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Liebe Besucherinnen und Besucher,

diese Seite wurde am 1. 12. 1999 ins Netz gestellt. Sie hatte bis zum Spätsommer 2003 mehr als  30 000 Besucher. Seither wird die Seite wegen Fortzuges des Webmasters nicht mehr aktualisiert, bleibt aber im Netz verfügbar - als virtuelles Stadtteilarchiv.

Aktuelle Stadtteil-Termine stehen hier...


Ein Stück Alt-St. Georg
auf der Uhlenhorst

Ein Stück Alt-St. Georg ist auf der Uhlenhorst neu erstanden. Nachdem der legendäre  "Kupferkrug", Lange Reihe / Ecke Schmilinskystraße, Sanierungsarbeiten weichen musste, hat Wirtin Helga Ebert - die dienstälteste Gastronomin in St. Georg - ein Ausweichquartier am Mundsburger Damm 34 (Foto) bezogen. Dort, zwei Busstationen hinter dem AK St. Georg, treffen sich neben neuen Gästen viele der alten Stammkunden, und die berühmten Frikadellen und den guten Mittagstisch gibt es auch. Mehr unter www.kupferkrug.de.


"Tageszeitung" erinnert an
Ossietzky in St. Georg


Ossietzky im KZ

Die Nazis verbrannten vor 70 Jahren auch die Schriften des Friedensnobelpreisträgers Carl von Ossietzky. Aus diesem Anlass erinnerte  die "Taz" dieser Tage an den - neben Hans Albers - berühmtesten Bürger St. Georgs, der auf Initiative des Einwohnervereins St. Georg mit dem nach ihm benannten Platz und einer Gedenktafel in der Schmilinskystraße geehrt wurde. Zum taz-Artikel geht es hier.


Eine rote Schleife für
den Hansabrunnen

Am 10. Juli 2003 findet - leider mitten in den Schulferien - ein wichtiges St. Georger Ereignis statt: Genau 125 Jahre vorher ist der Hansabrunnen eingeweiht worden. Dies nehmen die Geschichtswerkstatt, der Bürger- und der Einwohnerverein zum Anlass, von 11 bis 12 Uhr auf dem Platz tatsächlich eine kleine Feier durchzuführen. Nach Trompetenstößen von Michael Danner ("brasserie hamburg") und der Begrüßung durch Michael Joho (Geschichtswerkstatt) werden Geschichte und Gegenwart des Hansaplatzes in Reim- oder Moritatform präsentiert. Über Leben und Wohnen am Hansaplatz sprechen anschließend Arne Burmeister (Einwohnerverein) und Helmut Voigtland (Bürgerverein). Durch das Pflanzen einiger neuer Linden durch Ingo Theel (Baugenossenschaft freier Gewerkschafter) soll der Baumkreis um den Platz geschlossen werden. Zur Feier des Tages will Barbara Bartels (Einwohnerverein) den Hansabrunnens mit einer großen roten Geburtstagsschleife schmücken.


"Auf Wiedersehen,
liebe Karin"

Ex-SPD-Distriksvorsitzender Helmut Wiederhold über den Tod der St. Georger SPD-Kommunalpolitikerin Karin Niermeyer: "Am 13. Mai starb unsere Genossin Karin Niermeyer. Karin war nicht nur mein Jahrgang, sie kam auch zur gleichen Zeit nach St. Georg und begann aktiv im Distrikt mitzuarbeiten. Sie war lange Jahre Vorstandsmitglied, davon zwei Jahre als Vorsitzende, und auch zeitweilig Mitglied des Kreisvorstands. Für mich war sie außerdem eine gute Freundin, die mir die Sicht der Welt aus weiblichem Blickwinkel vermittelte. Das hat mich gelehrt, dass Frauen nicht nur die Mehrheit in der Gesellschaft sind, sondern auch ihre Meinung in die Politik einbringen und politische Mandate oft mit größerem Erfolg als Männer wahrnehmen können. Sie war auch eine Freundin für mich, die sehr oft auch persönlich mit ihrem Rat - nicht nur politisch, sondern auch privat - eine große Hilfe war. Sie hat über 10 Jahre lang gegen ihre Krankheit gekämpft, mit einer Kraft, die für mich bewundernswert war und wohl auch mit ihrem Glauben als aktive Quäkerin zu erklären ist.  Ich habe mit Karin eine Freundin verloren, der Distrikt eine Genossin, die am Ende wegen ihrer Krankheit leider nicht mehr aktiv sein konnte, die aber dennoch bei Problemen immer noch mit Rat half. Liebe Karin, danke, dass wir mit Dir eine Zeit in St. Georg leben und St. Georg aktiv gestalten konnten. Wir werden Dich nicht vergessen. Helmut Wiederhold." (Quelle: SPD St. Georg).


