Die Deutsche Fährstraße und das Krimiland Kehdingen-Oste in Presse und Internet - Januar 2008

Mehr aktuelle Nachrichten unter www.ostemarsch.de


Literatur

Loewe über
Walfänger


Erscheint im Juni: neuer Historienroman

31. 1. 2008. Die Walfänger von der Oste (Website hier) wirken offenbar inspirierend: Ihren nächsten - den vierten - Historienroman widmet die Rönndeicher Autorin und Oste-Literaturpreisträgerin Elke Loewe den norddeutschen Grönlandfahrern aus dem 18. Jahrhundert.


Walkinnladen aus dem Walfängerort Geversdorf

In der Verlagsankündigung des Buches, das im Juni bei Rowohlt erscheint, heißt es: "Was ist die Kälte des Nordmeers gegen das Eis in den Herzen?
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts verdingt sich Claus Marten als Harpunier auf einem Walfänger. Er liebt die gefährliche Arbeit auf See. Bis ihn ein dummer Streit mit seinem Bruder Joenes das Augenlicht kostet. Claus verzichtet zugunsten von Joenes auf seine Verlobte, die er als Krüppel nicht ernähren kann. Und Geeske hat von nun an zwei Männer. Gut gehen kann das nicht."


Wischhafen

Prahmfähre
für Radler?


Sperrwerk Wischhafen: Lücke im Elberadweg

30. 1. 2008. Eine Prahmfähre oder eine Brücke soll die Lücke im Elberadweg zwischen dem Fährkopf Wischhafen und der Insel Krautsand/Kahlesand schließen. Dafür hat sich der Wischhafener Tourismusausschuß am Montag ausgesprochen.

Hintergrund: Wann immer das Sperrwerk für die Schifffahrt geöffnet ist, können Radler die Süderelbe nicht queren. Jetzt soll eine Machbarkeitsstudie klären, ob dort eine Brücke gebaut oder eine Prahmfähre verkehren soll.

Für den Einsatz einer Prahmfähre an dieser Stelle spricht sich seit Jahren die AG Osteland e. V. aus. Eine Fähre wäre auch eine ideale Bereicherung der Deutschen Fährstraße, die von der AG Osteland betrieben wird und am Fährkopf Wischhafen den Elberadweg kreuzt.


Oberndorf

Anleger für
Großschiffe


Horeis (2. v. l.) am Dienstag in der Sitzung

30. 1. 2008. Ein gewaltiger Anschub für den Oste-Tourismus zeichnet sich in Oberndorf ab. Am Dienstagabend billigte der Finanz- und Tourismusausschuß des Rates den Etatentwurf, der den Bau eines neuen Anlegers für Fahrgastschiffe (143 300 Euro) vorsieht, der, wenn alles klappt, im Mai zu Wasser gelassen werden kann, wie Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) hofft. Am 7. Februar steht dazu in Oberndorf noch ein wichtiges Gespräch mit dem Amt für Landentwicklung an.

Wie Fachbereichsleiter Holger von der Lieth ausführte, sind für die Jahre 2009 und 2010 - Zuschußgewährung vorausgesetzt - ein Kanuanleger mit benachbartem Mini-Campingplatz sowie Kauf und Inwertsetzung einer historischen Oste-Fähre eingeplant; eine solche Fähre würde eine Attraktivitätssteigerung für die Deutsche Fährstraße bedeuten.

Vor allem in dem neuen Schiffsanleger - "auch für größere Schiffe als die 'Mocambo'" - sieht Bürgermeister Horeis "eine enorme  Bereicherung für den Tourismus". Weiter verfolgt werde auch der Ausbau der Molkerei Hasenfleet zum Info-Zentrum der geplanten neuen Routen der Niedersächsischen Milchstraße.


Hemmoor

Tourist-Info
im Bahnhof


Hemmoor-Werbung (im ADFC-Kalender 2008)

30. 1. 2008. Die Samtgemeinde Hemmoor macht Ernst mit der Tourismusförderung. Die Einstellung eines hauptamtlichen Touristikers ist Punkt 1 der Tagesordnung, wenn der Ausschuß für Wirtschaftsförderung und Tourismus am Donnerstag, 7. Februar, 18.45 Uhr, im Hemmoorer Rathaus zusammentritt.

Weiterer wichtiger Punkt: Anmietung von Büroflächen zur Einrichtung eines Tourismusbüros im Bahnhofsgebäude, wie es unter anderem von der AG Osteland seit Jahren gefordert wird.


Bremervörde

Werbung für
Fährienstraße


Bremervörder Tourismus-Chefin Zydek

30. 1. 2008. Auch im Jahr 2008 wird die Stadt Bremervörde wieder auf verschiedenen Veranstaltungen vertreten sein, um den staatlich anerkannten Erholungsort an der Oste potentiellen Gästen vorzustellen. Auf der ReiseZeit in Hannover, der Reisen 2008 in Hamburg und der Messe Fahrrad.markt.zukunft in Bremen wird die Ostestadt sich und ihre Attraktionen präsentieren. Dazu zählen vor allem der Natur- und Erlebnispark mit seinen Einrichtungen Welt der Sinne, Haus des Waldes, Café Dunkel und der NABU-Umweltpyramide, das Jugendhotel Ostel sowie die abwechslungsreichen Radwanderangebote, die Deutsche Fährstraße und vieles mehr.

"Die Präsentationen bieten eine hervorragende Gelegenheit, mit dem regionalen Angebot nah an potenzielle neue Gäste heranzutreten und sie ausführlich zu informieren" sagt Bianka Zydek, AG-Osteland-Mitglied und Fachbereichsleiterin für Wirtschaftsförderung, Kultur, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit bei der Stadt Bremervörde. Die Zielgruppen für die Gästewerbung seien vor allem Radfahrer sowie Wochenend- und Kurzurlauber.


Partnerschaft

Eine Achse der
Herzlichkeit


Bürgermeister Sienknecht (l.) bei der Ehrung

27. 1. 2008. Ein Bekenntnis zur Partnerschaft mit Osten legte der Bürgermeister des Schwebefähren-Ortes Osterrönfeld, Bernd Sienknecht, am Wochenende beim traditionellen Jahresempfang seiner Gemeinde im Bürgerzentrum "Alter Bahnhof" ab. Die beiden Schwebefähren hätten zu vielen "Verbindungen zwischen Menschen geführt"; diese Verbindungen gelte es auszubauen, sagte Sienknecht, der wie sein Stellvertreter Klaus Ströh auch der AG Osteland angehört.


Bürgermeister-Kollegen Breitner (l.), Hubert (r.)

