen Nutzung des Hafenareals in Schwarzenhütten unter Einbindung der Nutzungsinteressen der Seglervereinigung Hemmoor und des weiteren Privateigentümers Walter Schlüer zu sammeln. Die Arbeit, betreut von Prof. Jasper Herrmann, ging auf eine Initiative der Stadt Hemmoor zurück. Die phantastisch anmutenden Ergebnisse stehen seit langem im Netz - in Hemmoor allerdings habe, so der SPD-Ratsherr und AG-Osteland-Schatzmeister Johannes Schmidt, den "phantastischen Entwurf niemand öffentlich zur Kenntnis genommen". Startseite der Präsentation Schmidt stiess auf die Buxtehuder Präsentation, während er als Vorstandsmitglied der Unternehmergemeinschaft Hemmoor auf der Suche nach zukunftsfähigen Stadtentwicklungsideen die Leibniz-Uni in Hannover und die Hochschule 21 in Buxtehude kontaktierte. Schmidts erste Reaktion: "Da kommt Freude auf, wenn Studenten Visionen für Hemmoor präsentieren."
Freilichttheater mit 340 Sitzplätzen Ein Freilichttheater mit 340 Sitzplätzen, ein schiffsförmiges Betonmuseum mit Gastronomie, eine Uferpromenade, Spielplätze und Kletterwände und acht Hausboote zur Übernachtung - das alles sieht der Buxtehuder Entwurf vor, der eine "massive Attraktivitätssteigerung" bei "Weiternutzung als Yachthafen" sowie "Nutzungsmöglichkeiten von Wasser und Landseite für die ganze Familie (idealer Treffpunkt)" verspricht. Auf einem anderen Blatt steht, ob die Studi-Ideen auch umsetzbar sind. Hemmoor hat bekanntlich schon Mühe, in angemessener Zeit auch nur einen ordentlichen Zugang zum ehemaligen Zementhafen über die einstige Pferdebahnbrücke zuwege zu bringen.
Ilek-Ideen für den alten Hemmoorer Hafen Schwarzenhütten hatte bereits im Rahmen des Ilek-Prozesses die Phantasie angeregt (siehe Info-Tafel oben). - Den Studenten waren lediglich acht Zielsetzungen mit auf den Weg gegeben worden: "Schaffung eines Anziehungspunktes; überregionale Kundschaft; Aufwertung des Hafengeländes; Integration der Yachtanlage; Einbeziehung eines Betonmuseums; ganzheitliches Erlebnis des Hafens; Altersgruppenunabhängigkeeit, autonomes Konzept."
Am Neuen Hafen in Neuhaus (Oste) Die Oste kann von der Mündung in die Elbe bei Belum bis zum Mühlenwehr in Bremervörde bei mittlerem Tidehochwasser (MThw) mit Schiffen bis zu einem Tiefgang von 2,2 m befahren werden. Höchstgeschwindigkeit von der Mündung bis Schwarzenhütten (Strom-km 57,6) 12 km/h, von dort bis Bremervörde 8 km/h. Hinweise zur Ansteuerung stehen in unserer Rubrik WASSERSPORT. Der Tidehub der Oste bei Belum (Strom-km 77) beträgt 2,65 m, bei Hechthausen (Strom-km 39) noch 1,90 m, bei Bremervörde etwa 1,20 m. Die Flußbreite liegt im unteren Bereich zwischen 200 und 220 m, im mittleren Bereich des Unterlaufs (Strom-km 50) bei etwa 60 m und unterhalb von Bremervörde bei 25 m. Als erstes festes Bauwerk erscheint Gästen, die von der Ele kommen, das schon von weitem sichtbare, im Jahre 1967 fertiggestellte Sturmflutsperrwerk zwischen den Ortschaften Belum und Neuhaus bei Strom-km 77. Die Durchfahrtsbreite des Ostesperrwerks beträgt 22 m, die Durchfahrtshöhe bei geschlossener Brücke 5,75 m bei mittlerem Tidenhochwasser (MThw) und 8,40 m bei mittlerem Tidenniedrigwasser (MTnw). Brückenpegel befinden sich unter- und oberhalb des Sperrwerks. Bei Sturmflutgefahr wird das Sperrwerk bei einem Wasserstand von 1,0 m über MThw geschlossen. Bei der Fahrt ostaufwärts liegt
bei Strom-km 75 der Sportboothafen Neuhaus. Das. An- und Ablegen wird durch
Tidestrom beeinflusst.
Im Ort Neuhaus liegt der bei Hochwasser
zugängliche historische Alte Hafen.
Bei Strom-km 71,9 liegt am Steuerbordufer
die Gemeinde Geversdorf. Die Straßenbrücke kann zu jeder
Zeit passiert werden kann. Die Brücke ist als Klappbrücke
errichtet (Durchfahrtsbreite 22,0 m, Durchfahrtshöhe bei geschlossener
Brücke 3,8 m bei MThw). Die Klappbrücke wird bei Anforderung
zur vollen und halben Stunde geöffnet.
