Deutscher Erotik-Wanderweg
Drangstedt - Hymendorf - Fickmühlen
- Flögeln
Erstbegehung am 13. Mai 1999
Der Förderkreis trifft sich
auf dem Rastplatz am Bahnübergang in Drangstedt. Was wird der Tag
bringen? Noch kennt keiner der Teilnehmer den Deutschen Erotik-Wanderweg.
Und niemand weiß: Ist der Erotik-Wanderweg überhaupt erotisch?
Noch in Drangstedt regt sich bei
den Teilnehmern ein erster starker Drang: Hunger. Die Marketenderin verteilt
Mettwurst an alle.
Wanderwartin Birgit hält die
Schablone bereit, mit deren Hilfe der Förderkreis den Wanderweg markieren
will. Das Symbol zeigt eine Currywurst und zwei Eier - obwohl zur Stunde
noch niemand weiß, ob an der Strecke überhaupt Currywürste
und Eier zu haben sind.
Dumm gelaufen: Die Schablone erweist
sich als nutzlos. Als Dosenwart Sven am Wegweiser nach Hymendorf die erste
Markierung vornehmen will...
... zeigt sich: Seine Spraydose
ist leer. Der Förderkreis beschließt, die Wegmarkierung auf
später zu verschieben.
Der Wanderweg führt durch
die Gemarkung Hymendorf, vorbei am Hymendorfer Abzugskanal und den Reitwiesen
(!), in Richtung Fickmühlen. Eichen ohne Eicheln (!) säumen die
Route (!), Nacktschnecken (!) kriechen über den Weg.
Die Ausschau nach den erotischen
Elementen entlang des Wanderweges macht hungrig. Die Marketenderin ißt
schon wieder - diesmal eine Frucht in Form einer Currywurst.
Erotikwartin Patricia, mit neckischer
Mütze, sichtet das Ziel der ersten Etappe: das Ortsschild von Fickmühlen.
Sofort formiert sich der Förderkreis
zum Gruppenbild. Vorn: Förderkreis-Wauwau Paul, der auf dem Erotik-Wanderweg
vorsichtshalber an der Leine geführt wird.
Am Ortseingang von Fickmühlen:
ein Schild mit mysteriöser Aufschrift: Was geht hier vor? Wanderwartin
Birgit ist ratlos.
Gleich im ersten Vorgarten beweist
ein Herz: Auch in Fickmühlen regiert die Liebe.
Schritt für Schritt penetriert
der Förderkreis das Zentrum von Fickmühlen. Welche Überraschungen
hält dieser freundliche Ort für seine Gäste bereit?
Eier! Eier! Eier! Der Hofladen
auf Gut Fickmühlen ist leider verwaist, ein Einkauf muß unterbleiben.
Im Ortskern: der Bundeskrug Fickmühlen.
Im Fenster verlockende Angebote: ein Lotto-Nachmittag (was mag der Gewinn
sein?) und sogenannte Fußpflege: "Sie rufen mich an - ich komme!"
Im Bundeskrug: Currywurst!!! Die
Marketenderin vergibt drei Sterne.
Überall im Flögelner
Wald Herzen in der Rinde...
...und Rindvieh mit Herz.
Nach kurzer Rast am eiszeitlichen
Hymengrab im Flögelner Wald...
...grüßt der freundliche
Ferienort Flögeln...
... mit dem ebenso freundlichen
Landgasthof Seebeck (Deutsches Haus) an der Flögelinger Straße
...
...wo lustige Keramikfiguren die
Fensterbänke zieren und...
...wo der Förderkreis auf
der Terrasse Butterkuchen und im Restaurant die Spezialitäten des
Hauses probiert: Hochzeitssuppe, Spargel ...
... und merkwürdige Lollys,
...
... die - wie Erotikwartin Patricia
herausfindet - die Zunge färben. Wozu soll das gut sein?
Auch die charmante Wirtin weiß
keine Antwort.
Mit der Verleihung der Urkunde
an alle Förderkreismitglieder (hier: Dosenwart Sven) geht die Wanderung
zu Ende - eine Exkursion, die viele Fragen offengelassen hat. Auf Wiedersehen
- bis nächstes Jahr Pfingsten auf der Wanderung von Hodenhagen
nach Gailhof!