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Ein Stück
Alt-St. Georg
auf der Uhlenhorst
Ein Stück Alt-St. Georg ist auf der Uhlenhorst
neu erstanden. Nachdem der legendäre "Kupferkrug", Lange Reihe
/ Ecke Schmilinskystraße, Sanierungsarbeiten weichen musste, hat
Wirtin Helga Ebert - die dienstälteste Gastronomin in St. Georg -
ein Ausweichquartier am Mundsburger Damm 34 (Foto) bezogen. Dort, zwei
Busstationen hinter dem AK St. Georg, treffen sich neben neuen Gästen
viele der alten Stammkunden, und die berühmten Frikadellen und den
guten Mittagstisch gibt es auch. Mehr unter www.kupferkrug.de.
"Tageszeitung"
erinnert an
Ossietzky
in St. Georg
Ossietzky im KZ
Die Nazis verbrannten vor 70 Jahren auch die Schriften
des Friedensnobelpreisträgers Carl von Ossietzky. Aus diesem Anlass
erinnerte die "Taz" dieser Tage an den - neben Hans Albers - berühmtesten
Bürger St. Georgs, der auf Initiative des Einwohnervereins St. Georg
mit dem nach ihm benannten Platz und einer Gedenktafel in der Schmilinskystraße
geehrt wurde. Zum taz-Artikel geht es hier.
Eine rote Schleife
für
den Hansabrunnen
Am
10. Juli 2003 findet - leider mitten in den Schulferien - ein wichtiges
St. Georger Ereignis statt: Genau 125 Jahre vorher ist der Hansabrunnen
eingeweiht worden. Dies nehmen die Geschichtswerkstatt, der Bürger-
und der Einwohnerverein zum Anlass, von 11 bis 12 Uhr auf dem Platz tatsächlich
eine kleine Feier durchzuführen. Nach Trompetenstößen von
Michael Danner ("brasserie hamburg") und der Begrüßung durch
Michael Joho (Geschichtswerkstatt) werden Geschichte und Gegenwart des
Hansaplatzes in Reim- oder Moritatform präsentiert. Über Leben
und Wohnen am Hansaplatz sprechen anschließend Arne Burmeister (Einwohnerverein)
und Helmut Voigtland (Bürgerverein). Durch das Pflanzen einiger neuer
Linden durch Ingo Theel (Baugenossenschaft freier Gewerkschafter) soll
der Baumkreis um den Platz geschlossen werden. Zur Feier des Tages will
Barbara Bartels (Einwohnerverein) den Hansabrunnens mit einer großen
roten Geburtstagsschleife schmücken.
"Auf Wiedersehen,
liebe Karin"
Ex-SPD-Distriksvorsitzender
Helmut Wiederhold über den Tod der St. Georger SPD-Kommunalpolitikerin
Karin Niermeyer: "Am 13. Mai starb unsere Genossin Karin Niermeyer.
Karin war nicht nur mein Jahrgang, sie kam auch zur gleichen Zeit nach
St. Georg und begann aktiv im Distrikt mitzuarbeiten. Sie war lange Jahre
Vorstandsmitglied, davon zwei Jahre als Vorsitzende, und auch zeitweilig
Mitglied des Kreisvorstands. Für mich war sie außerdem eine
gute Freundin, die mir die Sicht der Welt aus weiblichem Blickwinkel vermittelte.
Das hat mich gelehrt, dass Frauen nicht nur die Mehrheit in der Gesellschaft
sind, sondern auch ihre Meinung in die Politik einbringen und politische
Mandate oft mit größerem Erfolg als Männer wahrnehmen können.
Sie war auch eine Freundin für mich, die sehr oft auch persönlich
mit ihrem Rat - nicht nur politisch, sondern auch privat - eine große
Hilfe war. Sie hat über 10 Jahre lang gegen ihre Krankheit gekämpft,
mit einer Kraft, die für mich bewundernswert war und wohl auch mit
ihrem Glauben als aktive Quäkerin zu erklären ist. Ich
habe mit Karin eine Freundin verloren, der Distrikt eine Genossin, die
am Ende wegen ihrer Krankheit leider nicht mehr aktiv sein konnte, die
aber dennoch bei Problemen immer noch mit Rat half. Liebe Karin, danke,
dass wir mit Dir eine Zeit in St. Georg leben und St. Georg aktiv gestalten
konnten. Wir werden Dich nicht vergessen. Helmut Wiederhold." (Quelle:
SPD
St. Georg).