"Dieses Ergebnis
macht mich stolz" 

"Dieses Ergebnis macht mich stolz auf meine Partei“, so kommentierte der auch für St. Georg zuständige Horner SPD-Abgeordnete in detr Bürgerschaft, Michael Neumann, die überwältigende Unterstützung der Politik Gerhard Schröders durch den Bundesparteitag. „Nun ist es Pflicht aller, diesen richtigen Weg konsequent und entschlossen fortzusetzen." Der frühere Vorsitzende der Grundwertekommission der SPD, Erhard Eppler, hat auf dem Parteitag am 1. Juni in Berlin seine Unterstützung für die Agenda 2010 zum Ausdruck gebracht. Er erklärte: „Voll überzeugt wurde ich eigentlich erst durch die Reformvorschläge der Kritiker. Die waren schon Ende der 70er Jahre überholt.“ Auch der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel stellte sich hinter das Reformpaket Schröders. Vogel sagte am Sonntag zu den Delegierten, die Agenda 2010 könne das weitere Ansteigen der Arbeitslosigkeit verhindern und die Kernbereiche der sozialen Sicherungssysteme finanzierbar halten. Er forderte die Partei auf, Veränderungen der Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen: „Wer seine Politik von der Realität trennt, geht ins Abseits – und da gehört die SPD nicht hin.“


Immer weniger
wohnen in St. Georg

Die Bevölkerungszahl in St. Georg ist laut Statistischem Landesamt seit 1995 um rund 25 Prozent von 13 512 gemeldeten Männern, Frauen und Kindern auf etwa 10 200 Personen gesunken. Würden noch die Asylbewerber, die bis vor wenigen Jahren zu Hunderten in den Pensionen rund um den Hansaplatz untergebracht waren, hinzugerechnet, hätte der Stadtteil binnen acht Jahren beinahe ein Drittel seiner Bevölkerung verloren. Entscheidend für den Bevölkerungsrückgang ist aus Sicht von Helmut Voigtland (57), Vorsitzender des Bürgervereins St. Georg, "dass St. Georg in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Hauptlebensgebiet der homosexuellen Hamburger Bevölkerung geworden ist". Er sagt: "In Wohnungen, in denen früher Familien mit Kindern lebten, wohnen heute zwei Personen. Das schlägt sich natürlich auf die Statistik nieder, zumal St. Georg ohnehin schon der Stadtteil mit den meisten Single-Haushalten ist."  Mehr im Abendblatt.


Gegen Ausverkauf
der Krankenhäuser

Die Hamburger Gewerkschaften sammeln Unterschriften gegen den Ausverkauf der Hamburger Krankenhäuser. Ziel ist es, gut 60.000 Unterschriften zu sammeln. Obwohl das Volksbegehren jetzt läuft, hat der Senat erklärt, er werde, unabhängig vom Ausgang des Begehrens knapp 75 % der städtischen Anteile am Landesbetrieb Krankenhäuser (LBK) verkaufen. "Auch hier zeigt sich, dass dem selbsternannten 'Bürgersenat' offensichtlich der Willen der Bürger egal ist. Wichtig scheint einzig ein scheinbar neoliberalen Privatisierungsideologie zu folgen", sagt SPD-Innenexperte Michael Neumann. Infos: volksbegehren-hamburg.de


Gastronom verzichtet
auf "Rudelfick pur" 

St. Georgs neue  Schwulen-Szene (Foto unten: Gays vorm Gnosa) war bislang schon nicht arm an Attraktionen - von der Fisting- oder Fetisch-Fete für die Leder- und Gummi-Szene bis zur geselligen Urinieren ("Golden Shower Party") in den einschlägigen Lokalen zwischen Danziger und Böckmannstrasse. Jetzt soll eine weitere Lücke geschlossen werden. In der Langen Reihe soll ein "XLclub" entstehen, angeblich größte Hamburgs Gay-Disko. Im Internet ist das Projekt bereits unter http://www.xlclub-hamburg.net auf das Schönste präsent. 


Gays vorm "Gnosa": Bald neue Attraktionen?

Versprochen werden auf der Homepage der XL Gaststättenbetriebsgesellschaft i. G. Frank Wardin, Lange Reihe 2, "gutaussehende Boys und geile Musik", ein "On- und Offline-Flirtsystem" und eine "Dark Area" für die "Suche nach dem schnellen Sex mit einem geilen Typen". Eine andere Ankündigung wurde inzwischen (wohl aus juristischen Gründen) von der Website getilgt: Jeden Sonntag abend, hatte dort gestanden, werde im XL-Club eine "Live-Sex-Party" steigen - und zwar mit "Rudelfick pur". 


Lange Reihe auch 
2003 wieder autofrei

Auch in diesem Jahr wird am 22. September, einem Montag, der europaweit die Aktion Autofreie Stadt begangen, in Hamburg wie immer auf der Langen Reihe. Ein Konzept soll am 23. April 2003 um 18.30 Uhr in der Verbraucher-Zentrale Hamburg, Kirchenallee 22 (nähe Hauptbahnhof), bersprochen werden. Näheres unter www.autofreiertag.de.


Polizei: Mathias Tresp
kommt nach St. Georg

Polizeipräsident Udo Nagel besetzt wichtige Positionen in seiner Behörde neu. Thies Rohweder, ehemaliger MEK-Mann und Leiter des Kommissariats 11 in St. Georg, steht  künftig dem Bereich Mitte vor. Rohweders Nachfolger in St. Georg wird Polizeirat Matthias Tresp, der bereits Dienstgruppenleiter auf der Wache war.