Bei dem Empfang, der auch der Würdigung verdienter Sportler, Blutspender und Ehrenamtlicher diente, war Osten durch Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) und den SPD-Fraktionsvorsitzenden Lothar Klüser (mit Schwebefähren-Schlips) und die AG Osteland durch Jochen Bölsche vertreten, den Sprecher des Arbeitskreises deutsche Schwebefähren. Begrüßt werden konnte in Osterrönfeld auch der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner, der ebenfalls der AG Osteland angehört.


Schwebefähre auf dem Schlips: Lothar Klüser (l.)

Im Mittelpunkt der Ansprache von Bürgermeister Sienknecht standen die bevorstehende Ansiedlung des Windkraft-Riesen Repower, der 50 Millionen Euro in "Ofeld" investieren will, und der damit verbundene Bau eines öffentlichen Schwerlasthafens am Kanal. Bei dem Projekt handele es sich um die "größte Gewerbeansiedlung seit 35 Jahren in Schleswig-Holstein," sagte Sienknecht.


Schwebefähre als Wandschmuck: der Festsaal

Die Ostener, die wieder einmal begeistert von der "großen Herzlichkeit" (Carsten Hubert) der Ofelder Gastgeber waren, führten am Rande des Empfangs viele Gespräche mit Bürgern der Partnergemeinde, bei denen weitere Treffen vereinbart wurden, unter anderem am "Tag der Oste" am 24. Februar in Cadenberge, beim Ostener Fährmarkt im Mai, bei der Kanalregatta 2008 und natürlich beim Fährjubiläum 2009 in osten und Hemmoor.

Angedacht worden sind darüber hinaus Aktionen für Jugendliche im Rahmen der Ferienpaßaktion.

Alles über die Partnerschaft mit Osterrönfeld steht auf dieser SONDERSEITE mit über 100 Fotos.


Hemmoor

Bekommt Basbeck
wieder einen Hafen?


Lang ist's her: Maritimes Leben in Basbeck

26. 1. 2008. Hemmoor hat eine Studie in Auftrag gegeben, in der untersucht werden soll, ob die historische Schiffsanlegestelle auf der Basbecker Seite der Schwebefähre wieder hergestellt und zum Beispiel als Anleger für Museumsschiffe genutzt werden kann.

Mit dieser guten Nachricht überraschte Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer auf der Jahreshauptversammlung der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten - Hemmoor am Freitag im Ostener Fährkrug.

Altes Kaipflaster
schon freigelegt

Die Fördergesellschaft habe bereits mit dem Ostedeichverband einen Nutzungsvertrag für die alte Anlegestelle am Basbecker Fährkopf geschlossen, die von 1830 bis 1954 genutzt worden sei,  und Teile des alten Kopfsteinpflasters freigelegt, berichtete Vereinsvorsitzender Horst Ahlf. Bis zum 100jährigen Bestehen der Fähre im Oktober 2009 solle auch die historische Fährstraße in Basbeck wiederhergestellt sein.


Dirk Brauer mit Carsten Hubert und Horst Ahlf

In seinem Grußwort hatte Brauer dargelegt, "dass die Schwebefähre in der Stadt Hemmoor und in der Samtgemeinde endgültig angekommen" sei; das Baudenkmal solle verstärkt in die Hemmoorer Tourismuswerbung einbezogen werden. Nach der Aufnahme Hemmoors in die Städtebauförderung seien auch die Chancen gestiegen, die Basbecker Fährstraße bis 2009 "im alten Glanz wiedererstehen" lassen zu können.

Bürgermeister Saul
nicht eingeladen

Obwohl sich die Mitgliederversammlung der Fördergesellschaft 2007 durch Satzungs- und Namensänderung für eine engere Zusammenarbeit zwischen Osten und Hemmoor ausgesprochen hatte, klappt es offenbar noch immer nicht so recht mit der Kooperation über den Fluß hinweg. Der Hemmoorer Bürgermeister Hans-Wilhelm Saul - der seit Anfang 2008 satzungsgemäß kraft Amtes dem Vorstand angehört - trug vor, er sei zu keiner einzigen Vorstandssitzung eingeladen worden. Der Vorstand blieb eine schlüssige Begründung für dieses Fehlverhalten schuldig.

Ebenso wie zuvor Dirk Brauer betonte auch der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert die Notwendigkeit, das Projekt Fähr- und Flußmuseum Osten voranzutreiben. Wenn der Ostener Etat genehmigt werde, könne das Gebäude - die Hammann'sche Scheune - noch 2008 angekauft und mit dem Umbau begonnen werden. Für die inhaltliche Gestaltung des Museums sieht sich neben dem Fährverein auch der Ostener Heimatverein in der Pflicht, wie dessen Vorsitzende Erika Borchers betonte.

Für die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. berichtete Jochen Bölsche über die Absicht, aus Anlaß des 100-jährigen Fährjubiläums das kommende Jahr von der Quelle bis zur Mündung als "Jahr der Oste" zu begehen. Bei einem Osteland-Workshop in Hechthausen hätten 20 Vertreter von Vereinen und Kommunen bereits rund 100 Ideen für das Programm beigesteuert.

Carsten Hubert lädt
zur Weltkonferenz

Der Arbeitskreis deutsche Schwebefähren innerhalb der AG Osteland werde weiterhin die Interessen der beiden Fähren an der Oste und am Nord-Ostsee-Kanal auf nationaler und internationaler Ebene vertreten sowie die Kooperation der Fährorte im Rahmen des Projekts Deutsche Fährstraße fördern. Bölsche sprach sich dafür aus, das Fährjubiläum - wie die Einweihung der Fähre im Jahre 1909 - auf beiden Seiten des Flusses  gemeinsam mit Hemmoor zu feiern.


Schwebefähren-Einweihung 1909 in Basbeck

Bürgermeister Hubert bekräftige seine bereits 2005 gemeinsam mit seinem Rendsburger Kollegen Andreas Breitner ausgesprochene Einladung an die Vertreter der Schwebefähren in Argentinien, Großbritannen, Spanien und Frankreich, 2009 eine Weltkonferenz in der Bundesrepublik abzuhalten.

Horst Ahlf hob in seinem Bericht hervor, dass die Zahl der Fahrgäste (rund 31 000) im Jahre 2007 gegenüber dem Vorjahr (rund 37 000) trotz einer anhaltend guten Medienresonanz rückläufig gewesen sei. Als einen der Gründe nannte er den alten Schiffsanleger, der an vielen Hochwassertagen die Fähre blockiert habe.

Im Frühjahr kommt
der neue Schiffsanleger

Zu diesem Punkt konnte Carsten Hubert berichten, dass der seit Jahren diskutierte neue Anlager im April oder Mai zu Wasser gelassen werden soll. Es handele sich um einen wartungsarmen winterfesten Daueranleger, dessen Kosten (gut 110 000 Euro) mit Hilfe von Fördergeldern in Höhe von 87000 Euro bestritten werden. Demnächst werde mit den Rammarbeiten für die Dalben begonnen.