"Dieses Ergebnis
macht mich
stolz"
"Dieses
Ergebnis macht mich stolz auf meine Partei“, so kommentierte der auch für
St. Georg zuständige Horner SPD-Abgeordnete in detr Bürgerschaft,
Michael Neumann, die überwältigende Unterstützung der Politik
Gerhard Schröders durch den Bundesparteitag. „Nun ist es Pflicht aller,
diesen richtigen Weg konsequent und entschlossen fortzusetzen." Der frühere
Vorsitzende der Grundwertekommission der SPD, Erhard Eppler, hat auf dem
Parteitag am 1. Juni in Berlin seine Unterstützung für die Agenda
2010 zum Ausdruck gebracht. Er erklärte: „Voll überzeugt wurde
ich eigentlich erst durch die Reformvorschläge der Kritiker. Die waren
schon Ende der 70er Jahre überholt.“ Auch der frühere SPD-Vorsitzende
Hans-Jochen Vogel stellte sich hinter das Reformpaket Schröders. Vogel
sagte am Sonntag zu den Delegierten, die Agenda 2010 könne das weitere
Ansteigen der Arbeitslosigkeit verhindern und die Kernbereiche der sozialen
Sicherungssysteme finanzierbar halten. Er forderte die Partei auf, Veränderungen
der Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen: „Wer seine Politik von der Realität
trennt, geht ins Abseits – und da gehört die SPD nicht hin.“
Immer weniger
wohnen in
St. Georg
Die Bevölkerungszahl in St. Georg ist laut
Statistischem Landesamt seit 1995 um rund 25 Prozent von 13 512 gemeldeten
Männern, Frauen und Kindern auf etwa 10 200 Personen gesunken. Würden
noch die Asylbewerber, die bis vor wenigen Jahren zu Hunderten in den Pensionen
rund um den Hansaplatz untergebracht waren, hinzugerechnet, hätte
der Stadtteil binnen acht Jahren beinahe ein Drittel seiner Bevölkerung
verloren. Entscheidend für den Bevölkerungsrückgang ist
aus Sicht von Helmut Voigtland (57), Vorsitzender des Bürgervereins
St. Georg, "dass St. Georg in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem
Hauptlebensgebiet der homosexuellen Hamburger Bevölkerung geworden
ist". Er sagt: "In Wohnungen, in denen früher Familien mit Kindern
lebten, wohnen heute zwei Personen. Das schlägt sich natürlich
auf die Statistik nieder, zumal St. Georg ohnehin schon der Stadtteil mit
den meisten Single-Haushalten ist." Mehr im Abendblatt.
Gegen Ausverkauf
der Krankenhäuser
Die
Hamburger Gewerkschaften sammeln Unterschriften gegen den Ausverkauf der
Hamburger Krankenhäuser. Ziel ist es, gut 60.000 Unterschriften zu
sammeln. Obwohl das Volksbegehren jetzt läuft, hat der Senat erklärt,
er werde, unabhängig vom Ausgang des Begehrens knapp 75 % der städtischen
Anteile am Landesbetrieb Krankenhäuser (LBK) verkaufen. "Auch hier
zeigt sich, dass dem selbsternannten 'Bürgersenat' offensichtlich
der Willen der Bürger egal ist. Wichtig scheint einzig ein scheinbar
neoliberalen Privatisierungsideologie zu folgen", sagt SPD-Innenexperte
Michael Neumann. Infos: volksbegehren-hamburg.de
Gastronom verzichtet
auf "Rudelfick
pur"
St.
Georgs neue Schwulen-Szene (Foto unten: Gays vorm Gnosa) war bislang
schon nicht arm an Attraktionen - von der Fisting- oder Fetisch-Fete für
die Leder- und Gummi-Szene bis zur geselligen Urinieren ("Golden Shower
Party") in den einschlägigen Lokalen zwischen Danziger und Böckmannstrasse.
Jetzt soll eine weitere Lücke geschlossen werden. In der Langen Reihe
soll ein "XLclub" entstehen, angeblich größte Hamburgs Gay-Disko.
Im Internet ist das Projekt bereits unter http://www.xlclub-hamburg.net
auf das Schönste präsent.
Gays vorm "Gnosa": Bald
neue Attraktionen?
Versprochen werden auf der
Homepage
der XL Gaststättenbetriebsgesellschaft i. G. Frank Wardin, Lange Reihe
2, "gutaussehende Boys und geile Musik", ein "On- und Offline-Flirtsystem"
und eine "Dark Area" für die "Suche nach dem schnellen Sex mit einem
geilen Typen". Eine andere Ankündigung wurde inzwischen (wohl aus
juristischen Gründen) von der Website getilgt: Jeden Sonntag abend,
hatte dort gestanden, werde im XL-Club eine "Live-Sex-Party" steigen -
und zwar mit "Rudelfick pur".
Lange Reihe
auch
2003 wieder
autofrei
Auch in diesem Jahr wird
am 22. September, einem Montag, der europaweit die Aktion Autofreie Stadt
begangen, in Hamburg wie immer auf der Langen Reihe. Ein Konzept soll am
23. April 2003 um 18.30 Uhr in der Verbraucher-Zentrale Hamburg, Kirchenallee
22 (nähe Hauptbahnhof), bersprochen werden. Näheres unter www.autofreiertag.de.
Polizei: Mathias
Tresp
kommt nach
St. Georg
Polizeipräsident Udo Nagel besetzt wichtige
Positionen in seiner Behörde neu. Thies Rohweder, ehemaliger MEK-Mann
und Leiter des Kommissariats 11 in St. Georg, steht künftig
dem Bereich Mitte vor. Rohweders Nachfolger in St. Georg wird Polizeirat
Matthias Tresp, der bereits Dienstgruppenleiter auf der Wache war.
Der neue Juso-Chef
heisst
Eleuterio
Ali Yilmaz Castello
Die St. Georger Jungsozialisten
- es gibt sie noch - haben einen neuen Vorsitzenden: Gewählt wurde
Eleuterio Ali Yilmaz Castellozum, Stellvertreterin ist Ellen Wicht, neuer
Kassierer Ralf Pump. Ihre Pläne: ein Basketball- und ein Fußballturnier
im Lohmühlenpark, ein Veranstaltungskalender in Zusammenarbeit mit
dem Haus der Jugend und spätestens Mitte des Jahres eine eigene Website.
