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Die
Oste - der Fluss, der alles hat *****,,
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Ostener
Skipper mit
buntem Programm
Segler Dr. Toborg (beim Ostener Skipperball)
Am Sonnabend, 3. März, 19.30 Uhr, folgt in der Festhalle Osten der 34. Skipperball des WSCO mit Grünkohlessen, Tombola und Livemusik (Unkostenbeitrag 16 Euro, Anmeldung bis zum 27. Februar unter Tel. 04771-5395 / Dehde). Zur Jahreshauptversammlung lädt dNiels Dehde zu Mittwoch, 14. März, 20 Uhr, in das WSCO-Clubhaus. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Wahlen. Am Freitag, 23. März, 19 Uhr, spricht Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde über "Schifffahrt und Werften an der Oste im Wandel der Zeiten" (mit Räucherfischteller, Unkostenbeitrag ca. 12.50 Euro, Anmeldung erforderlich unter Tel. 04771-2025 oder 5211 / Toborg).
Preis für
Retter
"Bärbel"-Team, Sponsoren, Laudator Jürgens 14. 2. 2012. Anerkennung erfuhr die "Barkassengemeinschaft Bärbel" aus Neuhaus durch die Vergabe des Goldenen Hechts 2012 in der Kategorie Heimatpflege. In der Laudation von Bernd Jürgens (Blaues Netz Oste) hiess es, dem "kleinen, aber sehr aktiven Verein" um Hans-Joachim Frank, Alfred Bücker und Herms Pröpper sei es gelungen, die letzte auf der Oste verkehrende Barkasse zu restaurieren und der Nachwelt zu erhalten.
Traditionsbarkasse Bärbel in Neuhaus Die rund 75 Jahre alte frühere Werftbarkasse "Bärbel" wurde von den Aktiven in mehrjähriger Arbeit auf der Neuhäuser Lühmannwerft komplett entkernt und vollständig restauriert. Seit der Wiederindienststellung im Rahmen eines Hafenfests im Sommer 2011 steht das Traditionsschiff wieder für Gäste- und Demonstrationsfahrten zur Verfügung.
Alfred Bücker als Spendensammler Mit der einstigen Werftbarkasse wurde nicht nur ein schifffahrtshistorisch bedeutsames Wasserfahrzeug erhalten und eine touristische Attraktion geschaffen, sondern zugleich die Erinnerung an die Geschichte des Schiffbaus an der Oste wachgehalten, wo einst Werften in Bremervörde, Gräpel, Großenwörden, Laumühlen, Achthöfen, Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus existierten. Die Barkassengemeinschaft "Bärbel" hat sich um das Osteland verdient gemacht." Preis-Sponsoren waren Guido Griemsmann (Lütt Mandus) und Ulf Jacobi (Versicherungen, Hemmoor).
Sturmflut-Schau
Bundeswehr in Osten 1962 (Foto: Erich Meyer)
Ausstellungsteam Heino Grantz, Dorothee Fetz, Renate Schnabel, Ursula Schroeder, Günter Lunden, Gisela Tiedemann, Walter Rademacher Die Ausstellung zeigt mehr als 100 bisher teilweise unveröffentlichte Fotos von Zeitzeugen von Sturmflut und Deichbrüchen entlang der Oste.
Website zum Osteland-Sturmflutprojekt hier Die Besucher erhalten einen guten Einblick in das damalige Leben. Dazu gibt es Radio- und Zeitzeugenberichte, Original-Schulaufsätze von 1962 über die Sturmflut sowie Informationen über den Katastrophenschutz heute und das Sturmflut-Warnsystem. ![]()
Stader Sturmflut-Programm (Ausschnitt) 10. 2. 2012. Nicht nur an
der Oste wird der Februarflut des Jahres 1962 gedacht.
Für die niedersächsische Unterelbe hat der
Stader
Geschichts- und Heimatverein zum 50. Jahrestag der Katastrophe
ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm vorgelegt. Ein Flyer mit vielen
Terminen steht hier
zum Download bereit.
Das Wasser
stand bis
Uhtenwoldt (l.) am Sturmflut-Denkmal (größer)
Katastrophengebiete bei der Februarflut 1962 Im März 1906 zum Beispiel reichte das Hochwasser den Anrainern bis zum Hals, wenn nicht gar, je nach Körpergröße, bis "Oberkante Oberlippe", wie die ersten Betrachter staunten, darunter Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche. Im Januar 1976 (Wasserstand vor der Mündung 6,10 Meter über NN) verhinderte nur das acht Jahre zuvor eingeweihte Ostesperrwerk eine erneute Katastrophe.
