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Schill: Erfolge in St. Georg bewirken Verbrechensrückgang

"Hamburg ist nicht länger die Hauptstadt des Verbrechens, sondern der Verbrechensbekämpfung." Es sei ein "phänomenaler Erfolg", dass die Hansestadt höchstwahrscheinlich den stärksten Rückgang der Kriminalität im bundesweiten Vergleich verzeichne. Wesentlicher Grund dafür: "Wir haben die größte offene Drogenszene in Europa zerschlagen." Mit diesen Worten präsentierte Ronald Schill (44)  die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2002. Es gab 17,2 Prozent (minus 843 Fälle) weniger Fälle von Drogenhandel und Rauschgiftschmuggel - trotz deutlich verstärkter Polizeipräsenz. Im Zuge der Zersplitterung der Drogenszene geht auch die Beschaffungskriminalität zurück: So verzeichnet die Statistik etwa 20 Prozent weniger Ladendiebstähle in der Innenstadt. Hamburg sei jetzt unattraktiv für den "Junkie-Tourismus", so Schill. Zudem habe sich die Zahl der Haftbefehle für Dealer im Jahresvergleich von 192 auf 496 mehr als verdoppelt. Die SPD sprach von "Trickserei". Mehr im Abendblatt.


Schüsse im Insel-Café: Zehn Jahre Gefängnis

Im Inselcafé-Prozess hat das Landgericht Hamburg den Angeklagten Soheil M.-S. zu zehn Jahren Jugendstrafe wegen Totschlags verurteilt. Der gebürtige Iraner hatte in der Nacht zum 1. Mai 2001 bei einer Feier im Inselcafé auf der Alster zwei Menschen erschossen. Das Gericht hielt sich mit seinem Urteil an die Forderung der Staatsanwaltschaft, die die Höchststrafe gefordert hatte, die der zur Tatzeit 19-Jährige nach Jugendstrafrecht erhalten konnte.  14 Monate hatte der Prozess gedauert, 116 Zeugen wurden vernommen, um aufzuklären, was an jenem Abend geschah, als 300 junge Menschen bei einer HipHop-Party in den Mai feiern wollten. Soheil M.-S., der mit Freunden auf die Party kam, traf dort auf Hakan Y. „Aus unreifem Imponiergehabe und Geltungsbedürfnis" so die Richter, provozierte M.-S. einen Streit, der zunächst geschlichtet werden konnte. Gegen 4.30 Uhr morgens suchte M.-S. wieder die Auseinandersetzung, diesmal mit einer Gruppe um Mizrap Y., dem 25-jährigen Bruder seines Rivalen. Als dieser auf ihn losgehen wollte, sagten Zeugen aus, habe Soheil M.-S. lächelnd einen Revolver aus dem Hosenbund gezogen und gerufen: „Will jetzt noch jemand was?"  Als der bis dahin unbeteiligte 24-jährige Ömür K. versuchte, M.-S. zur Aufgabe zu bewegen, schoss dieser ihm zunächst in den Oberschenkel, streckt den Flüchtenden dann mit zwei Schüssen in den Rücken nieder. Danach feuerte er Mizrap Y. aus weniger als zwei Metern Entfernung drei Mal in die Brust. Y. verblutete am Tatort.


Leichenfund in St. Georg

Der 43-jährige Michael W. steht im Verdacht, die 41-jährige Michaela V. totgetreten zu haben. Eine Nachbarin hatten gegen 3 Uhr laute Geräusche aus der Wohnung der Frau an der Rostocker Straße gehört. Dann folgten Schmerzensschreie. Die Nachbarin unternahm offenbar nichts. Am Sonnabend um 9.55 Uhr rief Michael W. die Feuerwehr. Er gab an, seine nackte Freundin leblos neben seinem Bett gefunden zu haben. Eine Sektion ergab später diverse Rippenbrüche und Hämatome. Da der Freund des Opfers blutverschmierte Turnschuhe hatte und widersprüchliche Angaben machte, wurde er festgenommen. Vor der Mordkommission behauptete er, die Frau habe ihn angegriffen (Mopo).