Bis dahin steht Neues über die Jusos auf der Homepage
der SPD St. Georg.
St. Georg:
Trotz Schill -
die Drogenszene
lebt!
"Ortstermin
St. Georg. Eine Zigarettenlänge vor Geschäftsschluss. Entlang
der Langen Reihe quirlt das Leben. Hier ist der Stadtteil locker, hip und
lebenslustig. 50 Meter Richtung Steindamm ist er der Vorhof zur Hölle...
Es ist 2003, Ende März, der Regierungswechsel anderthalb Jahre her.
Vor zwölf Monaten hat der Polizeipräsident gesagt, die offene
Drogenszene am Hauptbahnhof sei zerschlagen. Das Straßenbild zeigt
das Gegenteil. Junkies ziehen um den Block" - bemerkenswerte Feststellungen
aus einer Mopo-Reportage, in der es weiter heisst: "'Morgens vorm Büro
und abends ist hier am meisten los', sagt Arne Burmeister, Vorsitzender
des Einwohnervereins St. Georg von 1987. 'Wenn ich ins Büro gehe,
steige ich über bis zu vier Süchtige im Hauseingang.' Viele Eigentümer
haben Eisengitter vor die Treppenaufgänge montieren lassen... 'Die
Drogenproblematik ist für uns nach wie vor Thema Nummer 1', sagt Helmut
Voigtland vom Bürgerverein St. Georg." Weiter geht's in der Morgenpost.
Was
Schill verschweigt...
Die Lage in St. Georg
ist symptomatisch fütr die Entwicklung in der Stadt: Die offene Szene
sei zerschlagen, die Zahl der Rauschgiftdelikte rückläufig, hatte
Innensenator Schill Anfang Februar im Jahresrückblick bilanziert.
Er verschwieg eine erstaunliche Entwicklung im selben Zeitraum: Von Quartal
zu Quartal registrierte die Polizei mehr Fälle, meldete im vierten
sogar ein Plus gegenüber 2001. Verzeichneten die Drogenfahnder von
Januar bis März 2002 noch einen Rückgang von 18 Prozent, wars
im nächsten Quartal lediglich ein Minus von 15,1 Prozent, im dritten
nur noch 7,4 Prozent. Und von Oktober bis Dezember gabs sogar 7,2 Prozent
mehr Anzeigen, statt 3412 waren es auf einmal 3658 Fälle, wie die
Mopo
in einem anderen Beitrag berichtet.
Transparent an der St. Georger Dreieinigkeitskirche
"Jesus wäre
nach
St. Georg
gezogen"
Dr.
Werner Thissen, Hamburgs neuer Erzbischof, hat auf Einladung von Helmut
Voigtland, dem Vorsitzenden des Bürgervereins zu St. Georg, einen
Spaziergang durch den Stadtteil unternommen. Vor zwei Monaten wurde Thissen
ins Amt eingeführt. Nach 25 Jahren im Bistum Münster reizte es
ihn nun, das Wirken und Wohnen in einem Viertel kennenzulernen, in dem
Kulturen und soziale Gegensätze aufeinander treffen. Thissens Fazit
nach drei Stunden: "Wenn Jesus heutzutage eine Wohnung gesucht hätte,
wäre er nach St. Georg gezogen." Mehr im Abendblatt...
Menschenkette:
Das
"Weltdorf"
protestierte
"Kein
Frieden für euren Krieg" und zahlreiche weitere Protestbotschaften
gegen einen Krieg im Irak hatten die meisten der etwa 700 Teilnehmer einer
Menschenkette in St. Georg auf Aufkleber, Plakate und Anstecknadeln geschrieben.
Hand in Hand reihten sich die Kriegsgegner von der St. Georgskirche (Dreieinigkeitskirche)
über die Domkirche St. Marien zur Centrums Moschee aneinander, berichtet
das Abendblatt,
wo es weiter heißt: Michael Joho (45) vom Einwohnerverein St. Georg
und Pastor Gunter Marwege (50) von der evangelischen Kirche St. Georg hatten
die Protestaktion organisiert, um ein Zeichen zu setzen. Für die beiden
Kriegsgegner ist St. Georg der ideale Ort, um für Völkerverständigung
und Frieden einzutreten. Ihr Motto: "Frieden schaffen als Nachbarn im Weltdorf
St. Georg". Nach dem Freitagsgebet in der Centrums-Moschee kamen mehrere
Hundert Muslime als Unterstützung der Kette. Mustafa Yoldash (32),
Vorsitzender der islamischen Gemeinden Hamburgs, betonte, dass Juden, Christen
und Moslems Geschwister seien und gemeinsam gegen den Krieg eintreten müssten.
Wie anderswo gegen den Krieg demonstriert wird,
steht hier.