Einsatz für die Fähre: Vereinsvize Brinkmann

Viel Beifall erhielt der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Brinkmann, der über die geplante Chronik zum Jubiläumsjahr, die neue Website, die Flyer und viele andere Werbemittel, zum Beispiel die Fährkalender, berichtete. Nachdem die Post die Herausgabe einer Sondermarke zum Jubiläum abgelehnt habe, werde sich der Verein nun um einen Sonderstempel bemühen. Brinkmann habe die Vereinsarbeit "in hervorragender Weise bereichert", hob der Ostener Ratsherr Lothar Klüser hervor.

Wie aus dem Kassenbericht von Erich Meyer hervorging, sind die Notzeiten für den 215 Mitglieder starken Verein vorüber. Dank wieder fließender Fähreinnahmen (rund 21 000 Euro pro Jahr) konnte unter anderem den Fährleuten - deren Arbeit in der Versammlung wiederholt gelobt wurde - eine "Aufwandsentschädigung" in Höhe von über 5000 Euro gezahlt werden, für die Verwaltung des Vereins konnten 2600 Euro ausgegeben werden. Auf Antrag der Kassenprüfer Ewald Tietzel und Herbert Guthahn wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Als Kassenprüfer fungiert neben Tietzel künftig auch Wilfried Röndigs.

Vorstand durch vier
Beisitzer verstärkt

Einstimmig wählte die Versammlung vier neue Beisitzer: IG-Bahnhofstraßen-Sprecher Curt Schuster (Hemmoor), Chefredakteur Klaus Liedtke (Großenwörden), Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde und Fährmann Heinz Thedrian (beide Osten). Der Festausschuß wurde durch den ehrenamtlichen Fährtechniker Stefan Buck und den Ratsherrn und Fährmarkt-Experten Lothar Klüser verstärkt.

In der Aussprache trugen Vereinsmitglieder eine Reihe von Anregungen für die künftige Arbeit vor. Ratsherr Johannes Schmidt (Hemmoor) warb für eine Zusammenarbeit von Fördergesellschaft und Gymnasium Warstade bei Projekten für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Erika Haack (Osten) berichtete über ihr Vorhaben, einen Wellness-Führer für das gesamte Osteland herauszugeben.

Zu Beginn der Versammlung, in der des jüngst verstorbenen Mitglieds Heinz Wassermann (Großenwörden) ehrend gedacht wurde, hatte der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Claus Johannßen, die touristische Bedeutung des kreiseigenen Baudenkmals hervorgehoben. Er sei als Kreistagsmitglied nach Osten gekommen, um den Vereinsmitgliedern zu zeigen, "dass wir an Ihrer Seite stehen".


Oberndorf

Jahr der Oste wirft
Schatten voraus


Neue Website zum Jahr der Oste 2009

14. 1. 2008. Das bevorstehende "Jahr der Oste" 2009 ist in vielen Gemeinden an der Oste zur Zeit ein wichtiges Gesprächsthema. Die Planungen für das kommende Jahr wurden zum Beispiel am Wochenende beim Neujahrsempfang der Gemeinde Oberndorf auf Einladung von Bürgermeister Detlef Horeis erörtert, wo die Teilnehmer viele neue Ideen beisteuerten.

Mittlerweile hat der Ostener Karl-Heinz Brinkmann (ostweb.de), 2. Vorsitzender des dortigen Fährvereins, in Zusammenarbeit der AG Osteland eine Website freigeschaltet, auf der künftig die Planungen für das Jahr 2009 vorgestellt werden sollen, in dem auch die Schwebefähre ihr Hundertjähriges feiert.

Zu der technisch und optisch außerordentlich gut gelungenen Website geht es hier.


Jubiläen

Ostesperrwerk
hat Geburtstag


Satellitenfoto des Ostesperrwerks bei Balje

12. 1. 2008. In diesem Jahr feiert das Ostesperrwerk seinen 40. Geburtstag. Eröffnet wurde es am 15. Oktober 1968 - manche nennen es daher den "68er mit der großen Klappe". Mehr auf dieser Website von Sperrwerksleiter Gerd Tielke.


Am Dobrock

Wingst wirbt mit
dem Krimiland


Wingst-Website mit Krimi-Thema

11. 1. 2008. Nicht nur die Tourismusmanager der Landkreise Stade und Cuxhaven sowie die Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) werben mit dem AG-Osteland-Projekt "Krimiland Kehdingen-Oste", sondern auch immer mehr örtliche Tourismus-Büros.


Kehdingen-Werbung für das Krimiland

Auch Michael Johnen von der für Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus zuständigen Tourist-Info Am Dobrock weist auf der Website www.wingst.de auf die in den nächsten Wochen anstehenden Krimi-Lesungstermine an der Oste hin.


Musik

Küstenklassik heißt
jetzt "bella hemore"


Werbeplakat für das Festival 2008
24. 1. 2008. Unter dem italienisierenden Namen "bella hemore" finden vom 4. bis zum 6. Juli am Heidestrandbadsee in Hemmoor die diesjährigen Jugend-Küstenklassik-Festspiele statt.

Im Rahmen von "Italienischen Nächten" im bekannten Openair- und Picknickstil werde das Junge Musiktheater aus Hamburg wieder eine Sommerabend-Gala vom Allerfeinsten bieten, verspricht Organisator Johannes Schmidt. Mit dem Erlös der Veranstaltung solle ein Kinder-Förderfonds gegründet werden.

Am Freitag findet eine Kinder- und Jugendgala der Musikschule an der Oste mit italienischer Note statt. Am Samstagabend folgt die Sommerabend-Gala "bella hemore", am Sonntag ein ökumenischer Openair-Gottesdienst. Den Ausklang bildet am Sonntag Nachmittag erstmals ein Mehrgenerationen-Konzert junger Klassikmusiker für ältere Menschen aus der Osteregion.

Der Fotokünstler Niko Ruhl hat die "hemore"-Plakate entworfen. Hauptsponsoren des Festivals sind wieder die Kreissparkasse und die Hemmoorer Firma Oellrich. Die Stadt Hemmoor wird es wieder übernehmen, den Heidestrandbadsee zur Seebühne herzurichten.

Veranstalter der Festspiele ist der Kinderschutzbund Niedersachsen in Kooperation mit der Musikschule an der Oste und dem Culturkreis Hemmoor.