Wenn es das Sperrwerk nicht gäbe... Am Sonnabend stellte Eddy Uhtenwoldt den von ihm gespendete Flutmast seinen Mitstreitern von der AG Osteland vor. Besonders informativ: eine spezielle Alu-Tafel mit Angaben über alle früheren Sturmfluten in Oberndorf zwischen 1539 und 1976 - hier ansehen.
Osteland-Vorsitzender Bölsche am Info-Mast Mehr zum Thema auf unserer Sonderseite zum Flutjubiläum: www.wilde.oste.de.
Saugbagger
Fischer Zeeck (M., beim Tag der Oste) 15. 2. 2012. Viel Aufmerksamkeit erregte der Geversdorfer Elbfischer Walter Zeeck am Sonntag beim 8. Tag der Oste, als er in seinen Dankesworten zur Verleihung des Goldenen Hechts für Naturschutz (Begründung) auf die Rolle der Saugbagger in der Elbe zu sprechen kam. Deren zerstörerische Wirkung hatte der Fischwirtschaftsmeister unlängst auch in seiner Stellungnahme zu den Plänen für eine weitere Elbvertiefung aktenkundig gemacht. In seinem Brief (Wortlaut) wies Kapitän Zeeck darauf hin, dass die Saugbaggerei zu einer "einer enormen Einbuße für die Artenvielfalt und Fischerei auf der Elbe" führe. Während bei den Einlaufbauwerken der geplanten Kohlekraftwerke eine Einlaufgeschwindigkeit unter 3 Metern pro Sekunde vorgesehen sei, werde die Ansauggeschwindigkeit am Saugrüssel der Saugbagger mit 7 Metern pro Sekunde angegeben. Hier stelle sich die Frage, "ob bei den Saugbaggern ein Umweltgutachten erstellt wurde".
Zeeck-Fischkutter "Ostetal" in Geversdorf Zeeck: "Wird bei den Baggerarbeiten auf Artenschutz und Schonzeiten der Fische geachtet? Wird z. B. das Baggergut auf lebende Fische beprobt, wie wird mit untermaßigen Fischen (Rote Liste Arten) und die Vielzahl der anderen Fische verfahren? Befindet sich ein unabhängiger Biologe mit an Bord, welcher die Beprobungen überwacht?" Bagger sollen
35 Mio.
Welche gewaltigen Mengen an Sedimenten aus der Elbe gebaggert werden müssten, hat jetzt der Umweltgutachter Dr. Walter Feldt errechnet, Verfechter einer "Elbvertiefung light" (siehe heutigen NEZ-Bericht): Nach Feldts Vorschlägen müsste die Elbe bei Otterndorf nur um maximal 1,10 Meter vertieft werden (gegenüber geplanten 2,42 Metern). Auf diese Weise könnten bis zu 14 Meter tiefgehende Schiffe nach Hamburg verkehren, und statt 35 Millionen Kubikmetern Sediment müssten dann nur 1,8 Millionen Kubikmeter gebaggert werden.
Osteland-Neumitglied Elke Twesten Gegen die geplante Elbvertiefung geäußert hatte sich beim 8. Tag der Oste auch die Vize-Vorsitzende der Niedersachsen-Grünen und stellvertretende Rotenburger Landrätin Elke Twesten. Eine detaillierte Stellungnahme des AG-Osteland-Neumitglieds Twesten zum Thema steht hier. "Hamburg
will die
Am Wochenende hatte Osteland-Vize Walter Rademacher, zugleich Sprecher des "Regionalen Bündnisses gegen Elbvertiefung", erneut vor negativen Folgen für den Obstbau im Alten Land gewarnt. Im Vorfeld des jüngsten Gesprächs des niedersächsischen Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) mit Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) - das laut NDR ergebnislos verlief - hatte Rademacher den Verdacht geäußert, Hamburg wolle auf das Einvernehmen des Landes Niedersachsen Einfluss nehmen und die Obstbauern "rauskaufen". Mehr...
