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klein, aber...

 

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Gemeinde 
Großenwörden

Auf zwei Seiten von einem Bogen der Oste umschlossen, liegt Großenwörden im Nordwesten des Landkreises Stade; eine Satellitenaufnahme zeigt die Lage des Ortes und die Landnutzung. Der 1235 Hektar große Ort, der am 1. 7. 1972 mit Düdenbüttel, Engelschoff, Hammah und Himmelpforten zur Samtgemeinde Himmelpforten vereint wurde, zählt mit knapp 500 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden zwischen Elbe und Weser. Dennoch haben vielfältige Bürgeraktivitäten und reges Vereinsleben dem Dorf den Ruf eingetragen, 'klein, aber oho' zu sein. Weithin bekannt sind die Pferdezucht und der Obstanbau in der Ostemarsch um Großenwörden. Mehr über die Gemeinde und die Kommunalpolitik steht hier...

Geschichte

Trotz der späten Erwähnung im Jahre 1420 deutet die Ortsnamenendung '-wurden' auf eine schon vor der Eindeichung bestehende Wurtensiedlung hin, die vermutlich seit dem 12./13. Jahrhundert ein eigenes Kirchspiel bildete. Die Gerichtshoheit wechselte mehrfach: Nachdem bis 1852 das Amt Himmelpforten zuständig war, ging sie zunächst auf das Amt Osten, 1885 auf den Kreis Neuhaus an der Oste und 1932 auf den Kreis Stade über. Eine ausführliche Darstellung der Dorfgeschichte findet sich hier...

Das Siedlungsbild ist zum großen Teil durch weit verstreute Marschhöfe gekennzeichnet. Die Bebauung verdichtet sich lediglich in dem Straßendorf Großenwörden, dessen Hauptstraße von vielfältigen Haustypen des 19. und 20. Jahrhunderts gesäumt wird.


Wappen
Das Gemeindewappen
Das Gemeindewappen, im Frühjahr 2001 von dem Bremer Heraldiker Horst Scheffler gestaltet, zeigt auf wiesengrünem Grund das ortstypische Niedersachsenhaus mit roter Ausfachung und weißem Fachwerk sowie einen silbernen Wellenbogen, der den Großenwördener Ostebogen symbolisiert. Ein Erlenzweig weist auf die Erlenbestände hin, die in Großenwörden die Entwässerungsgräben säumen. 


Kirche
Die Kirche
Neben imposanten Fachwerkhäusern - die unter anderem den Großenwördener Hof, das Gasthaus Stechmann und die 1901 gegründete Deckstation des Niedersächsischen Landgestüts Celle beherbergen - setzt die evangelische Kirche den markantesten architektonischen Akzent. Der pfannengedeckte Fachwerkbau aus dem Jahre 1636 mit seinem quadratischen Holzturm, einem Kanzelaltar aus dem Jahre 1704 und einem Kronleuchter aus dem Jahre 1667 steht in einem alten Kirchhof mit gut erhaltenen, Jahrhunderte alten Grabsteinen.


Hannoveraner
Erholung

Sportfischer schätzen die saubere Oste, in der mittlerweile sogar der Atlantische Lachs wieder heimisch geworden ist. Deichspaziergänge und Wanderungen entlang der Weiden und Apfelhöfe, aber auch Ausflüge zum Museumshof im nahen Hüll, zur Schwebefähre nach Osten, auf die Elbinsel Krautsand oder in die historische Altstadt von Stade bieten Abwechslung und Erholung. Das alljährliche Reiterfest findet Zuspruch aus Nah und Fern.

Veranstaltungen

In Großenwörden und Umgebung ist immer was los. Aktuelle Veranstaltungstermine stehen hier...


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