Die US-Kriegspläne sind auch Thema einer aktuellen
SPIEGEL-online-Serie des St. Georger Journalisten Jochen Bölsche:
Teil
1: "Vorsicht mit dem Wort Vasallen",
Teil
2: Das Imperium americanum schlägt zurück,
Teil
3: "Amerikaner kommen vom Mars"
Teil
4: Vom UN-Sicherheitsrat zum Unsicherheitsrat
Teil
5: Bushs Alleingang gegen die Welt
Teil
6: Mit Stimmenkauf zur Stimmenmehrheit
Teil
7: Der Ex-Agent und die diplomatische A-Bombe
Teil
8: Der Krieg, der aus dem Think Tank kam
Teil
9: Wenn Kriegsgründe erfunden werden
Teil
10: "Ekelerregend wie Arafats Unterhosen"
Teil
11: Die PR-Kampagne der Bush-Krieger
Teil
12: Angst vorm Dolchstoß aus der Heimat
Teil
13 und Schluss: Widerstand gegen "Brainwashington"
1. März:
Helga Ebert
feiert in
neuen Räumen
"Helgas Fest" heisst das Bild
des St. Georger Malers Peter Grochmann (dessen neu gestaltete Website
übrigens sehenswert ist). Am 1. März stand wieder ein Fest mit
Helga Ebert an. Doch ihren Geburtstag feierte sie nicht im Kupferkrug (www.kupferkrug.de),
wo sie 35 Jahre hinter dem Tresen stand. Weil das Lokal an der Ecke Lange
Reihe / Schmilinskystrasse zur Zeit eine Baustelle ist, musste die "Königin
der Biere" ausweichen in das "Köpi" am Mundsburger Damm, wo sie bis
auf weiteres ihre Gäste verwöhnt. Auch hansaplatz.de gratuliert
von Herzen.
Bundesverdienstkreuz:
Ole v. B.
ehrt Lutz K.
Bundespräsident
Johannes Rau hat dem Landesvorsitzenden der "Schwusos" (Lesben und Schwule
in der SPD Hamburg), Lutz Kretschmann, das Bundesverdienstkreuz am Bande
des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am kommenden
Dienstag (4. März) wird Lutz Kretschmann das Verdienstkreuz von Hamburgs
Erstem Bürgermeister, Ole von Beust, im Rathaus überreicht. Mit
dieser Auszeichnung würdigt Bundespräsident Rau die Verdienste
von Kretschmann im Bereich der AIDS Prävention und Unterstützung
von AIDS Hilfeprojekten. Lutz Kretschmann gehört zu den Initiatoren
und Gründern des größten Fundraiser-Vereins für AIDS-Hilfsprojekte
in Deutschland, big spender e. V. Mehr...
Neuer Hamburg-Krimi
spielt im
"Villon"
Es
herrscht natürlich nicht immer eitel Sonnenschein, wenn Hamburgs Krimiautorinnen
und -autoren sich in der traditionsreichen Kneipe "Villon" in St. Georg
zusammensetzen. Eitelkeiten und kleine Sticheleien sind an der Tagesordnung,
geht es doch um Mord und Totschlag - literarisch, versteht sich. Doch ein
Mord im wirklichen Leben? Nicht vorstellbar. Oder vielleicht doch? Regula
Venske jedenfalls hat in ihrer Kriminalerzählung "Rotwein mit Schuss",
mit der die Hamburg- Krimireihe Schwarze Hefte ins sechste Jahr startet,
mal so getan, als ob: Krimiautorin Kinky Atemnot wird nach einem kräftig
alkoholgetränkten Abend in Henry Schönewalds "Villon" erschossen.
Weiter im Abendblatt...
Koerber-Stiftung
stellt
St. Georger
Initiative vor
Die
Hamburger Koerber-Stiftung, die seit langem den transatlantischen Ideenaustausch
fördert, stellt auf ihrer Website die St. Georger Initiative "Kraftwerk
Mitte" vor. Als Vertreter dieser Initiative war CVJM-Geschäftsführer
Frank Düchting (Foto) voriges Jahr im Rahmen des "USable"-Wettbewerbs
der Stiftung ausgezeichnet worden. Zur Website geht's hier.
Polizei erwischte
Dealer am
Hansaplatz
Die Hamburger Polizei hat
am 19. Februar 2003 einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen.
Nach Angaben der Beamten wurde der 32-Jährige auf frischer Tat ertappt,
als er einer Frau eine Kugel Kokain verkauften wollte. Die Drogen hatte
der Mann zuvor in seinem Mund versteckt. Nach Hinweisen der 22 Jahre alten
Käuferin durchsuchte die Polizei das Hotelzimmer des Dealers am Hansaplatz.
Sie fand 120 Gramm Heroin sowie 350 Euro vermeintliches Dealgeld.
Die Feuerwehr
übernimmt
die St. Georger
"Cognac-Ranch"
Die
meisten Besucher der Brennerstraße 8 kommen unfreiwillig, sie lallen,
torkeln, schlagen um sich, oft werden sie, auf Liegen angeschnallt, von
Polizisten oder Feuerwehrmännern hereingetragen. In der so genannten
"Cognac-Ranch" auf dem Krankenhausgelände in St. Georg (Foto) werden
schwer betrunkene Menschen ausgenüchtert. Nachdem der Senat den Etat
der Zentralambulanz für Betrunkene (ZAB) im vorigen Jahr drastisch
gekürzt hatte, sah es zunächst so aus, als ob die deutschlandweit
einzigartige Einrichtung geschlossen werden würde. Nun ist sie gerettet:
Die Feuerwehr übernimmt die ZAB. Doch es ist eine Rettung mit Nebenwirkungen.