Der neue Juso-Chef heisst
Eleuterio Ali Yilmaz Castello 

Die St. Georger Jungsozialisten - es gibt sie noch - haben einen neuen Vorsitzenden: Gewählt wurde Eleuterio Ali Yilmaz Castellozum. Ihre Pläne: ein Basketball- und ein Fußballturnier im Lohmühlenpark, ein Veranstaltungskalender in Zusammenarbeit mit dem Haus der Jugend und spätestens Mitte des Jahres eine eigene Website. Bis dahin steht Neues über die Jusos auf der Homepage der SPD St. Georg.


St. Georg: Trotz Schill - 
die Drogenszene lebt!

"Ortstermin St. Georg. Eine Zigarettenlänge vor Geschäftsschluss. Entlang der Langen Reihe quirlt das Leben. Hier ist der Stadtteil locker, hip und lebenslustig. 50 Meter Richtung Steindamm ist er der Vorhof zur Hölle... Es ist 2003, Ende März, der Regierungswechsel anderthalb Jahre her. Vor zwölf Monaten hat der Polizeipräsident gesagt, die offene Drogenszene am Hauptbahnhof sei zerschlagen. Das Straßenbild zeigt das Gegenteil. Junkies ziehen um den Block" - bemerkenswerte Feststellungen aus einer Mopo-Reportage, in der es weiter heisst: "'Morgens vorm Büro und abends ist hier am meisten los', sagt Arne Burmeister, Vorsitzender des Einwohnervereins St. Georg von 1987. 'Wenn ich ins Büro gehe, steige ich über bis zu vier Süchtige im Hauseingang.' Viele Eigentümer haben Eisengitter vor die Treppenaufgänge montieren lassen... 'Die Drogenproblematik ist für uns nach wie vor Thema Nummer 1', sagt Helmut Voigtland vom Bürgerverein St. Georg." Weiter geht's in der Morgenpost

Was Schill verschweigt...

Die Lage in St. Georg ist symptomatisch fütr die Entwicklung in der Stadt: Die offene Szene sei zerschlagen, die Zahl der Rauschgiftdelikte rückläufig, hatte Innensenator Schill Anfang Februar im Jahresrückblick bilanziert. Er verschwieg eine erstaunliche Entwicklung im selben Zeitraum: Von Quartal zu Quartal registrierte die Polizei mehr Fälle, meldete im vierten sogar ein Plus gegenüber 2001. Verzeichneten die Drogenfahnder von Januar bis März 2002 noch einen Rückgang von 18 Prozent, wars im nächsten Quartal lediglich ein Minus von 15,1 Prozent, im dritten nur noch 7,4 Prozent. Und von Oktober bis Dezember gabs sogar 7,2 Prozent mehr Anzeigen, statt 3412 waren es auf einmal 3658 Fälle, wie die Mopo in einem anderen Beitrag berichtet. 



Transparent an der St. Georger Dreieinigkeitskirche


"Jesus wäre nach 
St. Georg gezogen"

Dr. Werner Thissen, Hamburgs neuer Erzbischof, hat auf Einladung von Helmut Voigtland, dem Vorsitzenden des Bürgervereins zu St. Georg, einen Spaziergang durch den Stadtteil unternommen. Vor zwei Monaten wurde Thissen ins Amt eingeführt. Nach 25 Jahren im Bistum Münster reizte es ihn nun, das Wirken und Wohnen in einem Viertel kennenzulernen, in dem Kulturen und soziale Gegensätze aufeinander treffen. Thissens Fazit nach drei Stunden: "Wenn Jesus heutzutage eine Wohnung gesucht hätte, wäre er nach St. Georg gezogen." Mehr im Abendblatt...


Menschenkette: Das
"Weltdorf" protestierte

"Kein Frieden für euren Krieg" und zahlreiche weitere Protestbotschaften gegen einen Krieg im Irak hatten die meisten der etwa 700 Teilnehmer einer Menschenkette in St. Georg auf Aufkleber, Plakate und Anstecknadeln geschrieben. Hand in Hand reihten sich die Kriegsgegner von der St. Georgskirche (Dreieinigkeitskirche) über die Domkirche St. Marien zur Centrums Moschee aneinander, berichtet das Abendblatt, wo es weiter heißt: Michael Joho (45) vom Einwohnerverein St. Georg und Pastor Gunter Marwege (50) von der evangelischen Kirche St. Georg hatten die Protestaktion organisiert, um ein Zeichen zu setzen. Für die beiden Kriegsgegner ist St. Georg der ideale Ort, um für Völkerverständigung und Frieden einzutreten. Ihr Motto: "Frieden schaffen als Nachbarn im Weltdorf St. Georg". Nach dem Freitagsgebet in der Centrums-Moschee kamen mehrere Hundert Muslime als Unterstützung der Kette. Mustafa Yoldash (32), Vorsitzender der islamischen Gemeinden Hamburgs, betonte, dass Juden, Christen und Moslems Geschwister seien und gemeinsam gegen den Krieg eintreten müssten.

Wie anderswo gegen den Krieg demonstriert wird, steht hier.