Osteland

4. Tag der Oste
in Cadenberge


Osteland-Vorsitzender Tielebörger lädt ein

21. 1. 2008. Zu einem politischen und gesellschaftlichen Ereignis mit überregionaler Ausstrahlung verspricht wieder der "Tag der Oste" zu werden, den die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. in diesem Jahr zum vierten Mal veranstaltet. Unter der Schirmherrschaft der Landräte der Oste-Anrainerkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg wird am Sonntag, 24. Februar, 10.30 Uhr, im "MarC5" in Cadenberge erneut der mit 3000 Euro dotierte Oste-Kulturpreis "Goldener Hecht" verliehen.

Mit dem so genannten "Oste-Oskar", gestaltet von dem Hemmoorer Künstler Mike Behrens, werden seit 2004 in Anwesenheit von 180 geladenen Vertretern aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Vereinsleben alljährlich Verdienste um Land und Leute an dem 145 Kilometer langen größten niedersächsischen Elb-Nebenfluss honoriert. Der Preis wird in den Kategorien Literatur, Medien, Heimatpflege, Denkmalschutz, Wissenschaft sowie Tourismus und Unternehmertum verliehen.

Eröffnet wird die Matinee, umrahmt von einem Sektempfang und einem Fischessen, mit Grußworten von Bettina Gallinat, Bürgermeisterin der gastgebenden Samtgemeinde Am Dobrock, und dem Osteland-Vorsitzenden Gerald Tielebörger (Wingst). Neben dem mittlerweile traditionellen Festvortrag "Das Jahr an der Oste" des Journalisten Jochen Bölsche (Osten) steht ein von Johannes Schmidt (Hemmoor) moderierter "Talk mit Landräten" auf dem Programm.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom "Jazzduo & frieds" aus Hamburg. Der Ostener Fotokünstler Nikolaus Ruhl zeigt Oste-Bilder, die Otterndorfer Altstadt-Buchhandlung Hartwich präsentiert Literatur aus dem Osteland, die Tourist-Infos aus drei Landkreisen ihr neuestes Werbematerial.

Die AG Osteland war 2004 in Osten als "Lobby für die Oste" gegründet worden. Mittlerweile umfaßt der gemeinnützige Verein 230 Mitglieder, darunter zwei Dutzend Bürgermeister.  Er betreibt das Projektmanagement der "Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel" und die Aktion "Krimiland Kehdingen - Oste". Darüber hinaus hat die AG Osteland ein halbes Dutzend Kunstausstellungen ("Malerische Oste") veranstaltet, die Exkursionsreihe "Unbekannte Oste" ins Leben gerufen sowie das Buch "Die Oste" und die Schriftenreihe "Osteland-Texte" herausgegeben.


Krimiland

Gang zum
Schafott

FOTO: CORINNA KOLF
Alsdorf bei der Exkursion zur Hinrichtungsstätte

20. 1. 2008. Grauer Himmel und leichter Nieselregen paßten zum schaurigen Thema der komplett ausgebuchten ersten Veranstaltung einer neuen Reihe von Exkursionen im Krimiland Kehdingen-Oste: Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am Sonntag die Schauplätze des jüngst erschienenen Historienromans "Anna aus Blumenthal".

Aufgesucht wurde unter anderem die Stelle am Rande von Himmelpforten, an der einst das Schafott stand, auf dem die junge Bäuerin Anna Sophie Meyer, geborene Spreckels, und ihr Geliebter Claus im Jahre 1835 wegen Gatten- und Vatermordes hingerichtet worden sind. Die Führung leiteten der Stader Archäologe und "Anna"-Autor Dietrich Alsdorf und die Broberger Diplom-Geografin Corinna Kolf.

Ausführlicher Bericht unter www.krimiland.de.


Oberndorf

Foto des
Monats


W. Röhl: Winter in Oberndorf - vergrößern

20. 1. 2008. Der Reporter und Krimi-Autor Wolfgang Röhl ("Im Norden stürmische Winde"), der seit vielen Jahren in Oberndorf-Bentwisch lebt, schoß dieses meisterhafte Foto von der winterlichen Oste.

Für Röhl, der im "Stern" letztes Jahr eine viel beachtete "Liebeserklärung an einen Fluß" veröffentlicht hat, ist Oberndorf übrigens die "heimliche Hauptstadt von Hadeln".


Tourismus

Kehdingen
macht's vor


Kehdinger Tourismus-Managerin Sylvia Wolter

19. 1. 2008. Während innerhalb der Samtgemeinde Hemmoor Gewerbe- und Tourismusvereine heillos zersplittert sind, zeigt Kehdingen, wie's geht.

Für die Samtgemeinde Nordkehdingen und die Gemeinde Drochtersen gibt es seit langem einen gemeinsamen Tourismusverein mit Sylvia Wolter als gemeinsamer Tourismus-Managerin, und jetzt wollen auch die Gewerbevereine und die Kommunen über alle Grenzen hinweg mit gemeinsamem Logo und gemeinsamem Web-Auftritt für die strukturschwache, aber reizvolle maritime Region werben - "von der Schwinge bis zur Oste".

Ausführlicher Bericht über den Kehdinger Abschied vom Kirchturmdenken unter KEHDINGEN.


Osten - Hemmoor

Ehre für
die Fähre


"Satellitenfoto der Woche"


17. 1. 2008. Gerade erst ist das Nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor vom N3-Publikum zum zweitschönsten Brückenbauwerk in Niedersachsen gewählt worden - und schon erfährt das Wahrzeichen des Ostelandes neue Ehren!

Die Deutsche Google Earth Community zeigt ein Bild der Schwebefähre auf ihrer Website www.globezoom.info als "Satellitenfoto der Woche".

Die vom 2. Vorsitzenden Karl-Heinz Brinkmann gestaltete Website des Fährvereins - www.schwebefaehre.de - hat mit einer Zustimmung von 17,28 Prozent der Teilnehmer einer NEZ-Abstimmung nur haarscharf den Titel "Website des Jahres" verfehlt, der an die Tischfußball-Seite tfc-phobos-cuxhaven.de ging.




Osteland

Website zum
Jahr der Oste


Neue Website zum Jahr der Oste 2009

15. 1. 2008. Das bevorstehende "Jahr der Oste" 2009 ist in vielen Gemeinden an der Oste zur Zeit ein wichtiges Gesprächsthema. Die Planungen für das kommende Jahr wurden zum Beispiel am Wochenende beim Neujahrsempfang der Gemeinde Oberndorf auf Einladung von Bürgermeister Detlef Horeis erörtert, dessen Teilnehmer viele neue Ideen beisteuerten.

Am Sonntag, 17. Februar, befaßt sich die Oste-Pachtgemeinschaft, in der rund 5000 Sportfischer zusammengeschlossen sind, unter Vorsitz von Wolfgang Schütz mit der Ausgestaltung des Jahres der Oste.