Mehr in der taz.
SPD St. Georg:
Irak-Kurs
halten - auch
bei Gegenwind
Rund
7000 Menschen kamen mit Fackeln, Teelichtern und Wunderkerzen. Sie wollten
ein Zeichen setzen - ein Zeichen gegen den Krieg: An der Binnenalster demonstrierten
sie eine Stunde lang für Frieden im Irak. - "Kurs halten auch bei
Gegenwind: Keine deutsche Beteiligung am Krieg im Irak" ist eine Resolution
überschrieben, mit der die SPD St. Georg die Haltung der Bundesregierung
in der Frage eines möglichen Krieges im Irak unterstützt. "Kriegstreibern
dies- und jenseits unserer Grenzen" sei "eine klare Abfuhr zu erteilen".
Mehr auf der Website
der SPD St. Georg. Gegen den Irakkrieg wendet sich auch eine neue
Friedensinitiative in St. Georg, für die Michael Joho und Pastor Gunnar
Marwege
verantwortlich zeichnen. Im Internet ist die Ini hier
präsent. Eine Diskussionsveranstaltung "Worum geht´s beim (drohenden)
Irak-Krieg?" findet am Montag, 17. Februar, im Neuen Gemeindesaal, Stiftstr.
15, statt.
St. Georg:
1000 Drogenfälle
weniger als
im Vorjahr
Vom
Hauptbahnhof sind Dealer und Junkies nahezu verschwunden - jetzt haben
die angrenzenden Viertel ein Drogenproblem. So verdoppelten sich die ermittelten
Fälle von Rauschgifthandel in Eimsbüttel, Rotherbaum, Harburg
und Neuengamme. In Wilhelmsburg, Stellingen und auf der Veddel verdreifachten
sich die Taten sogar. Das alles auf noch niedrigem Niveau. Drastisch verändert
hat sich die Situation in St. Georg. Mit 1518 Fällen von Rauschgifthandel
zählte die Polizei dort voriges Jahr fast 1000 weniger als noch 2001.
Auch in der City, in St. Pauli, Altona und Ottensen ging die festgestellte
Dealerei erheblich zurück, schreibt die Mopo.
Koppel: Anwohner
sauer
über
Entpollerung
Sie
hat ihn gehegt, gepflegt, sogar Blumen gepflanzt. Jahr für Jahr. Für
Renate Timm (65) war der Grünstreifen vor dem gelb geklinkerten Mehrfamilienhaus
an der Straße Koppel in St. Georg mehr als nur irgendeine öffentliche
Fläche: "Er war mein Rosenbeet", - geschützt durch fünf
hölzerne Poller. Die sind nun weg, im Zuge der Entpollerung abgebaut.
"Jetzt stellen Wildparker ihre Autos darauf", sagt Timm. Schlamm statt
Grün. Der Ärger ist groß. Im gesamten Haus. Und nicht nur
wegen des Beetes. Mehr im Abendblatt...
"Szene Hamburg":
Pflichtlektüre
für St.-Georg-Freunde
Die
Februar-Ausgabe der "Szene Hamburg" ist Pflichtlektüre für alle
Freunde St. Georgs. In einer gut recherchierten Titelgeschichte zeichnet
das Monatsblatt ein Stadtteil-Porträt von großer Tiefenschärfe.
Unter der Überschrift "Gays 'n' Lofts 'n' Multikulti" etwa heisst
es: "Früher Arbeiterviertel, dann wegen Drogen und Prostitution in
den Schlagzeilen. Heute ein Sammelsurium aus Gays und Muslimen, Yuppies
und Familien, Glanz und Elend. St. Georg – quo vadis?"
In
einer Porträt-Strecke setzt das Blatt auch der Kupferkrug-Wirtin
Helga Ebert (Foto) ein Denkmal, die wegen Umbauarbeiten während der
nächsten Monate in ihrem Lokal Lange Reihe / Ecke Schmilinskystrasse
eine Pause einlegen muss und die demnächst vor der Entscheidung steht,
ob sie anschliessend unter erschwerten Bedingungen weitermachen kann. -
Auf ihrer Website
schreibt die "Szene" über das neue Heft: " Für die Februar-Ausgabe
haben wir uns auf den Weg in den 'Stadtteil hinterm Bahnhof' gemacht:
Andrea Ritter über städtebauliche Begehrlichkeiten und die schwule
Majority, Anne Otto über Hamburgs afghanische Community am Steindamm,
Christoph Twickel im Gespräch mit Schauspielhaus-Star Wiebke Puls
und die besten Shopping- und Ausgeh-Tipps, zusammengestellt von Julia Kappes."
Zitat
"Ausgedehnte Artikelsammlungen, große Linkliste,
aktuelle Termine: Die ausgezeichnete Website www.hansaplatz.de
ist St. Georgs Info-Sammelbecken im Netz."
SZENE HAMBURG 2/2003
Der neuer Bischof
will
St. Georg
kennenlernen
"Mit
Gottes Hilfe werde ich mein Amt als Erzbischof von Hamburg ausüben",
verkündete Werner Thissen mit klarer, fester Stimme - und gestaltete
dann in der Domkirche St. Marien präsent und souverän einen Gottesdienst,
der wohl von den meisten der 800 Besucher in der Kirche trotz seiner Länge
von zwei Stunden als feierlich und lebendig zugleich empfunden wurde. Das
Abendblatt
urteilte: Der "bodenständige Mann vom Niederrhein", wie Kardinal Karl
Lehmann Thissen nannte, habe seinen ersten Auftritt in Hamburg überzeugend
absolviert.