Oste-Radweg
Oste-Radweg im TouROW-Navigator 10. 2. 2012. Eine gute Nachricht hat die AG Osteland rechtzeitig zum 8. Tag der Oste am Sonntag erreicht: Soeben ist die Digitalisierung des neuen Oste-Radwegs Tostedt - Balje (Natureum) abgeschlossen worden, wie der Geschäftsführer des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg Rotenburg/Wümme (TouROW), Udo Fischer, mitteilt. Die 80 Kilometer lange Strecke von der Oste-Quellregion im Kreis Harburg bis Bremervörde ist jetzt auf dem TouROW-Freizeit-Navigator einsehbar: Einfach bei Region "LK Rotenburg" eingeben und "Oste-Radweg" auswählen.
In Kürze werden 80 Kilometer ausgeschildert Die Ausschilderung durch die Anrainergemeinden soll, so Fischer, bis März abgeschlossen sein. Die Einsteckschilder mit dem Routen-Logo sind bereits an die Kommunen ausgeliefert worden.
Deutsche Fährstraße im TouROW-Navigator Von Bremervörde an folgt der Weg der von der AG Osteland konzipierten, bereits 2004 eröffneten Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, der er bis zum Küstenmuseum "Natureum" auf der Ostehalbinsel bei Balje (Kreis Stade) folgt. Auch die "Fährienstraße" ist im TouROW-Navigator abrufbar ("Radfernwege < 200 km" und "Deutsche Fährstraße Südteil" auswählen).
Oste-Radweg-Planer Feldmann Der Oste-Radweg, Deutschlands jüngste flussbegleitende Route, geht auf eine Idee des ADFC-Tourenexperten und AG-Osteland-Mitglieds Klaus Feldmann aus Grasberg (Kreis Osterholz-Scharmbeck) zurück, die mit Hilfe der Touristiker in den Landkreisen Harburg und Rotenburg realisiert worden ist. Im vorigen Jahr war eine organisierte Erstbefahrung unter Leitung der Osteland-Tourenleiter und Oste-Preisträger Monika und Peter Prüß (Osten) erfolgt. Alles über den neuen Oste-Radweg auf der Osteland-Website www.oste-radweg.de und bei Facebook.
Kultur auf
Assel
Landrat Roesberg (beim Tag der Oste 2010)
Wie das Hamburger Abendblatt heute meldet, hat die Kreissparkasse Stade einen Zuschuss von 200 000 Euro auch ohne Hallenneubau zugesagt, ebenso wie der Landkreis Stade, der mit Hilfe von EU-Mitteln 350 000 Euro investieren wolle. Unter Berufung auf Landrat Michael Roesberg schreibt Abendblatt-Autor Lars Koch, dass auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ihre Förderzusage aufrecht erhalte. Bislang waren rund eine Million Euro für die "Küstenwelten" eingeworben worden. Am Montag, 13. Februar, soll das vom Landkreis eingesetzte Kuratorium Stiftung Natureum Niederelbe, wie berichtet, über ein mögliches Konzept der neuen Ausstellung ohne einen Neubau beraten.
Küstenwelten-Verfechterin von Zedlitz Die private Baljer Initiative "Pro Küstenwelten" um Maike von Zedlitz und Marlies Oschmann, die bislang das Neubau-Projekt bevorzugte, trifft sich am Dienstag, 21. Februar, 19 Uhr, im Gasthaus "Zur Post" in Oederquart zu ihrer 8. Sitzung. Bei einer Unterschriftensammlung der AG Osteland hatten sich rund 350 Persönlichkeiten, darunter 15 Bürgermeister, dafür eingesetzt, die Zukunft des Natureums nachhaltig zu sichern. Als unabdingbar gilt unter den Natureum-Freunden eine komplette Neugestaltung des Eingangsbereichs. Mehr auf der Seite www.tor.zur.oste.de.
Gefahr für
Gülle-Spuren im Schnee: Geldbußen drohen 9. 2. 2012. Den Behörden werden zurzeit Dutzende von Fällen gemeldet, in denen Landwirte trotz strikten Verbots und scharfer Strafandrohungen Gülle auf Frostböden aufbringen. Die Giftstoffe landen auf diese Weise letztlich in Gräben und in Flüssen wie Oste und Wümme. Allein im Kreis Stade werden nach jüngsten Presseberichten zur Zeit drei Dutzend Fälle verfolgt, es drohen Geldbußen bis zu 15.000 Euro (mehr).