Die US-Kriegspläne sind auch Thema einer aktuellen SPIEGEL-online-Serie des St. Georger Journalisten Jochen Bölsche:

Teil 1: "Vorsicht mit dem Wort Vasallen",
Teil 2: Das Imperium americanum schlägt zurück,
Teil 3: "Amerikaner kommen vom Mars"
Teil 4: Vom UN-Sicherheitsrat zum Unsicherheitsrat 
Teil 5: Bushs Alleingang gegen die Welt
Teil 6: Mit Stimmenkauf zur Stimmenmehrheit 
Teil 7: Der Ex-Agent und die diplomatische A-Bombe
Teil 8: Der Krieg, der aus dem Think Tank kam
Teil 9: Wenn Kriegsgründe erfunden werden
Teil 10: "Ekelerregend wie Arafats Unterhosen"
Teil 11: Die PR-Kampagne der Bush-Krieger
Teil 12: Angst vorm Dolchstoß aus der Heimat
Teil 13 und Schluss: Widerstand gegen "Brainwashington"


1. März: Helga Ebert 
feiert in neuen Räumen

"Helgas Fest" heisst das Bild des St. Georger Malers Peter Grochmann (dessen neu gestaltete Website übrigens sehenswert ist). Am 1. März stand wieder ein Fest mit Helga Ebert an. Doch ihren Geburtstag feierte sie nicht im Kupferkrug (www.kupferkrug.de), wo sie 35 Jahre hinter dem Tresen stand. Weil das Lokal an der Ecke Lange Reihe / Schmilinskystrasse zur Zeit eine Baustelle ist, musste die "Königin der Biere" ausweichen in das "Köpi" am Mundsburger Damm, wo sie bis auf weiteres ihre Gäste verwöhnt. Auch hansaplatz.de gratuliert von Herzen.


Bundesverdienstkreuz:
Ole v. B. ehrt Lutz K. 

Bundespräsident Johannes Rau hat dem Landesvorsitzenden der "Schwusos" (Lesben und Schwule in der SPD Hamburg), Lutz Kretschmann, das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am kommenden Dienstag (4. März) wird Lutz Kretschmann das Verdienstkreuz von Hamburgs Erstem Bürgermeister, Ole von Beust, im Rathaus überreicht. Mit dieser Auszeichnung würdigt Bundespräsident Rau die Verdienste von Kretschmann im Bereich der AIDS Prävention und Unterstützung von AIDS Hilfeprojekten. Lutz Kretschmann gehört zu den Initiatoren und Gründern des größten Fundraiser-Vereins für AIDS-Hilfsprojekte in Deutschland, big spender e. V. Mehr...


Neuer Hamburg-Krimi
spielt im "Villon"

Es herrscht natürlich nicht immer eitel Sonnenschein, wenn Hamburgs Krimiautorinnen und -autoren sich in der traditionsreichen Kneipe "Villon" in St. Georg zusammensetzen. Eitelkeiten und kleine Sticheleien sind an der Tagesordnung, geht es doch um Mord und Totschlag - literarisch, versteht sich. Doch ein Mord im wirklichen Leben? Nicht vorstellbar. Oder vielleicht doch? Regula Venske jedenfalls hat in ihrer Kriminalerzählung "Rotwein mit Schuss", mit der die Hamburg- Krimireihe Schwarze Hefte ins sechste Jahr startet, mal so getan, als ob: Krimiautorin Kinky Atemnot wird nach einem kräftig alkoholgetränkten Abend in Henry Schönewalds "Villon" erschossen. Weiter im Abendblatt...


Koerber-Stiftung stellt
St. Georger Initiative vor

Foto: KOERBER-STIFTUNGDie Hamburger Koerber-Stiftung, die seit langem den transatlantischen Ideenaustausch fördert, stellt auf ihrer Website die St. Georger Initiative "Kraftwerk Mitte" vor. Als Vertreter dieser Initiative war CVJM-Geschäftsführer Frank Düchting (Foto) voriges Jahr im Rahmen des "USable"-Wettbewerbs der Stiftung ausgezeichnet worden. Zur Website geht's hier.


Polizei erwischte
Dealer am Hansaplatz

Die Hamburger Polizei hat am 19. Februar 2003 einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Nach Angaben der Beamten wurde der 32-Jährige auf frischer Tat ertappt, als er einer Frau eine Kugel Kokain verkauften wollte. Die Drogen hatte der Mann zuvor in seinem Mund versteckt. Nach Hinweisen der 22 Jahre alten Käuferin durchsuchte die Polizei das Hotelzimmer des Dealers am Hansaplatz. Sie fand 120 Gramm Heroin sowie 350 Euro vermeintliches Dealgeld.