Mittlerweile hat der Ostener Karl-Heinz Brinkmann (osteweb.de), 2. Vorsitzender des dortigen Fährvereins, in Zusammenarbeit der AG Osteland eine Website freigeschaltet, auf der künftig alle Planungen für das Jahr 2009 vorgestellt werden sollen, in dem die Schwebefähre ihr Hundertjähriges feiert. - Zu der technisch und optisch gut gelungenen, aber noch nicht sehr umfangreichen Website www.jahr-der-oste.de geht es hier.


Elbvertiefung

Tausende auf
den Deichen


Aktiv dabei: Oberdeichgrefe Saul aus Hemmoor

14. 1. 2008. Abertausende demonstrierten am Sonntagabend mit Fackeln an der Ostemündung und auf den Elbdeichen zwischen Cuxhaven und Dresden gegen die geplante Flußvertiefung und andere Eingriffe in das Ökosystem der Elbe. Allein in Belum an der Ostemündung entzündeten Aberhunderte von Bürgern Protest-Fackeln, darunter auch Oberdeichgrefe Hans-Wilhelm Saul (SPD), der Bürgermeister der Stadt Hemmoor, und viele weitere Mitglieder der AG Osteland, darunter Osteland-Vize Jochen Bölsche, Sabine von Gemmeren (Kreis-Grüne), Siw-Evelin Helenius-Scharten (Kleine Galerie Neuhaus), Albertus und Renate Lemke (Grüner Laden Oberndorf), Olaf Schlichting (Brauhaus Alt-Neuhaus), ferner Kapitän Thomas Wieken (Hechthausen) und Gerhard Gebhardt (Leuchtturm-Fördergesellschaft, Balje).

An anderen Abschnitten des Deiches waren unter anderem die Osteland-Vorständler Gerald Tielebörger und Johannes Schmidt präsent.

Foto: Bertholdt
Hechthausener Bürger auf Krautsand

In Otterndorf wies Osteland-Mitglied Georg Ramm, Naturschutzbeauftragter des Kreises Stade und BUND-Vorsitzender im Cuxland, darauf hin, dass die verstärkten Baggerungen eine Trübung des Elbwassers mit negativen Auswirkungen auf den Sauerstoffgehalt habe. Das könne zu häufigeren Fischsterben führen.

Viele Anrainer der Oste demonstrierten auch auf Krautsand, darunter entdeckten wir auch Osteland-Mitglied und Naturfotograf Gerd Bertholdt mit Frau, ferner Waltraud Lünser (82), Marlene Denicke, Eleonore Lemke und Lutz Böttcher.

Allein im Alten Land haben mehr als 1000 Menschen gegen die Elbvertiefung demonstriert. "Die Verantwortlichen in Berlin und Hamburg müssen erkennen, dass die Bevölkerung die Planung ablehnt", sagte Inge Massow-Oltermann vom Regionalen Bündnis laut Tageblatt am Lühe-Anleger.


Cux-Grünensprecherin Sabine van Gemmeren

Gezählt wurden von den Organisatoren weit über 20 000 Menschen von der Nordsee bis zum Elbsandsteingebirge. Die Aktion "Fackeln für die Elbe" richtete sich gegen "überdimensionierte Bauprojekte, die dem Lebensraum Fluss und seinen Auen unumkehrbare Schäden zufügen und die Hochwasserrisiken verschärfen", hieß es in einer Mitteilung. Mehr als 40 Initiativen, Verbände und Vereine machten an mehr als 35 Orten der Elbe symbolisch Licht.


Massenhafter Protest an der Belumer Schanze

Die Fackeln wurden von Geesthacht bis zur deutsch-tschechischen Grenze um 17 Uhr und von der Elbmündung bis Geesthacht um 19 Uhr angezündet. In Sachsen-Anhalt wurde die Aktion um 16.30 Uhr auf dem Marktplatz Wittenberg gestartet. Auch in Werben, Tangermünde, Coswig, Dessau, Schönebeck, Barby, Rogätz und Magdeburg kamen Elbeschützer zu der Protestaktion zusammen.

Protestiert wird unter anderem gegen die geplante Elbvertiefung zwischen Hamburg und Cuxhaven, die Vertiefung der Mittel- und Oberelbe, den geplanten Saale-Seitenkanal und den gerichtlich durchgesetzten Bau der Waldschlösschenbrücke in Dresden.


Protest gegen Elbvertiefung an der Oste

"Bereits vor der eigentlichen Demonstration entlang des Elbdeiches hatte es bei kirchlichen Andachten kritische Töne im Hinblick auf die Elbvertiefung gegeben," berichtet die NEZ (mehr), "so auch in Otterndorf, wo rund 40 Menschen in die St.-Severi-Kirche kamen. Mehrere Vertiefungsgegner richteten Fürbittengebete an Gott."

Die Zweifel
wachsen


Die Fackelkette an der Ostemündung

14. 1. 2008. "Die Zweifel an der Elbvertiefung wachsen", meldet das "Stader Tageblatt". Es beruft sich auf die Aussage des Parlamentarischen Staatssekretärd im Bundesumweltministerium, Michael Müller (SPD). Die Planung mit Blick auf Folgen für die Umwelt würden  "ganz neu bewertet", auch weil die Hochwassergefahr durch den Klimawandel steigen werde. Im Umwelt- und im Verkehrsministerium würden ökologische Belange jetzt stärker gewürdigt, daher werde eine Entscheidung, so das Tageblatt, wohl erst 2009 fallen.

Mehr zu dem Hintergründen der Aktion unter KEHDINGEN.


Schwebefähren

Triumph für
das Osteland


Stolzes Ergebnis: Platz 5 unter 50 Bewerbern...

12. 1. 2008. Als "triumphales Ergebnis für das Osteland, die beiden letzten deutschen Schwebefähren und die Deutsche Fährstraße" wertet die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. das am Sonnabend veröffentlichte Ergebnis einer Publikumsbefragung des NDR-Fernsehens zu den schönsten Brücken Norddeutschlands. Die Auswahl war gigantisch. Allein Hamburg hat 2500 Brücken. Nach einer letztes Jahr getroffenen Vorauswahl von 50 Brücken landete die Hochbrücke mit Schwebefähre über dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen Rendsburg und Osterrönfeld beim N3-Publikum jetzt auf Platz 8, die Schwebefähre über der Oste zwischen Osten und Hemmoor  (Website) sogar auf Platz 5.

"Das Resultat der N3-Umfrage liefert hervorragende Argumente, um unsere Werbung für das Osteland und die Deutsche Fährstraße auszubauen," urteilt Jochen Bölsche (Osten), Vizepräsident des Weltverbandes der Schwebefähren undSprecher des Arbeitskreises Deutsche Schwebefähren innerhalb der AG Osteland.