Schlagzeile der Stader Kreiszeiung - lesen Anwohner rümpfen die Nase, Sportfischer sind alarmiert, umweltbewusste Landwirte warnen seit längerem ihre Berufskollegen vor den illegalen Praktiken: Die Umweltsünder riskierten neben Geldbußen auch noch den Verlust von bis zu 30 Prozent ihrer diesjährigen Direkten Einkommensübertragungen. Dabei "könnte die 'überlaufende' Menge sogar kostenfrei an Biogas-Anlagenbetreiber abgegeben werden", erklärt ein Fachmann aus dem Kreis Rotenburg gegenüber oste.de. Die Aufbringung von Gülle auf gefrorenem und schneebedecktem Boden sei im Übrigen "betriebswirtschaftlicher Unsinn": "Der Temperaturunterschied des Flüssigmistes zur Grünlandnarbe bzw. zum Wintergetreide schädigt irreparabel." Folge: "Im Grünland nimmt u. a. der Löwenzahndruck zu, im Wintergetreide werden zusätzliche Pflanzenschutzmaßnahmen erforderlich." Der Experte fragt sich: "Wo blieb bei den Betrieben, die in den letzten Tagen wahnsinnigerweise Flüssigmist ausbrachten, die (vom Gesetzgeber verlangte) Lagerkapazität für sechs Monate?" Und er fügt hinzu: "Ähnliche Auflagen gelten für Klärschlamm!" Er frage sich: "Wohin wurde der im Januar abgefahrene Klärschlamm gekarrt?" Zum Thema: > Umweltgerechte
Lagerung von Gülle
Das Buch
Titelbild des neuen Sturmflut-Buches
Unterspülte Deichkrone in Geversdorf (1962) Die Augenzeugen haben, so Renate Schnabel und Hille Born, "bereitwillig von ihren Ängsten, Hoffnungen und ihrem Einsatz berichtet. In fast jedem Gespräch sagte jemand: 'Das habe ich schon ganz wieder vergessen! Es ist ja auch schon fünfzig Jahre her.'" - Mehr über das bevorstehende Sturmflut-Jubiläum auf unserer Sonderseite www.wilde.oste.de.
Oste wird
Lachsvater Ernst Peters mit Oste-Lachs
Sittenser Wehr: Barriere für den Oste-Lachs Auf einer Länge von 160 Oste-Metern wird der Höhenunterschied von 1,60 Metern durch ein leicht abfallendes Flussbett ausgeglichen. Dazu wird ein Gewässerbett mit Kies- und Steinmaterial erstellt, in das auch eine Niedrigwasserrinne integriert wird, um bei geringen Wasserständen die Möglichkeit des Durchwanderns zu gewährleisten, wie die Rotenburger Rundschau berichtet.
Ostepreisträger Evers (M.) beim Ostetag 2010 Eingesetzt hat sich für den Bau der Sohlgleite im AK Wanderfische in der Arbeitsgemeinschaft Osteland unter anderem der Zevener "Lachsvater" Ernst Peters, der für seinen jahrzehntelangen erfolgreichen Einsatz für die Wiederansiedlung des Lachses in der Oste bereits 2005 mit dem Goldenen Hecht der AG Osteland ausgezeichnet worden ist (Begründung hier), sowie vom Sittenser Bürgermeister Heinz-Hermann Evers, der an der Seite von Samtgemeindebürgermeister Stefan Tiemann ebenfalls Ostepreisträger ist und sich trotz vereinzelter Bedenken im Rat (siehe Zevener Zeitung) für die Umsetzung der EU-Vorgabe stark gemacht hat.
Kaviar aus
So könnte er aussehen 1. 2. 2012. Der Plan Bremerhavener Meeresforscher, Kaviar mit Hilfe von Zuchtstören zu produzieren, soll nach einer heute verbreiteten Meldung von Radio Bremen anders als zunächst geplant nicht in der Hansestadt verwirklicht werden, sondern in Loxstedt im Cuxland - ausführlicher Bericht hier. Bei den Zuchtstören soll es sich um Exemplare einer noch relativ häufig vorkommende Spezies unter den weltweit 26 Arten handeln, keinesfalls aber um den einst in der Oste heimischen Europäischen Stör (Acipenser sturio). Diese Art hatin freier Wildbahn lediglich in der südfranzösischen Gironde überlebt; sie soll, wie mehrfach berichtet, in ihrem ursprünglichen Habitat im Einzugsbereich der Elbe wieder angesiedelt werden soll - siehe auch www.oste-stoer.de.