Die Feuerwehr übernimmt
die St. Georger "Cognac-Ranch"

Die meisten Besucher der Brennerstraße 8 kommen unfreiwillig, sie lallen, torkeln, schlagen um sich, oft werden sie, auf Liegen angeschnallt, von Polizisten oder Feuerwehrmännern hereingetragen. In der so genannten "Cognac-Ranch" auf dem Krankenhausgelände in St. Georg (Foto) werden schwer betrunkene Menschen ausgenüchtert. Nachdem der Senat den Etat der Zentralambulanz für Betrunkene (ZAB) im vorigen Jahr drastisch gekürzt hatte, sah es zunächst so aus, als ob die deutschlandweit einzigartige Einrichtung geschlossen werden würde. Nun ist sie gerettet: Die Feuerwehr übernimmt die ZAB. Doch es ist eine Rettung mit Nebenwirkungen. Mehr in der taz


SPD St. Georg: Irak-Kurs 
halten - auch bei Gegenwind

Rund 7000 Menschen kamen mit Fackeln, Teelichtern und Wunderkerzen. Sie wollten ein Zeichen setzen - ein Zeichen gegen den Krieg: An der Binnenalster demonstrierten sie eine Stunde lang für Frieden im Irak. - "Kurs halten auch bei Gegenwind: Keine deutsche Beteiligung am Krieg im Irak" ist eine Resolution überschrieben, mit der die SPD St. Georg die Haltung der Bundesregierung in der Frage eines möglichen Krieges im Irak unterstützt. "Kriegstreibern dies- und jenseits unserer Grenzen" sei "eine klare Abfuhr zu erteilen". Mehr auf der Website der SPD St. Georg. Gegen den Irakkrieg wendet sich auch eine neue Friedensinitiative in St. Georg, für die Michael Joho und Pastor Gunnar Marwege verantwortlich zeichnen. Im Internet ist die Ini hier präsent. Eine Diskussionsveranstaltung "Worum geht´s beim (drohenden) Irak-Krieg?" findet am Montag, 17. Februar, im Neuen Gemeindesaal, Stiftstr. 15, statt.


St. Georg: 1000 Drogenfälle
weniger als im Vorjahr

Vom Hauptbahnhof sind Dealer und Junkies nahezu verschwunden - jetzt haben die angrenzenden Viertel ein Drogenproblem. So verdoppelten sich die ermittelten Fälle von Rauschgifthandel in Eimsbüttel, Rotherbaum, Harburg und Neuengamme. In Wilhelmsburg, Stellingen und auf der Veddel verdreifachten sich die Taten sogar. Das alles auf noch niedrigem Niveau. Drastisch verändert hat sich die Situation in St. Georg. Mit 1518 Fällen von Rauschgifthandel zählte die Polizei dort voriges Jahr fast 1000 weniger als noch 2001. Auch in der City, in St. Pauli, Altona und Ottensen ging die festgestellte Dealerei erheblich zurück, schreibt die Mopo


Koppel: Anwohner sauer
über Entpollerung

Sie hat ihn gehegt, gepflegt, sogar Blumen gepflanzt. Jahr für Jahr. Für Renate Timm (65) war der Grünstreifen vor dem gelb geklinkerten Mehrfamilienhaus an der Straße Koppel in St. Georg mehr als nur irgendeine öffentliche Fläche: "Er war mein Rosenbeet", - geschützt durch fünf hölzerne Poller. Die sind nun weg, im Zuge der Entpollerung abgebaut. "Jetzt stellen Wildparker ihre Autos darauf", sagt Timm. Schlamm statt Grün. Der Ärger ist groß. Im gesamten Haus. Und nicht nur wegen des Beetes. Mehr im Abendblatt...


"Szene Hamburg": Pflichtlektüre
für St.-Georg-Freunde

Die Februar-Ausgabe der "Szene Hamburg" ist Pflichtlektüre für alle Freunde St. Georgs. In einer gut recherchierten Titelgeschichte zeichnet das Monatsblatt ein Stadtteil-Porträt von großer Tiefenschärfe. Unter der Überschrift "Gays 'n' Lofts 'n' Multikulti" etwa heisst es: "Früher Arbeiterviertel, dann wegen Drogen und Prostitution in den Schlagzeilen. Heute ein Sammelsurium aus Gays und Muslimen, Yuppies und Familien, Glanz und Elend. St. Georg – quo vadis?" 

In einer Porträt-Strecke setzt das Blatt auch der Kupferkrug-Wirtin Helga Ebert (Foto) ein Denkmal, die wegen Umbauarbeiten während der nächsten Monate in ihrem Lokal Lange Reihe / Ecke Schmilinskystrasse eine Pause einlegen muss und die demnächst vor der Entscheidung steht, ob sie anschliessend unter erschwerten Bedingungen weitermachen kann. - Auf ihrer Website schreibt die "Szene" über das neue Heft: " Für die Februar-Ausgabe haben wir uns auf den Weg in den 'Stadtteil hinterm Bahnhof'  gemacht: Andrea Ritter über städtebauliche Begehrlichkeiten und die schwule Majority, Anne Otto über Hamburgs afghanische Community am Steindamm, Christoph Twickel im Gespräch mit Schauspielhaus-Star Wiebke Puls und die besten Shopping- und Ausgeh-Tipps, zusammengestellt von Julia Kappes." 


Zitat

"Ausgedehnte Artikelsammlungen, große Linkliste, aktuelle Termine: Die ausgezeichnete Website www.hansaplatz.de ist St. Georgs Info-Sammelbecken im Netz." 

SZENE HAMBURG 2/2003



Der neuer Bischof will
St. Georg kennenlernen

"Mit Gottes Hilfe werde ich mein Amt als Erzbischof von Hamburg ausüben", verkündete Werner Thissen mit klarer, fester Stimme - und gestaltete dann in der Domkirche St. Marien präsent und souverän einen Gottesdienst, der wohl von den meisten der 800 Besucher in der Kirche trotz seiner Länge von zwei Stunden als feierlich und lebendig zugleich empfunden wurde. Das Abendblatt urteilte: Der "bodenständige Mann vom Niederrhein", wie Kardinal Karl Lehmann Thissen nannte, habe seinen ersten Auftritt in Hamburg überzeugend absolviert. 