Moschee-Razzia - ein Schlag ins Wasser?

Auf der Suche nach einem mutmaßlichen Terroristen hat die Polizei eine Moschee am Kleinen Pulverteich in St. Georg durchsucht (Foto). Der Verdächtige soll einen Sprengstoffanschlag geplant haben. Ein mobiles Einsatzkommando umstellte die El-Nour- Moschee, zu der auch ein Gästehaus mit 90 Betten gehört. Waffen oder Sprengstoff seien bei der Durchsuchung nicht gefunden worden, sagte Polizeisprecher Reinhard Fallak. - Gegen Abend verstärkte sich der Eindruck, dass die Aktion ein Schlag ins Wasser gewesen ist. Offiziell verlautete, es gebe es keinen Anfangsverdacht für eine konkrete Straftat. Nach dem Hinweis einer Sicherheitsbehörde suche die Polizei aber weiter nach einem bisher nicht bekannten Ägypter, hieß es. Ein Mann dieses Namens sei bei der Durchsuchung aber nicht angetroffen worden, auch kannte keiner der Hausbewohner diese Person. Empört über die Razzia zeigte sich Ahmet Yazici vom "Bündnis der islamischen Gemeinden in Norddeutschland" (BIG): Mit der Aktion würden "einmal mehr alle Muslime unter Pauschalverdacht gestellt."  Die Behörden würden „medienwirksame Shows“ abziehen, hätten aber nicht einmal das Beweismaterial, um die Al-Kuds-Moschee am Steindamm zu schließen. Mehr...

Zwei Tage zuvor hatte "Bild" Hamburg unter Verweis auf den Verfassungsschutz mehrere angebliche Treffpunkte Hamburger Islamisten genannt, überwiegend in St. Georg. Wörtlich hiess es in dem Blatt: "Der Verfassungsschutz nennt insbesondere die Al-Quds-Moschee am Steindamm, die Mouhajerin-Moschee in der Kirchenallee, die Nur-Moschee (Kleiner Pulverteich) und die Imam-Ali-Moschee (Außenalster)". In der Aufzählung fehlt die Central-Moschee in der Böckmannstrasse, die sich kürzlich in einer Presseerklärung von terroristischen Bestrebungen distanziert hat.

Kurz vor dem ersten Jahrestages des islamistischen Massenmordes in den USA waren vor der berüchtigten Al-Kuds-Moschee am Steindamm in St. Georg zwei TV-Teams angegriffen worden. Mehr unter KIEZ...


Massenmörder trainierte Knaben in St. Georger Moschee

St. Georg kommt in Sachen Terrorismus aus den Schlagzeilen nicht heraus. Für Aufsehen sorgte jetzt laut Welt der Fall einer Mutter aus Steilshoop, die mit ihren beiden minderjährigen Söhnen zum Islam konvertiert war. Die beiden Jungen knüpften daraufhin "engsten Kontakt" zum Hamburger Massenmörder Atta, der sie in den strengen Regeln des fundamentalistischen Islam ausbildete. Wie der „Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe berichtet, war die Mutter, Betreiberin einer Imbiss-Stube auf der Reeperbahn, durch ihre persönliche Beziehung zu einem Jordanier zum Islam konvertiert. Atta selbst wurde daraufhin der persönliche Lehrer ihres 14-jährigen Sohnes Marek. Atta war auch bei seiner Beschneidung dabei. In Gruppen von zehn bis 15 Leuten trafen sich Attas Jünger "in den Moscheen des Stadtteils St. Georg". Dabei griff der selbst ernannte Islam-Lehrer laut "Welt"zu drastischen Erziehungsmethoden. Er drohte mit Schlägen und verlangte, dass die Jugendlichen keine sexuellen Beziehungen zu Mädchen eingehen dürften. Drei bis vier Mal in der Woche trafen sich die Konvertiten zum Beten, am Sonnabend lernten sie in der Kuds-Moschee (Steindamm) die korrekte Lektüre des Koran, am späten Sonntagabend stand Islamunterricht auf dem Programm. Marek, der sich fortan Muhammed nennen musste, sagte lat "Welt": „Atta genoss unglaublichen Respekt.“