Das Jahr
Bürgermeister Hubert mit seinem Ehren-Aal
VDSF-Vize Ripperger, SFV-Vorsitzender Schütz Zu den Gästen der Artenschützer von der Oste zählte auch der Vizepräsident des Verbandes der deutschen Sportfischer (VDSF), Matthias Ripperger. Auch ihm ließ Sportfischer-Vorsitzender Wolfgang Schütz - ebenso wie dem Ostener Bürgermeister Carsten Hubert und den anderen Ehrengästen - einen schmackhaften "Ehren-Aal" servieren. Grauer Riese
Störfang in der "Norddeutschen Rundschau" Unterdessen machte in Eckernförde ein spektakulärer Störfang Schlagzeilen. Dem 69-jährigen Fischer Hans-Joachim Vick ging in der Eckernförder Bucht ein 155 cm langer Stör ins Stellnetz - "der größte Fisch, den ich jemals gefangen habe". Laut Norddeutscher Rundschau handelt es sich vermutlich um einen der fast ausgerottenen Atlantischen Störe, wie sie einst auch in Oste und Elbe heimisch waren, wo jetzt ihre Wiederansiedlung betrieben wird. Jetzt sollen Fischereibiologen den Fund untersuchen. Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung der Oste-Sportfischer steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE. Zum Thema Sportfischer: > Grußwort
der AG Osteland zum
Jahrbuch zur
Logo des AG-Osteland-Projekts 30. 1. 2012. Aus Anlass des 50. Jahrestages der großen Flut hat der Stader Geschichts- und Heimatverein unter dem Titel "50 Jahre Sturmflut 1962 - Ereignisse, Geschichten, Gedenken" sein Jahrbuch 2011 der damaligen Katastrophe gewidmet. Der Band enthält Texte von Historikern und Experten, aber auch von Zeitzeugen wie Gunter Armonat, Ex-Landrat in Stade und amtierender Oberdeichgraf, und von Ostepreisträger Prof. Dr. Norbert Fischer, dem Festredner beim diesjährigen Tag der Oste der AG Osteland. Der Band ist ab sofort im Buchhandel für 17,50 Euro erhältlich. Von der kommenden Woche wird - ebenso wie die Niederelbe-Zeitung - auch das Stader Tageblatt über die Flut '62 berichten. Eine Tageblatt-Sonderausgabe soll am 17. Februar erscheinen. Mehr zum Thema auf der Osteland-Sonderseite www.wilde.oste.de.
Oscar für
Schmoldt mit Tauch-Award
Oberndorfer
Beitrag über die "Heimkehr" - hier anhören
Echo am
Zevener Pressebericht - vergrößern
Erfolg auf
BC- Vorsitzender Storm (2. v. l.) und Aktive 22. 1. 2012. Der Oste-Ort Elm bei Bremervörde ist bekannt durch seine historische Windmühle, die rauschenden "Elmonesischen Nächte" im Karneval und für einen außerordentlich aktiven Wassersportverein. Der Bootsclub (BC) Elm (Website) hielt jetzt unter dem Vorsitz von Hauke Storm in seinem schmucken Klubhaus an der Oste Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr. Zu den Höhepunkten zählten eine Stör-Besatzaktion mit einem Drehtermin des NDR-Fernsehens und ein Bootstörn nach Oberndorf, der durch die guten Kontakte zur AG Osteland zustande gekommen war. - Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung steht hier. Toiletten
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Ansturm
auf
Bert und Marlene Frisch in Niederstrich
Segel-Vortrag
Über hundert gespannte Zuhörer Wegen des starken Interesses wird der Vortrag am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, am selben Ort wiederholt. Der Eintritt ist wieder frei.
Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens
Ein ausführlicher Bericht steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.