Thissen will nach der Einführung in sein Amt so schnell wie möglich Kontakte knüpfen, auch in Problemstadtteilen wie St. Georg. "Wo Menschen sind, muss Kirche sein", sagt Thissen, der übrigens auch Gedichte schreibt. Mehr...


Veranstaltungsreihe
zur Machtergreifung

Die Geschichtswerkstatt St. Georg lädtin diesen Tagen zu einer Reihe von Gedenkveranstaltungen ein, die der "Machtergreifung" der Nazis 1933 in St. Georg gewidmet sind. Ausserdem wird im Kulturladen, Lange Reihe 111, eine Ausstellung "Schöne Zeiten, schlechte Zeiten: St. Georg 1918 bis 1933" gezeigt. Ein Klönschnack ist dem Thema "70 Jahre danach - Erinnerungen an das Jahr 1933 und die Machtübernahme der Nazis" gewidmet. Alle Termine hier.


Wie der Senat die 
Drogenflut stoppen will

Mit einer Verknappung des Drogenangebots, verstärkter Prävention vor allem in Schulen und einer zielgenaueren Hilfe für Süchtige will Hamburg das Drogenproblem in den Griff bekommen. Das geht aus dem neuen Drogenkonzept des Senats vor, das dem Abendblatt vorliegt. Als Hauptprojekt wird das geplante Drogenhilfezentrum in St. Georg erwähnt, das die Einrichtungen Drob Inn (Foto), ReAlex und Nox aufnehmen wird. Die Süchtigen sollen direkt in die Entgiftung und Therapie gelangen, es wird Ruhebetten für Crack-Abhängige geben. Bis Ende Januar sei ein Bauantrag einzureichen, der Umbau soll im September fertig sein. 


Heinrich-Wolgast-Schule:
Türkisch wird Schulfach

Zum 1. August werden in Hamburg, bundesweit einzigartig, zwei Deutsch-Türkische Grundschulen in Dulsberg und St. Georg eingerichtet. Das Kooperationsprojekt zwischen der Behörde für Bildung und Sport und dem türkischen Erziehungsministerium wendet sich an die größte Gruppe fremdsprachiger Schüler in Hamburg: Von insgesamt 160 000 Schülern sind 13 000 türkischer Abstammung. In einer zusätzlich eingerichteten Klasse an der Heinrich-Wolgast-Schule (St. Georg) und der Schule Lämmersieth (Dulsberg) werden ab dem ersten Schuljahr 14 Stunden Sprachunterricht pro Woche erteilt - Deutsch und Türkisch. Dafür stehen je Klasse drei Lehrkräfte zur Verfügung: zwei deutsche und eine türkische. Mehr im Abendblatt...


Schill und St. Georg:
Eine Zwischenbilanz

"Hauptstadt des Verbrechens" - mit diesem Befund und der Ankündigung, die Kriminalitätsrate zu halbieren, war Ronald Schill in den Wahlkampf gezogen. "Hauptstadt des Versprechens" - unter dieser Überschrift zog die "Zeit" dieser Tage eine "Zwischenbilanz" des Schillschen Wirkens. Darin heißt es unter anderem wörtlich:

"Ein Gewinn für Hamburg ist ... die deutlich
sichtbare Veränderung am Hauptbahnhof: Wo vor
eineinhalb Jahren noch Junkies in ihrem Erbrochenen
lagen oder sich Spritzen setzten, wo Dealer Passanten
belästigten und die Polizei foppten, da mischen sich
heute fast nur noch die unterschiedlich uniformierten
Sicherheitskräfte von Polizei, Bundesgrenzschutz, Bahn
und Einkaufspassage unter die Reisenden. 400 000
Menschen täglich, so viele nutzen den Bahnhof,
können sich von diesem Fortschritt überzeugen -
zweifellos ein Erfolg.

Die Frage ist nur: Wessen Erfolg? "Wir konnten nicht
feststellen, dass sich mit dem Regierungswechsel
irgendetwas geändert hätte", sagt eine Sprecherin der
Bahn. Alle wichtigen Neuerungen seien schon zuvor
vom damaligen SPD-Innensenator Scholz eingeführt
worden, dem heutigen SPD-Generalsekretär.

Dummes Zeug, entgegnet zwar Schills Staatsrat
Wellinghausen, doch in der Tat, so war es wohl: "Rund
um den Hauptbahnhof ist es ruhiger geworden, viele
Dealer sind ausgewichen", das konzedierte sogar die
Bild-Zeitung der rot-grünen Landesregierung vor der
Wahl. Richtig ist allerdings auch, was Ronald Schill
damals anmerkte: "Das hat Scholz bei mir abgeguckt."
Erst angesichts der drohenden Wahlniederlage rang
sich die Regierung zu ihrer repressiven Drogenpolitik
durch. So gesehen, ist die veränderte Lage am
Hauptbahnhof durchaus ein Erfolg Schills - des
Wahlkämpfers freilich, nicht des Senators.