Thissen will nach der Einführung in sein Amt
so schnell wie möglich Kontakte knüpfen, auch in Problemstadtteilen
wie St. Georg. "Wo Menschen sind, muss Kirche sein", sagt Thissen, der
übrigens auch Gedichte schreibt. Mehr...
Veranstaltungsreihe
zur Machtergreifung
Die
Geschichtswerkstatt St. Georg lädtin diesen Tagen zu einer Reihe von
Gedenkveranstaltungen ein, die der "Machtergreifung" der Nazis 1933 in
St. Georg gewidmet sind. Ausserdem wird im Kulturladen, Lange Reihe 111,
eine Ausstellung "Schöne Zeiten, schlechte Zeiten: St. Georg 1918
bis 1933" gezeigt. Ein Klönschnack ist dem Thema "70 Jahre danach
- Erinnerungen an das Jahr 1933 und die Machtübernahme der Nazis"
gewidmet. Alle Termine hier.
Wie der Senat
die
Drogenflut
stoppen will
Mit
einer Verknappung des Drogenangebots, verstärkter Prävention
vor allem in Schulen und einer zielgenaueren Hilfe für Süchtige
will Hamburg das Drogenproblem in den Griff bekommen. Das geht aus dem
neuen Drogenkonzept des Senats vor, das dem Abendblatt
vorliegt. Als Hauptprojekt wird das geplante Drogenhilfezentrum in St.
Georg erwähnt, das die Einrichtungen Drob Inn (Foto), ReAlex und Nox
aufnehmen wird. Die Süchtigen sollen direkt in die Entgiftung und
Therapie gelangen, es wird Ruhebetten für Crack-Abhängige geben.
Bis Ende Januar sei ein Bauantrag einzureichen, der Umbau soll im September
fertig sein.
Heinrich-Wolgast-Schule:
Türkisch
wird Schulfach
Zum
1. August werden in Hamburg, bundesweit einzigartig, zwei Deutsch-Türkische
Grundschulen in Dulsberg und St. Georg eingerichtet. Das Kooperationsprojekt
zwischen der Behörde für Bildung und Sport und dem türkischen
Erziehungsministerium wendet sich an die größte Gruppe fremdsprachiger
Schüler in Hamburg: Von insgesamt 160 000 Schülern sind 13 000
türkischer Abstammung. In einer zusätzlich eingerichteten Klasse
an der Heinrich-Wolgast-Schule
(St. Georg) und der Schule Lämmersieth (Dulsberg) werden ab dem ersten
Schuljahr 14 Stunden Sprachunterricht pro Woche erteilt - Deutsch und Türkisch.
Dafür stehen je Klasse drei Lehrkräfte zur Verfügung: zwei
deutsche und eine türkische. Mehr im Abendblatt...
Schill und
St. Georg:
Eine Zwischenbilanz
"Hauptstadt
des Verbrechens" - mit diesem Befund und der Ankündigung, die Kriminalitätsrate
zu halbieren, war Ronald Schill in den Wahlkampf gezogen. "Hauptstadt des
Versprechens" - unter dieser Überschrift zog die "Zeit" dieser Tage
eine "Zwischenbilanz" des Schillschen Wirkens. Darin heißt es unter
anderem wörtlich:
"Ein Gewinn für Hamburg ist ... die deutlich
sichtbare Veränderung am Hauptbahnhof: Wo
vor
eineinhalb Jahren noch Junkies in ihrem Erbrochenen
lagen oder sich Spritzen setzten, wo Dealer Passanten
belästigten und die Polizei foppten, da mischen
sich
heute fast nur noch die unterschiedlich uniformierten
Sicherheitskräfte von Polizei, Bundesgrenzschutz,
Bahn
und Einkaufspassage unter die Reisenden. 400 000
Menschen täglich, so viele nutzen den Bahnhof,
können sich von diesem Fortschritt überzeugen
-
zweifellos ein Erfolg.
Die Frage ist nur: Wessen Erfolg? "Wir konnten
nicht
feststellen, dass sich mit dem Regierungswechsel
irgendetwas geändert hätte", sagt eine
Sprecherin der
Bahn. Alle wichtigen Neuerungen seien schon zuvor
vom damaligen SPD-Innensenator Scholz eingeführt
worden, dem heutigen SPD-Generalsekretär.
Dummes Zeug, entgegnet zwar Schills Staatsrat
Wellinghausen, doch in der Tat, so war es wohl:
"Rund
um den Hauptbahnhof ist es ruhiger geworden, viele
Dealer sind ausgewichen", das konzedierte sogar
die
Bild-Zeitung der rot-grünen Landesregierung
vor der
Wahl. Richtig ist allerdings auch, was Ronald
Schill
damals anmerkte: "Das hat Scholz bei mir abgeguckt."
Erst angesichts der drohenden Wahlniederlage rang
sich die Regierung zu ihrer repressiven Drogenpolitik
durch. So gesehen, ist die veränderte Lage
am
Hauptbahnhof durchaus ein Erfolg Schills - des
Wahlkämpfers freilich, nicht des Senators.