Alstervergnügen: Afrikaner vergewaltigt Zwanzigjährige

Die unfassbare Vergewaltigung während des Alstervergnügens. Zwei Tage nach der Tat war das Opfer  noch immer nicht vernehmungsfähig. Mit schwerem Schock liegt die 20-Jährige in einem Hamburger Krankenhaus. Ein unbekannter Schwarzafrikaner war am Sonnabendabend in einem Klohäuschen auf der Lombardsbrücke, Ecke Ballindamm über die junge Frau hergefallen. Nur eine millimeterdicke Plastikwand trennte die 20-Jährige von zigtausenden Besuchern der Amüsiermeile rund um die Alster. Nach bisherigen Ermittlungen des Sitten-Dezernats im Landeskriminalamt ereignete sich die Tat gegen 22.05 Uhr. Die Frau hatte gerade einen von hunderten, rund um das Wasser aufgestellten WC-Container betreten. Und vergessen, die Tür hinter sich zu schließen. Mehr in der Mopo...


Crack: Polizei schliesst Hotel in St. Georg

Beamte des Hamburger Rauschgiftdezernates haben am 5. August ein Hotel im Stadtteil St. Georg sowie eine Wohnung in Wedel (Kreis Pinneberg) durchsucht. Wie die Polizei mitteilte, wird gegen die 58-jährige Betreiberin des Hotels seit mehreren Monaten ermittelt. Der Frau wird vorgeworfen, vom Handel mit Crack in den Hotelzimmern gewusst zu haben. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung in Wedel seien zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt worden. Das Hotel wurde geschlossen. Mehr...


Menschenhandel: Brutaler Zuhälter aus St. Georg gefasst

Jetzt sitzt auch der letzte Komplize der brutalen Zuhälterbande in Haft: 15 Monate nach einer Großrazzia in St. Georg gegen eine Bande von Litauern, die drei Frauen zur Prostitution zwangen, haben Fahnder einen 34 Jahre alten Rumänen in einem Eutiner Kaufhaus überwältigt. Daniel M. wurde mit internationalem Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubes und schweren Menschenhandels gesucht. Er wollte sich ins Ausland absetzen, meldet das Abendblatt.


Raub in St. Georg - Täter hatte Crack geraucht

Raub in St. Georg: Einer der beiden Räuber ist Intensivtäter, erst 18 Jahre alt. Drei Haftstrafen hat der Jugendliche in den vergangenen zweieinhalb Jahren abgesessen, nur vier der letzten 30 Monate nicht in einem Gefängnis verbracht. Doch nur Tage später, seit denen Robert R. wieder draußen ist, wurde er laut Abendblatterneut rückfällig. Zusammen mit einem Komplizen (22) hat der 18 Jahre alte Drogenabhängige am Nachmittag vor der Tat, so sagt er, Crack geraucht, dann sein Opfer an der Repsoldstraße angehalten, angeblich, um Schulden einzutreiben. Sein Komplize hielt dem 25-Jährigen ein Messer an den Hals, beim Durchsuchen fanden die Räuber 25 Euro. Die Räuber flüchteten in einem Honda, wurden aber von der Polizei noch in der Nähe geschnappt. Beide kamen vor den Haftrichter.