Beifall
für
Hermann Tödter in Offensen (Foto: Brandt) 21. 1. 2012. Mit viel Beifall dankte das Publikum im Ostedorf Offensen am Freitag dem Zevener Fotokünstler und Ostepreisträger Hermann Tödter für dessen neue Fotopräsentation vom Fluss. Sogar Alteingesessene, schreibt der Gastgeber, Funkredakteur und AG-Osteland-Mitstreiter Harald-Gerd Brandt auf Facebook, hätten auf den Bildern des Fotokünstlers "Tiere und Ansichten entdeckt, die ihnen bislang verborgen geblieben waren". Am Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr, im Restaurant "Ostekrone" in Hechthausen zeigt der vielfach preisgekrönte Naturfotograf (mehr) beim örtlichen Heimatverein seinen Vortrag "Die Oste – Faszination einer Landschaft, 2. Teil: Von Bremervörde bis zur Mündung". Wie der Vereinsvorsitzende Klaus J. Torborg mitteilt, ist der Eintritt frei. Gäste sind willkommen. Lesetipp: > Hermann
Tödter - Historisches an der Oste
Vorfreude
auf
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Zurzeit in Arbeit: Lesestoff zum Thema Oste 19. 1. 2012. Ostefreunde können sich freuen auf frischen Lesestoff zur Flussregion. Auf dem Weg in die Druckerei ist die neueste Ausgabe des "Osteland-Magazins", das am 3. Februar - rechtzeitig zum Tag der Oste 2012 - jeweils einer Teilauflage der Lokalzeitungen aus Otterndorf, Stade und Bremervörde beiliegen wird. Diesmal hat NEZ-Journalist Thomas Schult, Ostefreund und -kenner aus Lamstedt, eine bunte, kleinteilige Mischung aus Bildern und Berichten über die Osteregion komponiert.
"Püttenhüpper" auf Probefahrt (Foto: Bölsche) Ebenfalls bereits in der Produktion ist ein exzellent getextetes und von Ostepreisträger Nikolaus Ruhl ansprechend gestaltetes 36-seitiges Heft mit dem Titel "Mit dem Püttenhüpper auf Ostetour - Beobachtungen zwischen Gräpel und Osten". Der Reiseführer, den der Hechthausener Ferienpark Geesthof der Familie von Marschalck in einer Auflage von 10.000 Exemplaren herausgibt, soll vom April an den Fahrgästen des neuen "Püttenhüpper" überreicht werden; das Flachbodenschiff verkehrt künftig als fünfte Ostefähre (nach Gräpel, Schönau, Brobergen und Osten) zwischen Klint und Kranenburg und steht außerdem für naturkundliche Ausflüge auf den neuen Oste-Pütten zur Verfügung. Ein ausführlicher Bericht folgt zum Saisonbeginn.
Oste-Störe
"Störvater" Schütz (r.) in Sittensen
Wanderfisch-Barriere Oste-Stau in Sittensen
Unter den Zuhörern waren auch "Lachsvater" Ernst Peters aus Zeven und "Störvater" Wolfgang Schütz aus Osten; beide sind für ihre Verdienste um den Artenschutz mit dem Oste-Kulturpreis der AG Osteland ausgezeichnet worden. Zum Thema: > Wanderweg
kann Wehr retten
> Kontroverse
zu Oste-Wasserbauvwerken
20 Millionen
für
Stör-Treppe in Geesthacht im Youtube-Video 12. 1. 2012. Ein guten Eindruck von den Bemühungen, die Elbe mit Hilfe einer Fischaufstiegsanlage wieder für Stör und Lachs passierbar zu machen, bietet dieser Youtube-Film über Europas größte Fischtreppe, die für 20 Millionen Euro in Geesthacht in Betrieb genommen worden ist. Die 550 Meter lange Anlage mit 45 Becken ist so konzipiert, dass auch der bis zu 3,50 Meter lange Stör den Aufstieg in die Laichgebiete schaffen kann. Fachleute erwarten daher, dass der Fischtreppe von Vattenfall eine entscheidende Bedeutung beim Wiederansiedlungsprojekt zukommt. Bereits 90 Minuten nach dem ersten Fluten der Anlage hatten rund 500 Fische den Aufstieg geschafft.
Alles ist
Bremervörder Osteinsel mit Hafen und Wehr
Denkbar sei es, entweder das Wehr oder die Schleuse oder aber beide Barrieren durch eine Sohlgleite bzw. ein Umgehungsgerinne zu ersetzen, um den Weg für Wanderfische wie Lachs und Stör wieder frei zu machen. Wie hoch die Obere Oste angestaut werden soll, ist zwischen Landwirten und Sportfischern umstritten. Im April wollen die Behörden das Gespräch mit den Beteiligten suchen und über ihre Pläne informieren. - Ausführlicher Bericht in der Bremervörder Zeitung. Infoabend
zu
Wanderfisch-Hindernis Bremervörder Wehr
Mehr zum Thema auch auf der Website des Osteland-Arbeitskreises Wanderfische und auf unserer seit 2001 betriebenen SONDERSEITE zum Thema Oste-Stör. Dank für Hinweise an Kurt Ringen und Wolfgang Schütz.