... und zweitschönste Brücke Niedersachsens

Unter den Top 50 befinden sich insgesamt nicht weniger als sechs Brückenbauwerke, die an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel liegen, darunter auch die Hochbrücke Brunsbüttel (11. Platz), die Hochdonnbrücke (15. Platz), die Hörnbrücke in Kiel (30. Platz) und die Levensauer Hochbrücke (33. Platz).


Auf Platz 8: Rendsburgs Schwebefähre

Besser als die Ostener Schwebefähre schnitten nur noch die neue Rügenbrücke (Platz 1), die Fehmarnsundbrücke (Platz 2), die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wlhelmshaven (Platz 3) und die Köhlbrandbrücke (Platz 4) ab. Demnach ist die 99 Jahre alte Fährbrücke zwischen Osten und Hemmoor nach dem Urteil des N3-Publikums das zweitschönste Brückenbauwerk Niedersachsens.


Schwebefähren-Schirmherr Juan Carlos I.

Der NDR-Kommentar wies auf das Engagement des Weltverbandes der Schwebefähren und dessen Schirmherrn, des spanischen Königs, für die Oste-Fähre hin: "Kein Geringerer als Juan Carlos hat sie gerettet."

In dem Filmbericht, in dem auch Fährwirt Horst Ahlf zu Wort kam, bekannte sich der Bremer Ex-Bürgermeister Henning Scherf als Bewunderer des "Eiffelturms des Nordens".

Bereits im Sommer 2007 war die Schwebefähre Osten – Hemmoor bei einer ZDF-Wahl der beliebtesten Baudenkmale in Deutschland auf dem dritten Platz gelandet. Ende 2006 rangierte sie bei einer NDR-Umfrage als fünftschönstes Bauwerk Niedersachsens.

Für den aktuellen Bildkalender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit dem Titel "Brücken 2008" wurde als eines der zwölf schönsten Brückenmotive aus ganz Deutschland ein Foto der Schwebefähre Osten - Hemmoor des Fotografen Nikolaus Ruhl ausgewählt.


Wissenschaft

Oste-Rede
in Kanada


Werbung für den kanadischen Flußtag

12. 1. 2007. Nicht nur die Japaner interessieren sich, wie berichtet, für die in Osten konzipierte Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel. Im Internet ist jetzt ein Referat zum Thema "The 'Deutsche Fährstraße' and its Transporter Bridges" zugänglich, das der Hamburger Geografie-Professor Dr. Frank Norbert Nagel auf der 5th Canadian River Heritage Conference im kanadischen Winnipeg gehalten hat. Auf der internationalen Flußkonferenz stellte der Wissenschaftler ausführlich neben der "Fährienstraße" auch die AG Osteland, den Fährverein Brobergen, die Aktion Krimiland, die beiden deutschen Schwebefähren und den Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren vor.

Mehr (in englischer Sprache) auf dieser SONDERSEITE.


Krimiland

Gleich hinter
Harry Potter


Kolf mit Alsdorf am Sonnabend im "Oste-Huus"

12. 1. 2008. Riesenansturm auf den Historien-Krimi "Anna aus Blumenthal" des Stader Archäologen Dietrich Alsdorf (Rezension auf SPIEGEL-online hier): Das Buch war binnen kurzem ausverkauft. Verleger Wolf-Dietmar Stock vom Fischerhuder Atelier im Bauernhaus meldet: "'Anna' war bei 10 Buchhandlungen der Osteregion, die wir befragten, gleich nach Harry Potter der Bestseller der Region. Die zweite Auflage wird nächste Woche erscheinen."

Blitzschnell ausgebucht war auch die für diesen Sonnabend im Ostener "Oste-Huus" angesetzte Alsdorf-Veranstaltung. "Die Lesung war innerhalb von vier Tagen ausverkauft, eine Zusatzlesung am 1. März ist auch schon zur Hälfte verkauft," meldet Oste-Huus-Chefin Corinna Kolf.

Ebenfalls total ausgebucht ist eine Exkursion zu den Schauplätzen des Historienkrimis am 20. Januar. Auch hier gibt es Zusatztermine: am 9. März und am 18. Mai. Am Wochenende 9./10. August gibt es Lesung und Exkursion im Doppelpack für Touristen.

Bus-Exkursionen
durch das Osteland

Darüber hinaus offeriert Corinna Kolf, die auch im Broberger Fährverein und in der AG Osteland aktiv ist, gemeinsam mit Alsdorf weitere Exkursionen mit einem Vier-Sterne-Bus: "Richtplätze an der Oste" (20. April, 14 bis 18 Uhr, 15 Euro mit Kaffee und Kuchen), "Burgen an der Oste" (15. Juni, 11 bis 17 Uhr, 28 Euro, mit Mittagessen), "Stätten des 2. Weltkrieges" (20. Juli, 11 bis 18 Uhr, 28 Euro mit Mittagessen) und "Alte Friedhöfe an der Oste" (14. September, 14 bis 18 Uhr, 15 Euro mit Mittagessen).

Information und Anmeldungen bei Corinna Kolf unter Tel. 01520-6649736.


Krimiland

Tödliche
Sinneslust


Alsdorf-Rezension auf spiegel.de

7. 1. 2008. Unter dem Titel "Tödliche Sinneslust" wird heute im Zeitgeschichtsportal von SPIEGEL ONLINE der Debütroman "Anna aus Blumenthal" des Stader Autors Dietrich Alsdorf ausführlich vorgestellt. Zu der Rezension des Buches ("Historienkrimi nach Art der derzeitigen Mega-Bestseller 'Tannöd' und 'Kalteis'") geht es hier.


Illustration zur Alsdorf-Rezension auf spiegel.de

Die Alsdorf-Lesung am Sonnabend, 12. Januar, im Oste-Huus an der Ostener Schwebefähre ist bereits komplett ausverkauft.


Elbvertiefung

Protestwelle
rollt jetzt an


Protestplakat (in Neuhaus/Oste)

6. 1. 2008. Wenige Tage vor der Großaktion "Fackeln an der Elbe" am Sonntag, 13. Januar, zwischen Dresden und Cuxhaven häufen sich Proteste gegen die undurchsichtige Haltung der hannoverschen Landesregierung in Sachen Elbvertiefung.

Das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung (Neuhaus/Oste) verwahrt sich in einer Presseerklärung gegen die Art und Weise, wie die niedersächsische CDU/FDP-Mehrheit mit einer Petition umgeht, die 14 000 Menschen aus dem Elbe-Weser-Dreieck voriges Jahr unterschrieben haben.