Sieht man sich heute in der Umgebung des
Hauptbahnhofes um, bemerkt man allerdings schnell,
dass von einer "Zerschlagung der größten
offenen
Drogenszene Europas" (Schill) nicht die Rede sein
kann: Die Szene wurde lediglich ein paar hundert
Meter weit abgedrängt. Zwischen Bahngleisen,
einer
stark befahrenen Straße und einem
heruntergekommenen Park arbeiten dort die
Drogenhelfer des Drob Inn, die ihrer Klientel
unter
anderem einen Raum für den ungestörten
Drogenkonsum anbieten. Vor ihrer Baracke drängeln
sich die Junkies. Die Polizei beschränkt
sich hier darauf
zu tun, was man vorher am Bahnhof tat: "Wir
versuchen, die Szene auf einem bestimmten Niveau
zu
halten", sagt Thieß Rohweder, der von Schill
eingesetzte Leiter des zuständigen Kommissariats.
Wer sich eine Weile mit Rohweder unterhält,
der
bekommt Dinge zu hören, wie Schill und seine
Wähler
sie wohl nur von sozialdemokratischen Weichlingen
erwarten würden:
- dass man es teilweise mit Süchtigen
zu tun habe, die man aufgrund ihres körperlichen
Zustands nicht in Haft nehmen könne
- dass 80 bis 100 dieser Leute sich des Nachts
m angrenzende Stadtteil Sankt Georg aufhielten, von wo
man sie auch nicht vertreiben könne
- dass es nur darum gehen könne, "diese Gruppen
so
klein wie möglich und Belastung für
bestimmte
Örtlichkeiten so gering wie möglich
zu halten" - und
dass weitergehende Ziele durch Repression einfach
nicht zu erreichen seien. "Da muss was anderes
passieren."
Der volle Wortlaut des "Zeit"-Artikels steht hier.
Hotel Atlantic:
Alte
Lüster,
neuer Glanz
Jahrelang
schlummerten sie im Dachgeschoss des altehrwürdigen Hotels. Zum Schutz
vor Beschädigungen in Leinen-Baumwoll-Tücher eingewickelt, hingen
sie an den Dachbalken. Doch zum Silvesterabend strahlen und funkeln sie
nun wieder mit der neu gestalteten Halle des Hotel Atlantic um die Wette.
Drei Kronleuchter aus der Zeit der Jahrhundertwende, die schon zur Einweihung
des Grandhotels 1909 an der Außenalster in der Lobby für Licht
und Prunk sorgten. "Sie passen mehr denn je zum Stil unseres Hauses, zeigen
unsere gelungene Verbindung von Tradition und Zeitgeist", freut sich Hotel-Direktor
Sebastian Heinemann (38). Rund 80 Kilogramm wiegt jeder der kostbaren Lüster
mit jeweils 120 echten Bleikristallen. Mehr im Abendblatt.
Kreuzigungsgruppe
statt Schrott-Skulptur?
In ihrer neuesten Ausgabe berichten die "Blätter"
des Bürgervereins über Pläne, die umstrittene Hellinger-Skulptur
am Spadenteich abzubauen und durch eine Replik der mittelalterlichen
Kreuzigungsgruppe aus der St. Georger Dreieinigkeitskirche
zu ersetzen. Eine offizielle Darstellung der Schrott-Skulptur steht im
Internet.
Die Kreuzigungsgruppe ist in der Dezember-Ausgabe der "Blätter" beschrieben,
die aus aktuellem Anlaß einen lesenswerten Artikel aus dem Jahre
1957 nachdrucken.
Zentralambulanz
im AK
St. Georg
vor dem Aus?
Eine
Hamburgensie der besonderen Art steht möglicherweise vor ihrer Schließung
- die Zentralambulanz für betrunkene hilflose Personen, kurz ZAB,
auf dem Gelände des Krankenhauses St. Georg. Der Grund - wie könnte
es anders sein - sind die Kosten dieser sozialen Einrichtung. "Definitiv
entschieden ist noch gar nichts", beschwichtigt Michael Mrozek, Sprecher
der zuständigen Behörde für Umwelt und Gesundheit. Man prüfe
augenblicklich noch; Fakt sei jedenfalls, dass die Behörde im vergangenen
Jahr Zuwendungen in Höhe von 610.000 Euro für 2500 registrierte
Ausnüchterungsfälle an die ZAB gezahlt habe. Auffällig ist,
dass diese für 2001 genannte Zahl der "Übernachtungen" deutlich
von dem Jahresdurchschnitt abweicht, der von anderer Seite angegeben wir:
"Die ZAB hat seit ihrer Gründung 1974 statistisch 6000 Fälle
pro Jahr betreut", sagt Siegmar Eligehausen, Sprecher vom Landesbetrieb
Krankenhäuser Hamburg (LBK). Mehr in der Welt...
SPD: St. Georg
darf nicht
zur Drogenzentrale
werden
Michael
Neumann (Foto) hat sich auf ganzer Linie durchgesetzt. Unter Federführung
ihres 32 Jahre alten Innenexperten hat sich die SPD-Fraktion nun auch schriftlich
eindeutig zu einer Kehrtwende beim Thema Innere Sicherheit bekannt. In
ihrem einstimmig beschlossenen Antrag zum Haushalt der Innenbehörde
spricht sich die Fraktion für die gewaltsame Verabreichung von Brechmitteln
an Dealer aus - und für "geschlossene Unterbringung" jugendlicher
Intensivtäter. "Wir haben unsere Position im ersten Jahr Opposition
neu bestimmt und die kritischen Punkte gelöst", sagt Neumann.