Sieht man sich heute in der Umgebung des
Hauptbahnhofes um, bemerkt man allerdings schnell,
dass von einer "Zerschlagung der größten offenen
Drogenszene Europas" (Schill) nicht die Rede sein
kann: Die Szene wurde lediglich ein paar hundert
Meter weit abgedrängt. Zwischen Bahngleisen, einer
stark befahrenen Straße und einem
heruntergekommenen Park arbeiten dort die
Drogenhelfer des Drob Inn, die ihrer Klientel unter
anderem einen Raum für den ungestörten
Drogenkonsum anbieten. Vor ihrer Baracke drängeln
sich die Junkies. Die Polizei beschränkt sich hier darauf
zu tun, was man vorher am Bahnhof tat: "Wir
versuchen, die Szene auf einem bestimmten Niveau zu
halten", sagt Thieß Rohweder, der von Schill
eingesetzte Leiter des zuständigen Kommissariats.

Wer sich eine Weile mit Rohweder unterhält, der
bekommt Dinge zu hören, wie Schill und seine Wähler
sie wohl nur von sozialdemokratischen Weichlingen
erwarten würden: 

- dass man es teilweise mit Süchtigen
zu tun habe, die man aufgrund ihres körperlichen
Zustands nicht in Haft nehmen könne

- dass 80 bis 100 dieser Leute sich des Nachts m angrenzende Stadtteil Sankt Georg aufhielten, von wo
man sie auch nicht vertreiben könne

- dass es nur darum gehen könne, "diese Gruppen so
klein wie möglich und Belastung für bestimmte
Örtlichkeiten so gering wie möglich zu halten" - und
dass weitergehende Ziele durch Repression einfach
nicht zu erreichen seien. "Da muss was anderes
passieren." 

Der volle Wortlaut des "Zeit"-Artikels steht hier.


Hotel Atlantic: Alte
Lüster, neuer Glanz

Jahrelang schlummerten sie im Dachgeschoss des altehrwürdigen Hotels. Zum Schutz vor Beschädigungen in Leinen-Baumwoll-Tücher eingewickelt, hingen sie an den Dachbalken. Doch zum Silvesterabend strahlen und funkeln sie nun wieder mit der neu gestalteten Halle des Hotel Atlantic um die Wette. Drei Kronleuchter aus der Zeit der Jahrhundertwende, die schon zur Einweihung des Grandhotels 1909 an der Außenalster in der Lobby für Licht und Prunk sorgten. "Sie passen mehr denn je zum Stil unseres Hauses, zeigen unsere gelungene Verbindung von Tradition und Zeitgeist", freut sich Hotel-Direktor Sebastian Heinemann (38). Rund 80 Kilogramm wiegt jeder der kostbaren Lüster mit jeweils 120 echten Bleikristallen. Mehr im Abendblatt.


Kreuzigungsgruppe
statt Schrott-Skulptur?

In ihrer neuesten Ausgabe berichten die "Blätter" des Bürgervereins über Pläne, die umstrittene Hellinger-Skulptur am Spadenteich abzubauen und durch eine Replik der mittelalterlichen  Kreuzigungsgruppe aus der St. Georger Dreieinigkeitskirche zu ersetzen. Eine offizielle Darstellung der Schrott-Skulptur steht im Internet. Die Kreuzigungsgruppe ist in der Dezember-Ausgabe der "Blätter" beschrieben, die aus aktuellem Anlaß einen lesenswerten Artikel aus dem Jahre 1957 nachdrucken.


Zentralambulanz im AK
St. Georg vor dem Aus?

Eine Hamburgensie der besonderen Art steht möglicherweise vor ihrer Schließung - die Zentralambulanz für betrunkene hilflose Personen, kurz ZAB, auf dem Gelände des Krankenhauses St. Georg. Der Grund - wie könnte es anders sein - sind die Kosten dieser sozialen Einrichtung. "Definitiv entschieden ist noch gar nichts", beschwichtigt Michael Mrozek, Sprecher der zuständigen Behörde für Umwelt und Gesundheit. Man prüfe augenblicklich noch; Fakt sei jedenfalls, dass die Behörde im vergangenen Jahr Zuwendungen in Höhe von 610.000 Euro für 2500 registrierte Ausnüchterungsfälle an die ZAB gezahlt habe. Auffällig ist, dass diese für 2001 genannte Zahl der "Übernachtungen" deutlich von dem Jahresdurchschnitt abweicht, der von anderer Seite angegeben wir: "Die ZAB hat seit ihrer Gründung 1974 statistisch 6000 Fälle pro Jahr betreut", sagt Siegmar Eligehausen, Sprecher vom Landesbetrieb Krankenhäuser Hamburg (LBK). Mehr in der Welt...