Auf Einladung des das Regionalen Bündnisses stehen am Mittwoch, 9. Januar, von 16 bis 18 Uhr im Otterndorfer Restaurant "Elbterrassen" sechs Landtagskandidaten aus den Wahlkreisen an der Unterelbe Rede und Antwort zum Thema Elbvertiefung. Zugesagt haben David McAllister, CDU, Claus Johannßen, SPD, Andreas Lauer, FDP, Hans-Jürgen Klein, Grüne, Peter Altenburg, Freie Wähler, Dr. Rolf Geffken, Die Linke.

Lesen Sie dazu bitte auch unter KEHDINGEN: "Ist die Deichsicherheit nur noch eine Floskel?"


Podcast

Gratis zum
Download


So kündigte die "Hör zu" die Sendung an

5. 1. 2008. Die großartige halbstündige NDR-Info-Reportage "Sherlock Holmes zwischen Marsch und Moor" über das Krimiland, die am Silvesterabend ausgestrahlt wurde, steht jetzt als Podcast (MP3) auf der NDR-Website gratis zum Download bereit.


Das Krimiland auf NDR-Info

Im Internet bereits abrufbar - hier -  ist seit längerem auch eine Sendung des Deutschlandradios über das Krimiland Kehdingen - Oste.


  Das Krimiland im Deutschlandradio

Mehr über das Krimiland in Presse, Funk und Fernsehen unter www.krimiland.de.


Osteland

Magazin Nr. 4
im Februar


Zwei der bisherigen Ausgaben

5. 1. 2007. Im Verlag der Niederelbe-Zeitung wird an der vierten Ausgabe des "OSTELAND-Magazins" gearbeitet. Das Blatt soll am 23.  Februar - rechtzeitig zum "Tag der Oste 2008" am 24. Februar - entlang der Oste als Beilage der örtlichen Heimatzeitungen erscheinen und darüber hinaus kostenlos auf Reisemessen und von Tourist-Infos verteilt werden. Zusammengestellt wird das beliebte Magazin von Ursula Holthausen.


Krimiland

Zwei bunte
Doppelseiten


Der Rönndeich in der neuen "tina"

4. 1. 2008. Zwei bunte Doppelseiten hat die Zeitschrift "tina", die von rund drei Millionen Frauen gelesen wird, in ihrer Ausgabe vom 2. Januar der Deutschen Krimistraße am Rönndeich bei Osten und der Osteland-Aktion "Krimiland Kehdingen-Oste" gewidmet.


Die zweite Hälfte der "tina"-Reportage

Vorgestellt werden unter anderem die Heimat und die Bücher von Elke Loewe, Thomas Morgenstern und Wilfried Eggers, ferner der "Tatort"-Schauplatz "Gasthaus Stechmann" und das Gästehaus "Eulennest" in Großenwörden, wo Sigrid Frömming für Touristen Krimi-Pakete bereithält, sowie die Krimiland-Mitstreiterinnen Renate Wendt und Corinna Kolf (Oste-Huus, Osten).


Das Krimiland in der "Niederelbe-Zeitung"

Über das Krimiland-Programm 2008 berichtet die NEZ ausführlich in ihrer Freitagausgabe. Mehr unter www.krimiland.de.


Krimiland

Schaurig
und schön


NDR-Thema Rönndeich: Krimiland-Keimzelle

1. 1. 2008. Schöner Erfolg für das Osteland-Projekt "Krimiland Kehdingen - Oste": Am Silvesterabend strahlte NDR-Info eine Reportage von Jörn Freyenhagen über die Literaturlandschaft an Elbe und Oste aus, in der mehr als 200 Krimis und Krimi-Drehbücher entstanden sind. "Ein Muss" für alle Krimifreunde, urteilte die Zeitschrift "Hör zu" über den Beitrag, in dem auch geschildert wurde, wie aus einer 2001 freigeschalteten Jux-Website über den Rönndeich in Drochtersen-Hüll ("Deutsche Krimistraße") Anfang 2007 das Projekt Krimiland entstanden ist, das laut NDR heute "weit über die Region hinaus" ausstrahlt.

In der halbstündigen Sendung kamen neben den bekannten Krimiautoren wie Elke Loewe, Thomas Morgenstern, Wilfried Eggers, Wolfgang Röhl, Anke Cibach und Wolf S. Dietrich auch die Drochterser Krimi-Buchhändlerin Inga Hebeiss (Drochtersen), die Kehdinger Touristikerin Sylvia Wolter und Krimiland-Ideengeber und Osteland-Vize Jochen Bölsche (Osten) zu Wort.


NDR-Reporter Jörn Freyenhagen (l.)

Die Interviewten priesen das schaurig-schöne Osteland und seine Anziehungskraft auf Autoren. "Die Medienmeute fliegt auf diese Landschaft," wurde "Stern"-Autor Röhl zitiert.

Als "Segen für die Autoren" und "klugen Marketing-Gag" zur Tourismusförderung beurteilten Morgenstern und Loewe das Krimiland-Projekt. Es müsse darum gehen, unterstrich Elke Loewe die Bedeutung der Aktion, "die gesamte Region zu stärken, weil hier der Hund begraben liegt".

Mit einem "Stern"-Zitat über die verborgene Schönheit der Oste endete der Beitrag: "Die Oste kennt kein Schwein. Und das ist gut so. Würden die Massen Wind davon bekommen, wie schilfwogend und nordseefrisch und wundergrün es im Osteland zugeht, sie würden ihre Mallorca-Tickets verbrennen und geschlossen an die Oste fahren."

Der Beitrag soll in Kürze als Podcast verfügbar sein. Im Internet bereits abrufbar - hier -  ist eine ältere Sendung des Deutschlandradios über das Krimiland Kehdingen - Oste .


  Das Krimiland im Deutschlandradio

Wie gemeldet, wird die auflagenstarke Frauenzeitschrift "tina" in ihrer Ausgabe vom 2. Januar auf vier Seiten das Krimiland Kehdingen-Oste porträtieren (mehr weiter unten). Auch das Jahrbuch "Heimat Nordseeküste" hat in seiner soeben erschienenen jüngsten Ausgabe dem Krimiland einen ausführlichen Bericht gewidmet (mehr).


Ehrungen

24. Februar
Tag der Oste


Titelseite der neuen "Fährplatz"-Ausgabe

1. 1. 2008. Der "Tag der Oste" 2008 der AG Osteland e. V. wird am Sonntag, 24. Februar, mit 180 geladenen Gästen im "MarC5" in Cadenberge stattfinden. Dabei wird wieder der Oste-Kulturpreis "Der goldene Hecht", genannt "Oste-Oscar", der mit 3000 Euro dotiert ist, für Verdienste um die Oste verliehen.

Diese und viele weitere Informationen enthält die neueste Ausgabe des Newsletters "Fährplatz" der AG Osteland, die soeben erschienen ist und hier entweder als Word-Datei oder als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.