Die nächste Ortschaft bei Strom-km 63,5 ist Oberndorf. Hier verbindet eine weitere Klappbrücke die Gemeinde Oberndorf mit dem Gemeindeteil Bentwisch. Die Klappbrücke wird auf Anforderung zur vollen Stunde geöffnet. Die Anforderung kann telefonisch unter 04772/521 oder mit Signalhorn (2 lange Töne) erfolgen. Betriebszeiten: vom 1. 4. bis zum 30. 9. von 7.30 bis 19.30 Uhr, sonst nach telefonischer Anmeldung. Durchfahrtsbreite 22,0 m, Durchfahrtshöhe in der Schiffsöffnung 3,8 m bei MThw, 6,2 m bei MTnw. Vor der Brücke liegt ein 120
m langer Anleger der Seglergemeinschaft Oberndorf mit Gastliegeplätzen,
hinter der Brücke folgen links und rechts Bootsanleger der Oste-Touristik
Oberndorf. Auf der Bentwischer Seite, gegenüber vom Wohnmobilplatz,
finden Wasserfreunde Dusche und WC.
Stromaufwärts liegt der frühere
Lösch- und Ladeplatz "Schwarzenhütten" der einstigen Hemmoorer
Zementindustrie. Bis hierher fuhren seegehende Schiffe mit einem Tiefgang
bis 4,5 m und einer Länge bis zu 85 m. Ein Kran ist an der Steganlage
der SVOH vorhanden.
Die weitere Fahrt ist für Boote
mit einem stehenden Mast durch die feste Straßenbrücke bei
Osten (Strom-km 55,76) beendet (Durchfahrtsbreite zwischen den Strompfeilern
der Brücke 50 m, Durchfahrtshöhe bei MThw 4,86 m und bei MTnw
7,13 m). Etwa 300 m vor der Brücke hat der Wassersportclub Osten zwei
Anlegestellen für Sportboote, die auch von Gastbooten genutzt werden
können. Von hier aus kann man das Stahlgitterbauwerk des 1909 erbauten
Schwebefähre
Osten - Hemmoor erblicken, mit der die Fördergesellschaft zur
Erhaltung der
In Großenwörden
fehlt zur Zeit noch eine Anlegemöglichkeit. Der Bau eines Fahrgastschiffanlegers
soll noch im Laufe des Jahres 2010 erfolgen.
Weiter in Richtung Bremervörde
folgt die feste Straßenbrücke bei Hechthausen (schiffbare
Breite 42 m, Durchfahrtshöhe bei MThw 4,90 m, bei MTnw 6,80 m). 200
m vor der Brücke, an der Holländer-Galeriewindmühle,
hat die Interessengemeinschaft Bootsanleger Hechthausen eine Anlegestelle,
die auch Gastbooten zur Verfügung steht.
Nach Passieren der Hechthausener Straßenbrücke unterfährt man als nächstes eine Eisenbahnbrücke (Durchfahrtsbreite etwa 50 m, Durchfahrtshöhe bei MThw 5,0 m, bei MTnw 6,85 m). Nach etwa 7 km flußaufwärts
bei Strom-km 31.5 folgen ein neuer Fahrgastschiffsanleger und ein
Bootsanleger
für Charter-Wohnboote mit Slipanlage des benachbarten Ferienparks
Geesthof. Die Wohnboote mit 4,9-PS-Motor können ohne Sportbootführerschein
gefahren werden.
In Brobergen, bei Strom-km 25,8,
quert eine touristisch und landwirtschaftlich genutzte Seilfähre
den Flusslauf. Auf genügend Abstand zu den schräg ins Wasser
laufenden Seilen ist zu achten.
Weiter flussaufwärts bei Strom-km
20,5 in Gräpel quert erneut eine historische Seilfähre.
Auf der restlichen Strecke bis Bremervörde
liegen rechts und links einige privat betriebene Bootsanleger, unter anderem
in Elm.
In Bremervörde sind Liegeplätze
für größere Gastboote an einer stählernen Spundwand
vorhanden (Wassertiefe bei MTnw: 1,50 m). Kleine Gastboote finden an der
städtischen Schlengelanlage sowie den Steganlagen der beiden Bremervörder
Yacht-Clubs einen Liegeplatz. Boote auf einem Trailer können unterhalb
des Hafens bei Strom-km 8,9 auf der städtischen Slipanlage
zu Wasser gebracht werden, die vom 1. März bis zum 31. Oktober geöffnet
ist.
Die Oste oberhalb von Bremervörde ist mit Kanu oder Kajak befahrbar. Mehr unter WASSERSPORT.
Oste-Hafenführer vorgestellt
Erstes Exemplar für Bettina Gallinat 7. 5. 2010. Ein kostenloser zwanzigseitiger Oste-Hafenführer soll verstärkt Wassersportler auf die Oste locken. Die ersten Exemplare des reich bebilderten Heftes überreichten (v. l. n. r.) Caspar Bingemer, Eddy Uhtenwoldt und Albertus Lemke von der Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer ("Blaues Netz Oste") der AG Osteland der Dobrocker Samtgemeinde-Bürgermeisterin Bettina Gallinat. In der Samtgemeinde liegen rund ein halbes Dutzend Oste-Häfen und Vereinsanleger.
Soeben erschienen: der Oste-Hafenführer Das in einer Auflage von 3000 Exemplaren gedruckte Heft, das sämtliche Häfen und Anleger sowie Kanuverleiher am längsten Nebenfluss der Niederelbe auflistet und ein umfangreiches Oste-Porträt von Osteland-Vize Jochen Bölsche enthält, soll an der Küste und an der Elbe verbreitet und in der Fachpresse beworben werden. Skipper von der Oste werden außerdem den Hafenführer in diesem Sommer auf ihre Törns mitnehmen und in den von ihnen besuchten Häfen auslegen. Gratis per
Das Heft ist auch in den Tourist-Infos und Rathäusern an der Oste erhältlich sein. Einzelexemplare können bereits jetzt per Mausklick hier bei der Tourismuszentrale Wingst bestellt werden.
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