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Deutscher Erotik-Wanderweg Drangstedt - Hymendorf - Fickmühlen - Flögeln Warum Fickmühlen Fickmühlen
heißt
Das Wort "ficken" kommt vom Mittelhochdeutschen fucken, fuchsen, was soviel wie "reiben" und "hin und her laufen" oder auch "ärgern" und "reizen" bedeutet. In dem Althochdeutschen bedeutet vikchit etwa "jucken". Eine andere Bedeutung wäre noch "in die Tasche stecken" ("Ficke" gleich "Tasche"). Der Begriff gilt seit dem 16. Jahrhundert als obszön. Martin Luther veränderte den vorbelasteten Begriff "Fickmühle", der auch eine Situation im Mühlespiel bezeichnet, bei der ein Spieler aus einer Mühle in eine weitere zieht, ins heute weithin gebräuchliche Wort "Zwickmühle". Im Schweizerdeutschen ist immer noch der Begriff “Figgimühli” in Gebrauch. Mehr im Wiktionary. Drangstedt. Der Ort und der Name Drang-Stede wird um 500 v. Chr. bis 300 v. Chr. entstanden und auf eine früher dort existierende Viehtränke zurückzuführen sein, denn nur zu dieser Zeit bekamen Orte auf der Geest einen Namen mit der Endung -stedt. Urkundlich erwähnt wird Drangstedt erstmals im Jahr 1312. ![]() Reitwiesen. Der Name leitet sich von Reit (Reet, Riet) ab. Hymendorf. Der Ortsname geht keineswegs zurück auf Hymen, den griechischen Gott der Hochzeiten und der Ehe und die lat. Bezeichnung der Jungfernhaut. Das Dorf müßte eigentlich Hemendorf (Wiesendorf) heißen, da der sicherlich uralte und im niederdeutschen Raum sehr verbreitete Ausdruck Hem oder Heem bzw. Ham oder Hamm Wiese oder Weide bedeutet. Dafür spricht auch, daß die Ortschaft in der plattdeutschen Sprache von vielen Eingesessenen alter Nachbargemeinden als »Hemendörp« benannt wird. Auch im Lande Wursten spricht man noch heute nur von »Heerndorp«. Vermutlich schrieben Kartographen statt Hemensee irrtümlich Hiemensee oder Hymensee. Diesem Schreibfehler zufolge erhielt das Moor am genannten See die Bezeichnung Hymenmoor und die 1829 gegründete Moorkolonie den Namen Hymendorf. Mehr... |
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