Neujahr

Prosit
2008!

Foto: Jochen Bölsche
Die "Mocambo" im Winterschlaf

1. 1. 2008. Die Redaktion dieser Website wünscht allen Lesern unserer Heimatseiten ein gutes neues Jahr.


Literatur

"Ein gutes
Krimijahr"


Bereit zum Download: "Fleetenkiller" 1/2008

30. 12. 2007. "2008 wird ein gutes Krimijahr", schreibt die Ostener Dipl.-Bibliothekarin Renate Wendt, Sprecherin des Arbeitskreises Krimiland Kehdingen-Oste innerhalb der AG Osteland, in der soeben erschienenen neuesten Ausgabe des Newsletters "Fleetenkiller", in dem mehr als ein Dutzend Termine von Krimilesungen aufgeführt sind.

Der Info-Brief steht als Word-Datei oder als PDF-Datei im Internet zum Download bereit. Er kann per E-Mail mit dem Betreff "Fleetenkiller" an webmaster@krimiland.de abonniert werden.


Gewässer

"Oste - ein
Highlight"

Foto: Bölsche
Oste-Zufluß bei Weertzen

30. 12. 2007. "Für die Region ist die Oste aus Naturschutzsicht ein Highlight." Dieses Urteil fällten Wilhelm Meyer und Angelus Pape (Foto), Geschäftsführer und Vorsteher des Unterhaltungsverbandes Obere Oste, bei der jüngsten Gewässerschau auf dem weitgehend naturbelassenen Flussabschnitt von Burgsittensen bis Brauel. Ein Bericht über die Arbeit des Verbandes, der auch Mitglied der AG Osteland ist, steht in der Zevener Zeitung.


Geversdorf

Trauer um
Peter Otten

28. 12. 2007. Geversdorf trauert um Peter Otten. Der 1. Vorsitzende des 1999 gegründeten örtlichen Touristikvereins, der im Internet mit einer vorbildlichen Website vertreten ist, hat nicht nur, gemeinsam mit Ehefrau Kerstin, das Jugendgästehaus "Ottis Ferienhof" (Website) betrieben. Er war auch bis zu seinem plötzlichen Tod im Alter von nur 50 Jahren wie kein andererer bemüht, den Fremdenverkehr in dem strukturschwachen 700-Einwohner-Dorf am Fluss zu fördern. Seine Mitstreiter im Tourismusverein, aber auch die Mitglieder der Tennisabteilung des TSV Germania Cadenberge behalten ihn als herzlichen, liebenswerten und fröhlichen Freund in Erinnerung. Die Beisetzung findet diesen Sonnabend um 11.45 Uhr in Rhade statt.


Oste

Vergessen
und verkannt


Die Oste in der N3-Reportage

28. 12. 2007. "Still, vergessen, verkannt" - mit diesen Worten wurde die Oste am Donnerstag in dem N3-Zweiteiler "Land im Gezeitenstrom" charakterisiert.


Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer

Der Film - wunderbare Werbung für die Region mit großartigen Bildern - präsentierte natürlich auch das Symbol des Ostelandes, die Schwebefähre, und die "Mocambo", das älteste Motor-Fahrgastschiff Deutschlands. Käpt'n Caspar Bingemer schwärmte zu Seehund-Aufnahmen von den Reizen der Ostemündung: "Pflanzen- und Tierbild sind einfach faszinierend."


Oste-Luftaufnahme aus dem TV-Film

Der Film-Teil mit den Oste-Bildern (außerdem porträtiert: Glückstadt, Krautsand, Otterndorf, Cuxhaven, Freiburg) wird an diesem Freitag, 15.15 Uhr, auf N3 wiederholt.


Schaurig
und schön


NDR-Thema Rönndeich: Krimiland-Keimzelle

1. 1. 2008. Schöner Erfolg für das Osteland-Projekt "Krimiland Kehdingen - Oste": Am Silvesterabend strahlte NDR-Info eine Reportage von Jörn Freyenhagen über die Literaturlandschaft an Elbe und Oste aus, in der mehr als 200 Krimis und Krimi-Drehbücher entstanden sind. "Ein Muss" für alle Krimifreunde, urteilte die Zeitschrift "Hör zu" über den Beitrag, in dem auch geschildert wurde, wie aus einer 2001 freigeschalteten Jux-Website über den Rönndeich in Drochtersen-Hüll ("Deutsche Krimistraße") Anfang 2007 das Projekt Krimiland entstanden ist, das laut NDR heute "weit über die Region hinaus" ausstrahlt.


So kündigte die "Hör zu" die Sendung an

In der halbstündigen Sendung kamen neben den bekannten Krimiautoren wie Elke Loewe, Thomas Morgenstern, Wilfried Eggers, Wolfgang Röhl, Anke Cibach und Wolf S. Dietrich auch die Drochterser Krimi-Buchhändlerin Inga Hebeiss (Drochtersen), die Kehdinger Touristikerin Sylvia Wolter und Krimiland-Ideengeber und Osteland-Vize Jochen Bölsche (Osten) zu Wort.


NDR-Reporter Jörn Freyenhagen (l.)

Die Interviewten priesen das schaurig-schöne Osteland und seine Anziehungskraft auf Autoren. "Die Medienmeute fliegt auf diese Landschaft," wurde "Stern"-Autor Röhl zitiert.

Als "Segen für die Autoren" und "klugen Marketing-Gag" zur Tourismusförderung beurteilten Morgenstern und Loewe das Krimiland-Projekt. Es müsse darum gehen, unterstrich Elke Loewe die Bedeutung der Aktion, "die gesamte Region zu stärken, weil hier der Hund begraben liegt".

Mit einem "Stern"-Zitat über die verborgene Schönheit der Oste endete der Beitrag: "Die Oste kennt kein Schwein. Und das ist gut so. Würden die Massen Wind davon bekommen, wie schilfwogend und nordseefrisch und wundergrün es im Osteland zugeht, sie würden ihre Mallorca-Tickets verbrennen und geschlossen an die Oste fahren."

Der Beitrag soll in Kürze als Podcast verfügbar sein. Im Internet bereits abrufbar - hier -  ist eine ältere Sendung des Deutschlandradios über das Krimiland Kehdingen - Oste .


  Das Krimiland im Deutschlandradio

Wie gemeldet, wird die auflagenstarke Frauenzeitschrift "tina" in ihrer Ausgabe vom 2. Januar auf vier Seiten das Krimiland Kehdingen-Oste porträtieren (mehr weiter unten). Auch das Jahrbuch "Heimat Nordseeküste" hat in seiner soeben erschienenen jüngsten Ausgabe dem Krimiland einen ausführlichen Bericht gewidmet (mehr).