Angst hinter
Stör
Stups
Jung-Stör vor Auswilderung in der Oste 7. 1. 2011. Das im vorigen Jahr erfolgreich gestartete Projekt "Oste-Natur-Navi" wird ausgebaut: In der kommenden Saison gibt es für die ausleihbaren Geräte eine Erweiterung für 6- bis 14-Jährige. Die Kids sollen mit einer kindgerechten Leitfigur namens "Stör Stups" für Naturerkundungen zwischen Bremvervörde und Hechthausen gewonnen werden.
Bald mit Stör-Version: Oste-Natur-Navi-Gerät Wie das Stader Tageblatt (Wochenendausgabe) weiter berichtet, ist der Verein für Naturerlebnisse (Tidenkieker, Vogelkieker, Moorkieker usw.) Träger des 25.000-Euro-Vorhabens, das mit 20.000 Euro von der Vattenfall-Umweltstiftung gefördert wird. Die Oste-Natur-Navis können auf dem Geesthof in Hechthausen und im Gasthof Zum Osteblick (Plate) in Gräpel ausgeliehen werden. Mehr steht auf der Website zum Projekt.
Bald Bußgeld
Wassersportler auf der Oberen Oste 4. 1. 2012. Der Landkreis Rotenburg will sich für einen besseren Interessenausgleich zwischen Wassersport und Naturschutz einsetzen. Weil Kanuten häufig das Fahrverbot auf der Oste bei rotem Pegelstand (Niedrigstwasser!) missachten, sollen Zuwiderhandlungen künftig als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können. Das kündigt Landrat Hermann Luttmann heute in der Bremervörder Zeitung an, nachdem der Artenschutzbeauftragte der Sportfischer, Ostepreisträger Ernst Peters (Zeven), darüber Klage geführt hat, dass zahlreiche Bootstouristen sich über die eindeutige Regelung hinwegsetzen. Begrüßt wird die Ankündigung des Landrats, der im Frühjahr ein Gespräch mit allen Beteiligten führen will, auch von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische innerhalb der AG Osteland. Durch das verbotswidrige Paddeln bei Niedrigwasser in Flachwasserzonen werden in der Oste, die durch die Wiederansiedlung von Lachs und Stör international bekannt geworden ist, Laichgründe für Fische zerstört und Uferzonen beschädigt. Über die "Goldenen Regeln für naturverträgliches Wasserwandern", die an Oste und Wümme gelten, informiert der Tourismusverband des Landkreises in einem Flyer (PDF hier), über den aktuellen Pegelstand auf dieser Website.
Wieder Schifferball
Maritime Dekoration gehört dazu 4. 1. 2012. Für Heiko Brunke, den Vorsitzenden des Schiffervereins "Vergissmeinnicht" in Hechthausen, und seine Mitstreiter ist der alljährliche Schifferball "das maritime Ereignis an der Oste". ![]()
Mehr Service
für
Spannendes Revier: Sportfischer im Osteland
Gastkarten werden nur an Angler ausgegeben, die außerhalb des Elbe-Weser-Dreiecks wohnen (zwischen Elbe, Weser und A1), und nur gegen Nachweis der abgelegten Sportfischerprüfung. Eine Tageskarte für die Vereinsgewässer kostet 6 Euro, eine Wochenkarte 25 Euro. Für die Nutzung der Oste sind Tageskarten für 6 Euro, Wochenkarten für 20 Euro und Monatskarten für 35 Euro erhältlich. Ihre Jahreshauptversammlung - wieder mit dem traditionellen Aalessen - halten die Ostener Sportfischer am Sonnabend, 28. Januar, 16 Uhr, im Ostener Fährkrug ab. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Neuwahlen.