Steindamm: Wirbel um den "letzten Luden"

In großen Lettern prangte dieser Tage auf der Fassade des ehemaligen Scientologen-Sitzes am Steindamm ein eindeutig unmoralisches Angebot für 19,99 Euro, das "unzweifelhaft dem Rotlichtgewerbe zuzuordnen ist", wie die "Welt" berichtet: "Solcherlei Angebote erhitzen die Gemüter der Anwohner." Die von Nachbarn alarmierten Beamten der gegenüberliegenden Wache 11 konnten die Anwohner aber beruhigen: Die Firmenschilder für das Rotlichtetablissement sind Dekoration für einen Film. Zurzeit dreht dort die "Goldkind Filmproduktion" den Kinostreifen "Der letzte Lude" mit dem Hamburger Lotto King Karl.


"St. Georg zwischen Resignation und Kampfgeist"

"Verlorenes Gebiet": So bezeichnet die Reporterin Elke Spanner den Stadtteil St. Georg, den sie nach der Säuberung des Hauptbahnhofs und der Ankündigung, die Drogenhilfe im Viertel zu zentralisieren,  "zwischen Resignation und Kampfgeist" sieht. Ihre Reportage in der "taz" beginnt mit den Sätzen: "Einzelzimmer, Doppelzimmer. Auch Frühstück gibt es, lockt das Neonschild, aber über Nacht ist Roswitha noch nie geblieben. Sie geht immer stundenweise ins Hotel. So lange, wie der Freier braucht. So oft, wie sie braucht, um den Stoff für einen Tag zusammenzubekommen. Sie steht eine Ecke weiter, hier kennt man sie. Neben ihr die hochhackigen Schuhe, die auf Dauer so unbequem sind. In die schlüpft sie nur schnell, wenn sich ein Mann mit musterndem Blick nähert, wenn einer kommt, der Beine, Po und Busen schon von weitem inspiziert..." Weiter in der taz Hamburg.


Bulgarinnen zur Prostitution gezwungen

Der Hamburger Polizei sind am Mittwochabend zwei Menschenhändler in einem Hotel im Stadtteil St. Georg ins Netz gegangen. Die beiden 24 und 33 Jahre alten Männer hätten bulgarische Frauen nach Deutschland geschleust und sie hier zur Prostitution gezwungen. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag konnten zwei Frauen in ein Polizeikommissariat flüchten und die Beamten auf die Spur der Männer bringen. Gegen einen von ihnen lag bereits ein Haftbefehl vor. Eine weitere Bulgarin wurde der Ausländerbehörde übergeben.


St. Georg ruhiger - Polizei schließt Modellwohnungen

 
Die Hamburger Polizei hat in den vergangenen Jahren die Zahl der Modellwohnungen in Hamburg mehr als halbiert. Von den einst 900 Wohnungen, in denen 1997 noch um die 2500 vornehmlich illegal in Deutschland arbeitende Prostituierte untergebracht waren, gibt es heute noch knapp 400. Auch in St. Georg sei es "ruhiger" geworden, schreibt die "Welt" unter Berufung auf die Polizei. Entwarnung ist trotzdem nicht gegeben. Die Szene ist nach Einschätzung von Experten des Landeskriminalamtes professioneller geworden. Außerdem bereitet den Beamten ein neuer Trend Kopfzerbrechen. Illegale Prostituierte arbeiten immer öfter über Handy, machen nur noch Haus und Hotelbesuche. Die Hintermänner seien so schwerer zu kriegen, schreibt die Welt.

Hurenkrieg: Immer mehr Gewalt durch Crack

Die Warnungen von Drogenexperten, dass der Trend zum Horrorgift Crack für zusätzliche Gewalttätigkeit in der Szene sorgt, scheint sich zu bewahrheiten. Ein 29-Jähriger, der nachts nach Kneipenschluss über die Lange Reihe schlenderte, wurde von zwei Süchtigen überfallen, die ihm ein langes Messer in den Bauch rammten und ihm drei Euro abnahmen. Das Opfer kam ins AK St. Georg, wo ihm eine Notoperation das Leben rettete. Am Steindamm ist inzwischen ein "Hurenkrieg" um Drogen und Freier entbrannt. Mehr unter MILIEU...



 
 
 
 


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