"Ab jetzt greifen wir an." "Zur Freiheit der Bürger gehört
es genauso, frei von Angst vor Verbrechen und Gewalt leben zu können,
wie der Schutz vor staatlicher Übermacht", heißt es in dem Antrag.
In Sachen Opferschutz fordert die SPD in dem Antrag die Gründung einer
Opferhilfestiftung mit konfiszierten Verbrechensgewinnen. In der Drogenpolitik
wird die Zentralisierung des Hilfeangebotes in St. Georg abgelehnt. "Man
kann nicht 10 000 Drogenkranke in einem einzigen Hochhaus versorgen", so
Neumann. "Der Fixstern auf der Schanze muss bleiben aber in die Lagerstraße
verlegt werden." Quelle: Abendblatt.
Lange Reihe
bekommt
Hamburgs größte
Pizzeria
Alice
von Skepsgardh (70) eröffnet in der Schulturnhalle an der Langen Reihe
ein 200 Plätze-Restaurant und will laut Mopo die beste Pizza der Stadt
anbieten. Eine vierköpfige Familie soll satt werden, ohne dass Ebbe
im Portemonnaie ist. Die Gastronomin will vor allem Pizzen anbieten und
dem Ottensener "Eisenstein" den Ruf streitig machen, die besten belegten
Teigfladen Hamburgs zu machen. Zusätzlich soll es vier Hauptgerichte
geben und eine Vielzahl „mediterraner“ Tapas ab 3,50 Euro. Mehr in der
Mopo...
Dealer-Rufmord
an
neuer Heroinambulanz
Nach
jahrelangem Hickhack hatte sich die Stadt zur Heroinambulanz bekannt -
quer durch alle Parteien. Jetzt kämpft das Projekt mit schweren Anlaufschwierigkeiten,
die dazu führen, dass nur wenige Abhängige den Weg von der Straße
in die Ambulanz wählen. Nicht nur Dealer streuen falsche Gerüchte
über die Ambulanz, sondern es ist ein schändlicher Konkurrenzkampf
um die Junkies entbrannt, schreibt das Abendblatt. Weiter...
Im Frühjahr
wird die
Lange Reihe
gesperrt

Ab Februar 2003 wird die
Lange Reihe für acht bis neun Monate gesperrt werden. Sielbauarbeiten
sind unumgänglich. Zu diesem Zweck wird von der Hamburger Stadtentwässerung
die Lange Reihe in mehreren Teilstücken aufgerissen, um den in fünf
Meter Tiefe liegenden Mischwasserkanal zu erneuern. Der alte Kanal ist
fast 100 Jahre alt und droht einzustürzen. Mehr zu diesem Thema steht
in der neuesten Ausgabe der "Blätter für St. Georg". Die interessaantesten
Texte können hier
vorab gelesen werden.
5,2 Millionen
Euro für
neue Drogen-Häuser?
Die
Stadt Hamburg kauft für eine zentrale Drogenhilfeeinrichtung in St.
Georg nicht nur das Wüstenrot-Haus, sondern auch das benachbarte Schubert-Haus
an der Repsoldstraße. Das hat die Kommission für Bodenordnung
laut Abendblatt entschieden. Damit sei die Kommission einem Schadenersatzprozess
zuvorgekommen: Die Erbengemeinschaft verlangt 500 000 Euro von der Stadt,
weil das Drob Inn (Foto) und die Drogenszene vor der Tür den Wert
ihrer Immobilie mindere. Eine Erbengemeinschaft hat 500 000 Euro verlangt,
weil sie in der Drogenszene und dem DrobInn in der Umgebung eine Wertminderung
der Immobilie sah. Über den Kaufpreis herrscht Stillschweigen, zuletzt
war von 5,2 Millionen Euro die Rede. Kritiker fürchten, dass angesichts
des Preises und der Größe beider Häuser alle Drogenhilfeeinrichtungen
in St. Georg konzentriert werden müssen. Mehr...
St. Georg:
SEK sprengt
Gullydeckel-Bande
Mit
dieser Szene hätte auch ein „Tatort“ beginnen können, schreibt
die Mopo: "Die Brennerstraße, St. Georg. In den frühen Morgenstunden
stürmen 15 Beamte des Spezial Einsatzkommandos (SEK) aus Eutin ein
Ein-Familien- Appartement. Auf engstem Raum sind dort 13 Menschen eingepfercht.
Aber Mitleid löst das bei den Polizisten nicht aus: Denn alle sind
Mitglieder der Gullydeckelbande. Auf ihr Konto gehen 50 Blitzeinbrüche
in Hamburg, Schleswig- Holstein und Niedersachsen. Sie hatten es immer
auf Tankstellen abgesehen. Um an ihr Diebesgut, Zigaretten und Alkohol,
zu kommen, wurden mit Hilfe von schweren Gullydeckeln die Schaufenster
eingeworfen. Gesamtwert ihrer Beute seit August diesen Jahres: 110 000
Euro. Mehr in der Mopo...
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