Bonbon für
Wird ersetzt: Kanalschleuse in Otterndorf 17. 11. 2011. Das Wassersportrevier Oste wird ab 2016 von der Weser her besser erreichbar sein. Eine neue Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf, in Sichtweite der alten Schleuse, soll künftig tideunabhängig passiert werden können. "Baubeginn ist frühestens in zwei Jahren", erklärte gestern Heinrich Pudimat vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). "Schildbürgerstreich
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Der "Bonbon für die Sportschifffahrt", so der NLWKN, ist aber nur ein Nebeneffekt des Projekts. Vor allem soll mit dem 20-Millionen-Euro-Neubau endlich der - sträflich vernachlässigte - Hochwasserschutz im Raum Otterndorf gewährleistet werden. Beseits im Januar 2007 hatte ein SPIEGEL-Autor schwere "Versäumnisse der niedersächsischen Küstenschützer" in Otterndorf beanstandet. Damals hiess es in dem Nachrichtenmagazin: "Eine Kanalschleuse bildet die flachste Stelle im gesamten dortigen Verlauf des Elbdeichs. 'Links und rechts der Schleuse ist der Deich rund 150 Zentimeter höher,' weist Torsten Heitzsch, Geschäftsführer des örtlichen Deich- und Uferbauverbandes, immer wieder auf den Schildbürgerstreich hin – doch nichts passiert." Erst neun Jahre nach diesem Bericht, im Jahr 2016, soll das Problem laut Pudimat endlich entschärft und der Schleusenneubau abgeschlossen sein. NLWKN-Projektleiter Andreas Kosch bestätigte gestern in Otterndorf, dass "der im Bereich der Schleuse vorhandene Deich etwa 130 cm zu niedrig ist". Die alte Schleuse jedoch verkrafte aus statischen Gründen keine weitere Deicherhöhung: "Deshalb bauen wir eine neue Schleuse." Dabei werde im Zuge der Verstärkung des Elbdeiches die dortige Deichkrone um rund 130 cm erhöht.
Neues Buch
über
Deichforscher Dr. Fischer (Foto: Gäntgen) 12. 11. 2011. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Hamburger Prof. Dr. Norbert Fischer mit der Geschichte der Deiche im Elbe-Weser-Dreieck. Für seine Forschungsarbeit wurde er 2011 mit dem "Goldenen Hecht" der AG Osteland ausgezeichnet. Sein neuestes Buch trägt den Titel "Der wilde und der gezähmte Fluss - Zur Geschichte der Deiche an der Oste". Es erscheint - rechtzeitig zum 50. Jahrestag der Februar flut 1962 - Ende November in der Schriftenreihe des Landschaftsverbands (368 Seiten, 29,80 Euro).
"Hein Stör"
im
Osteland-Mitglieder mit Stördenkmal (Foto: Frisch) 11. 11. 2011. Alle Jahre wieder kommt ein Oberndorfer "Ehrenbürger" ins Winterquartier. Auf dem Deck des Restaurantschiffs "Ostekieker" der Wirtsleute Hans und Christiane Bünning wird das schwimmende Stördenkmal "Hein Stör", geschützt vor Treib- und Packeis, seinen Winterschlaf halten - ein schwerer Junge übrigens. Deswegen werden jedesmal kräftige Oberndorfer gebraucht, um ihn zu bewegen. In diesem Jahr halfen Henning Kuhne, Heino Küther, Manfred Heinisch, Albertus Lemke, Hermann Hagenah und Eddy Uhtenwoldt, durchweg Mitglieder der AG Osteland, in deren Reihen 2009 das Geld für eines der mittlerweile meistfotografierten Motive an der Oste gesammelt worden war. Auch Fernsehen, Hörfunk und die Anglerpresse haben wiederholt über "Hein Stör" berichtet, der an die Ausrottung des Kaviarfischs in die Oste erinnern und für dessen jetzt anlaufende Wiederansiedlung werben soll.
TSV Großenwörden
Großenwördener Kanuten in Oberndorf 10. 11. 2011. Die seit längerem vorbereitete Gründung einer Wassersportsparte im TSV Großenwörden soll in Kürze vollzogen werden, wie die Initiatoren Jens Lüneberg und Brigitte Sawatzki vom "Team Wassersport" mitteilen. Die Gründungsversammlung findet am 23. November, 19.30 Uhr, im Großenwördener Hof statt. Auf der Tagesordnung stehen Beratung und Verabschiedung einer Satzung und Gebührenordnung sowie der Sportbetrieb 2012. Die Gründung der Sparte war durch den neuen Schiffsanleger in Großenwörden beflügelt worden, Unterstützung leistete die Fachgruppe Blaues Netz der AG Osteland. Im Sommer hatten das Team Wassersport bereits zu einer Kanutour Oberndorf - Großenwörden mit starker Beteiligung eingeladen (siehe SONDERSEITE).
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