SPD: St. Georg darf nicht 
zur Drogenzentrale werden

Michael Neumann (Foto) hat sich auf ganzer Linie durchgesetzt. Unter Federführung ihres 32 Jahre alten Innenexperten hat sich die SPD-Fraktion nun auch schriftlich eindeutig zu einer Kehrtwende beim Thema Innere Sicherheit bekannt. In ihrem einstimmig beschlossenen Antrag zum Haushalt der Innenbehörde spricht sich die Fraktion für die gewaltsame Verabreichung von Brechmitteln an Dealer aus - und für "geschlossene Unterbringung" jugendlicher Intensivtäter. "Wir haben unsere Position im ersten Jahr Opposition neu bestimmt und die kritischen Punkte gelöst", sagt Neumann.  "Ab jetzt greifen wir an."  "Zur Freiheit der Bürger gehört es genauso, frei von Angst vor Verbrechen und Gewalt leben zu können, wie der Schutz vor staatlicher Übermacht", heißt es in dem Antrag.  In Sachen Opferschutz fordert die SPD in dem Antrag die Gründung einer Opferhilfestiftung mit konfiszierten Verbrechensgewinnen. In der Drogenpolitik wird die Zentralisierung des Hilfeangebotes in St. Georg abgelehnt. "Man kann nicht 10 000 Drogenkranke in einem einzigen Hochhaus versorgen", so Neumann. "Der Fixstern auf der Schanze muss bleiben aber in die Lagerstraße verlegt werden." Quelle: Abendblatt.


Lange Reihe bekommt
Hamburgs größte Pizzeria

Alice von Skepsgardh (70) eröffnet in der Schulturnhalle an der Langen Reihe ein 200 Plätze-Restaurant und will laut Mopo die beste Pizza der Stadt anbieten. Eine vierköpfige Familie soll satt werden, ohne dass Ebbe im Portemonnaie ist. Die Gastronomin will vor allem Pizzen anbieten und dem Ottensener "Eisenstein" den Ruf streitig machen, die besten belegten Teigfladen Hamburgs zu machen. Zusätzlich soll es vier Hauptgerichte geben und eine Vielzahl „mediterraner“ Tapas ab 3,50 Euro. Mehr in der Mopo...


Dealer-Rufmord an
neuer Heroinambulanz

Nach jahrelangem Hickhack hatte sich die Stadt zur Heroinambulanz bekannt - quer durch alle Parteien. Jetzt kämpft das Projekt mit schweren Anlaufschwierigkeiten, die dazu führen, dass nur wenige Abhängige den Weg von der Straße in die Ambulanz wählen.  Nicht nur Dealer streuen falsche Gerüchte über die Ambulanz, sondern es ist ein schändlicher Konkurrenzkampf um die Junkies entbrannt, schreibt das Abendblatt. Weiter...



Im Frühjahr wird die 
Lange Reihe gesperrt

Ab Februar 2003 wird die Lange Reihe für acht bis neun Monate gesperrt werden. Sielbauarbeiten sind unumgänglich. Zu diesem Zweck wird von der Hamburger Stadtentwässerung die Lange Reihe in mehreren Teilstücken aufgerissen, um den in fünf Meter Tiefe liegenden Mischwasserkanal zu erneuern. Der alte Kanal ist fast 100 Jahre alt und droht einzustürzen. Mehr zu diesem Thema steht in der neuesten Ausgabe der "Blätter für St. Georg". Die interessaantesten Texte können hier vorab gelesen werden.


5,2 Millionen Euro für
neue Drogen-Häuser?

Die Stadt Hamburg kauft für eine zentrale Drogenhilfeeinrichtung in St. Georg nicht nur das Wüstenrot-Haus, sondern auch das benachbarte Schubert-Haus an der Repsoldstraße. Das hat die Kommission für Bodenordnung laut Abendblatt entschieden. Damit sei die Kommission einem Schadenersatzprozess zuvorgekommen: Die Erbengemeinschaft verlangt 500 000 Euro von der Stadt, weil das Drob Inn (Foto) und die Drogenszene vor der Tür den Wert ihrer Immobilie mindere. Eine Erbengemeinschaft hat 500 000 Euro verlangt, weil sie in der Drogenszene und dem DrobInn in der Umgebung eine Wertminderung der Immobilie sah. Über den Kaufpreis herrscht Stillschweigen, zuletzt war von 5,2 Millionen Euro die Rede. Kritiker fürchten, dass angesichts des Preises und der Größe beider Häuser alle Drogenhilfeeinrichtungen in St. Georg konzentriert werden müssen. Mehr...


St. Georg: SEK sprengt
Gullydeckel-Bande

Mit dieser Szene hätte auch ein „Tatort“ beginnen können, schreibt die Mopo: "Die Brennerstraße, St. Georg. In den frühen Morgenstunden stürmen 15 Beamte des Spezial Einsatzkommandos (SEK) aus Eutin ein Ein-Familien- Appartement. Auf engstem Raum sind dort 13 Menschen eingepfercht. Aber Mitleid löst das bei den Polizisten nicht aus: Denn alle sind Mitglieder der Gullydeckelbande. Auf ihr Konto gehen 50 Blitzeinbrüche in Hamburg, Schleswig- Holstein und Niedersachsen. Sie hatten es immer auf Tankstellen abgesehen. Um an ihr Diebesgut, Zigaretten und Alkohol, zu kommen, wurden mit Hilfe von schweren Gullydeckeln die Schaufenster eingeworfen. Gesamtwert ihrer Beute seit August diesen Jahres: 110 000 Euro. Mehr in der Mopo...


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